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Warum Edelmetalle?

Stabiler Schutz für Ihr Vermögen = Sicherheit für Ihre Zukunft

Um das ersparte Vermögen in der momentanen Situation zu schützen und die Kaufkraft zu erhalten, sollten Kunden aus unserer Sicht die Anlageklasse Edelmetalle mit mindestens 15 bis 25 Prozent gewichten, davon 80 Prozent in Gold und 20 Prozent in Silber.


Gold ist als Investment nicht nur wegen des physischen Besitzes, sondern auch wegen seiner unkomplizierten Besteuerung beliebt. Ein Veräußerungsgewinn ist steuerfrei, wenn das Gold länger als ein Jahr in Ihrem Besitz war. Beim Kauf von gängigen Anlage-Goldbarren und  Münzen wird zudem keine Mehrwertsteuer fällig. Wie effektiv Gold das Vermögen gegen Inflation schützen kann, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Wer im Römischen Reich vor gut 2.000 Jahren eine neue Toga plus Schuhe erwerben wollte, musste hierfür umgerechnet etwa eine Unze Gold auf den Tisch legen. In den 1920er-Jahren kostete ein maßgeschneiderter Anzug plus Schuhe ebenfalls umgerechnet etwa eine Unze Gold. Und heute? Ein maßgeschneiderter Anzug plus Schuhe kostet knapp 1.100 Euro – so viel wie eine Unze Gold.


Silber hat sich in den vergangenen Jahren nicht immer analog zu Gold entwickelt und könnte gelegentliche Schwächen beim Gold abfangen. In jedem Falle sollten Investoren das weiße Metall im Blick behalten. Nach einem schmerzhaften Wertrückgang in den vergangenen Jahren hat das Metall seine Bodenbildung abgeschlossen und die Analysten sind sich fast ausnahmslos einig: Beim Silber geht die Kursnotierung weiter nach oben. Ein Indiz dafür ist das sogenannte „Gold-to-Silver Ratio“, also die Relation zwischen dem Gold- und dem Silberpreis. Sie liegt traditionell bei etwa 1:20. Demnach ist Silber also aktuell deutlich unterbewertet. Umgerechnet auf das historische Verhältnis zwischen Gold und Silber müsste das weiße Metall also mindestens 60 Euro pro Unze kosten.


Warum Edelmetalle?

In Zeiten niedriger Zinsen und deutlich gestiegener Preise bei Aktien und Anleihen sind viele Anleger weniger auf der Suche nach hochrentablen Investments, sondern nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu erhalten bzw. abzusichern. Wir von pro aurum raten seit unserer Unternehmensgründung dazu, Edelmetalle je nach individueller Risikoneigung in einer Größenordnung zwischen fünf und 25 Prozent im Portfolio zu berücksichtigen – davon 80 Prozent in Gold und 20 Prozent in Silber. In der Finanzwelt gelten Gold und Silber als monetäre Edelmetalle bzw. alternative Währungen mit Sachwert, während Platin und Palladium eher als zyklische Industrie-Edelmetalle wahrgenommen werden. Der Kauf von Weißmetallen wie Silber, Platin und Palladium bietet sich über unser Schweizer Zollfreilager an, schließlich entfällt dort die Mehrwertsteuer – allerdings nur, wenn die gekauften Edelmetalle das Lager nicht verlassen.

Sämtliche Edelmetallinvestments verfügen grundsätzlich über einige Gemeinsamkeiten: Sie sind nicht beliebig vermehrbar, stellen kein Zahlungsversprechen eines Dritten dar, sind dank ihres intrinsischen Sachwerts nicht entwertbar, und es existiert somit kein Ausfallrisiko. Diese Eigenschaften sucht man bei Aktien, Anleihen, anderen Wertpapieren und ungedeckten Währungen vergeblich. Kurzum: Edelmetalle gelten auf lange Sicht als wertbeständig und krisensicher und sind daher als Vermögensschutz geradezu prädestiniert.

Gold bietet eine universale Schutzfunktion

Wer in physisches Gold investiert, erwirbt dadurch einen vielfältigen Schutz; schließlich genießt das gelbe Edelmetall nicht nur als Vermögensschutz, sondern auch als Krisenschutz und Inflationsschutz einen vorzüglichen Ruf. Es leistet aber auch in ganz normalen Marktphasen wertvolle Dienste, weil es in einem Wertpapierportfolio dank seiner negativen Korrelation zu Aktien, Zinsen und dem Dollar als Stabilitätsanker fungiert und zu einer Reduktion des Gesamtrisikos des Portfolios führen kann. Außerdem zeichnet sich der Goldpreis durch seine relativ geringe Schwankungsintensität (Volatilität) aus.

In den vergangenen Jahren entstand vor allem in zwei Marktsegmenten ein regelrechter Nachfrageboom. Zum einen im ETF-Sektor, wo insbesondere institutionelle Investoren als Käufer in Erscheinung getreten sind. Obwohl dort registrierte Goldzuflüsse in der Regel physisch hinterlegt werden, existiert auch bei dieser Form von Papiergold ein Kontrahentenrisiko. Zum anderen liefert aber auch der Notenbankensektor positive Impulse. Dort stocken insbesondere Schwellenländer sowie Russland und China ihre Goldbestände seit Jahren auf, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren.

Das heißt: Wenn erfahrene Geldexperten wie Notenbanker auf die wohltuende Wirkung von Gold vertrauen, sollten Privatanleger dies vor allem als Qualitätsbeweis dieser Währungsalternative interpretieren. Das Fazit lautet: Gold sollte man als absolutes Must-have für Privatanleger ansehen.

Edelmetalle: steuerfreie Gewinne möglich

Ein weiterer großer Vorteil von physischen Edelmetallinvestments besteht in ihrer unkomplizierten Besteuerung. Sobald nämlich die Barren oder Münzen länger als zwölf Monate gehalten werden, dürfen im Falle eines Verkaufs etwaige Kursgewinne steuerfrei vereinnahmt werden. Liegen hingegen zwischen Kauf und Verkauf weniger als zwölf Monate, müssen dabei erzielte Kursgewinne zum persönlichen Steuersatz versteuert werden. Allerdings räumt der Gesetzgeber eine sogenannte Freigrenze in Höhe von 600 Euro ein, die jedoch kein Freibetrag darstellt. Ihr Überschreiten hat zur Folge, dass sämtliche Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften dem Finanzamt mitzuteilen und zu versteuern sind. Somit unterscheidet sich die bei Edelmetallinvestments gültigen Steuerregeln derzeit sehr stark von dem für die meisten anderen Investments gültigen Regelwerk zur Abgeltungssteuer. Die Vorschriften für private Veräußerungsgeschäfte punkten vor allem durch die Möglichkeit, steuerfreie Kursgewinne zu erzielen. Da physische Investments in Edelmetalle meist von Anlegern mit langfristigem Anlagehorizont getätigt werden, eröffnet sich dadurch auch unter steuerlichen Aspekten ein enormes Gewinnpotenzial. Diese Steuervorteile eignen sich auch als starkes Argument für eine goldbasierte Altersvorsorge, denn schließlich greift bei herkömmlichen Rentenmodellen stets die Steuerpflicht.

Langfristiger Kaufkrafterhalt via Gold

Obwohl Gold in den vergangenen Jahrzehnten auch so manche Durststrecke zu überstehen hatte, gilt es praktisch „seit ewigen Zeiten“ als wirksamer Inflationsschutz. Ein Vergleich dient dabei als besonders anschaulicher Beleg. Wer zur Zeit der Römer vor gut 2.000 Jahren eine neue Toga plus Schuhe erwerben wollte, musste hierfür umgerechnet etwa eine Unze Gold bezahlen. Auch in den 1920er-Jahren kostete ein maßgeschneiderter Anzug plus Schuhe in etwa eine Unze Gold. Und daran dürfte sich bis heute wenig geändert haben, wenngleich der eine oder andere Edelschneider für seine Maßarbeit mehr als eine Feinunze Gold verlangen dürfte. Ein respektables Outfit eines noblen Herrenausstatters sollte zum Preis von einer Feinunze aber durchaus drin sein.