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Nachgefragt in Kürze: Wie selten ist Gold wirklich?

Posted in: Top News Edelmetalle
7. Oktober 2022
Nachgefragt in Kürze: Wie selten ist Gold wirklich?
Im Jahr 2020 betrug die weltweite Goldförderung 3030 Tonnen. Knapp die Hälfte davon entfiel auf folgende Förderländer: China (365 Tonnen), Australien (328 Tonnen), Russland (305 Tonnen), die USA (193 Tonnen) und Kanada (170 Tonnen). Insgesamt soll in der Menschheitsgeschichte eine Menge von mehr als 200.000 Tonnen gefördert worden sein. Davon liegen etwa 34.000 Tonnen in Zentralbank-Tresoren.

Das meiste Gold ist in der Erdkruste zu finden. Die Goldvorkommen in der Erdkruste werden als „primäre Lagerstätten“ bezeichnet. Oft findet sich Gold dort, wo plattentektonische Bewegungen stattgefunden haben. Andere Goldvorkommen wurden im Umfeld von vulkanischer Aktivität entdeckt. Zudem ist Gold in Flussläufen zu finden, wo sich das Edelmetall neben Geröllen und Kieseln ablagert. Besonders erfolgsversprechend ist die Suche nach Gold innerhalb von Flüssen an den Stellen, an denen der Fluss eine nur geringe Fließkraft besitzt. Neben Gestein ist also auch das Wasser eine wertvolle Quelle für Gold. In den Ozeanen finden sich Spuren von Gold und Silber in gelöster Form – allerdings nicht in einer Konzentration, die eine wirtschaftlich sinnvolle Förderung rechtfertigen würde.

Die meisten Edelmetall-Investoren denken bei der Entstehung von Gold wohl zuerst an die faszinierenden Goldnuggets, die häufig in Filmen in aufregenden Goldgräber-Geschichten als Requisite zum Einsatz kommen. Tatsächlich ist es aber unheimlich schwierig, einen großen Goldklumpen zu entdecken.




Creator: bodnarchuk

File#: 535451545

Bildquelle: www.istockphoto.com
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