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Silber kaufen oder verkaufen
In der Finanzwelt genießen sowohl Gold als auch Silber einen guten Ruf als Inflationsschutz, Vermögensschutz bzw. Wertspeicher und fungieren daher als bewährte alternative Krisenwährungen. Es gibt aber auch wichtige Unterschiede zwischen den beiden Edelmetallen. Silber wird beispielsweise nicht nur von Finanzinvestoren stark nachgefragt, sondern kommt aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften auch in diversen Industriebranchen, wie zum Beispiel Photovoltaik, Wasseraufbereitung, Medizin und Elektronik, als wichtiger Rohstoff zum Einsatz. Rund die Hälfte der Silbernachfrage stammt daher aus diesen Industrien, wodurch Silber um einiges konjunktursensitiver gilt als Gold. Mehr als die Hälfte der weltweiten Förderung erfolgt zudem in Ländern wie Mexiko, Peru und China, wobei ein Großteil von Silber als Beiprodukt im Minensektor gewonnen wird.
Besonderheiten von Silber
Silber wird häufig als der „kleine Bruder“ von Gold bezeichnet – zum einen, weil sein Preis um einiges geringer ausfällt, und zum anderen, weil er schon immer eine starke Korrelation zum traditionellen Krisenschutz Gold aufgewiesen hat. Das heißt: Silber folgt in der Regel seinem „großen Bruder“ Gold und vollzieht auf lange Sicht häufig denselben Trend, wenngleich der Silberpreis meist wildere Kursausschläge verzeichnet und phasenweise auch ein Eigenleben entwickeln kann. Eine Kennzahl genießt bei der Analyse der Perspektiven des Silberpreises besonders hohes Ansehen: das Gold-/Silber-Ratio. Es zeigt nämlich an, wie viele Silberunzen benötigt werden, um eine Feinunze Gold zu kaufen. In den vergangenen 25 Jahren schwankte diese Bewertungskennzahl zwischen 31 (2011) und 94 (2019).
Das heißt: Bei einem hohen Gold-/Silber-Ratio gilt Silber – verglichen mit Gold – als deutlich unterbewertet und somit aussichtsreich.
Silber: Das sind die Bestseller
Besonders viel Silber erhalten Anleger für ihr Geld vor allem beim kanadischen „Maple Leaf“, beim südafrikanischen „Krügerrand“, beim australischen „Känguru“, beim „American Eagle“ aus den USA sowie beim österreichischen „Wiener Philharmoniker“ – allerdings nur, wenn es sich um aus dem Umlauf zurückgekaufte „Second Hand“-Münzen handelt. Frisch geprägte Exemplare sowie sämtliche Barren unterliegen stets dem erhöhten Mehrwertsteuersatz.
Die grundsätzlich existierende „Mehrwertsteuerproblematik“ lässt sich übrigens über unser Schweizer Zollfreilager völlig legal umgehen. Hier kann man Silber mehrwertsteuerfrei kaufen. Die Steuer würde nur dann anfallen, wenn die Edelmetalle das Zollfreilager verlassen. Wer sein Silbervermögen nicht in den eigenen vier Wänden oder im eigenen Land verwahren möchte, kann mit dem Schweizer Zollfreilager sowohl hinsichtlich der Sicherheit (Lagerort Schweiz) als auch des Renditepotenzials (keine Mehrwertsteuer) punkten. Selbstverständlich sind die in unserem Edelmetalldepot in München sowie im Zollfreilager eingelagerten Edelmetalle als Sondervermögen geführt und somit vor Insolvenz geschützt und folgerichtig vollumfänglich versichert.




























