In der Serie zu den Filialleiterinnen und Filialleitern von pro aurum steht diesmal Martin Pfleger im Mittelpunkt. Der gelernte Einzelhandelskaufmann leitete zunächst die Filiale in Dresden und verantwortet heute als Regionalleiter Ost die Standorte des Edelmetallhändlers im östlichen Teil Deutschlands.
Vom Einzelhandel in die Edelmetallbranche
Martin Pflegers beruflicher Werdegang begann nicht im Edelmetallhandel, sondern im klassischen Einzelhandel. Bei Aldi absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und qualifizierte sich anschließend zum Handelsfachwirt sowie zum Betriebswirt, jeweils mit IHK-Abschluss. Innerhalb des Unternehmens arbeitete er sich vom Auszubildenden bis zum Regionalverkaufsleiter hoch – eine Laufbahn, die ihm ein fundiertes Verständnis für Vertriebsstrukturen, Mitarbeiterführung und Kundenorientierung vermittelte.
Mit Edelmetallen kam Pfleger bereits privat in Kontakt, bevor er beruflich in die Branche wechselte. Seit 2009 investiert er selbst in Gold und Silber, und seit Bestehen der Dresdner Filiale im Jahr 2010 zählte er dort lange vor seinem Einstieg bei pro aurum zu den Kunden. Der Wechsel vom Einzelhandel in die Edelmetallbranche fügte sich damit nahtlos in seine persönliche Leidenschaft ein.
Erste Berührung mit Gold durch den eigenen Bruder
Sein erstes Interesse an Edelmetallen weckte im Jahr 2005 sein Bruder, der zu dieser Zeit bei einer Bank arbeitete und sich beruflich mit dem Thema beschäftigte. Durch diesen familiären Bezug kam Pfleger schon früh mit den Grundlagen der Geldanlage in Gold und Silber in Berührung, lange bevor er selbst zum Anleger und später zum Branchenexperten wurde.
An sein erstes eigenes Edelmetallprodukt erinnert er sich noch genau: Es handelte sich um eine Unze Gold der australischen Nugget-Känguru-Serie aus dem Jahr 2009, die er für unter 800 Euro erwarb. Auf diesen ersten eigenen Goldbesitz war er entsprechend stolz. Aus dem aktuellen Sortiment hat es ihm besonders die angetan – sowohl in Gold als auch in Silber. Die eleganten Motive und die mit der Serie verbundene britische Tradition machen die Münzen für ihn zu einem persönlichen Favoriten.
Begeisterung für Menschen, Metalle und Wachstum
Auf die Frage, was ihn am Edelmetallhandel besonders reizt, fällt Pflegers Antwort umfassend aus: Es ist für ihn die Kombination aus dem persönlichen Umgang mit Kundinnen und Kunden, der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen sowie der grundsätzlichen Faszination für Edelmetalle. Hinzu kommt in seiner jetzigen Funktion als Regionalleiter Ost ein weiterer Aspekt, der ihm besondere Freude bereitet: die Begleitung des Wachstums von pro aurum im Osten Deutschlands.
In Dresden zeigt sich bereits konkret, wie pro aurum sein Angebot in Ostdeutschland ausbaut. Die Schließfachanlage der seit 2010 bestehenden Filiale am Postplatz ist seit Dezember 2025 in Betrieb und füllt sich seitdem langsam, aber stetig. Ende 2026 soll die Anlage deutlich erweitert werden: Geplant ist eine Aufstockung auf insgesamt rund 500 Schließfächer. Ergänzend organisiert das Dresdner Team unter dem Motto „pro aurum vor Ort“ regelmäßig Vorträge in Städten wie Cottbus, Chemnitz, Plauen oder Bautzen und bringt seine Expertise damit auch in weitere Städte Ostdeutschlands.
Auch künftig bleibt die Region Pflegers zentrales Aufgabenfeld. Bereits Ende September 2026 soll mit Erfurt ein weiterer Standort eröffnet werden. Darüber hinaus sind Filialen in Leipzig, Potsdam und Magdeburg geplant, die pro aurum in dieser Reihenfolge eröffnen will. Damit wächst Pflegers Verantwortungsbereich in den kommenden Jahren deutlich.
Inflationsschutz als zentrales Argument für Edelmetalle
Für Pfleger steht außer Frage, welches Argument beim Kauf von physischem Gold oder Silber am schwersten wiegt: der Schutz vor Geldentwertung. Den fortschreitenden Kaufkraftverlust des Geldes zählt er zu den großen finanziellen Risiken unserer Zeit, weshalb er Edelmetalle als nahezu unverzichtbaren Bestandteil eines Portfolios betrachtet. Diese Überzeugung prägt seine tägliche Beratungsarbeit ebenso wie seine eigene Anlagestrategie.
In der täglichen Kundenberatung dreht sich ein Großteil der Fragen um die aktuellen Preise für den . Pfleger verweist dabei gerne auf den Internetauftritt von pro aurum, auf dem die Preise jederzeit transparent einsehbar sind und regelmäßig aktualisiert werden. Diese Transparenz betrachtet er als wichtigen Vertrauensfaktor, da Kundinnen und Kunden jederzeit auf verlässliche und aktuelle Preisangaben zugreifen möchten.
Ausbildung als Markenzeichen der Dresdner Filiale
Neben dem Ausbau des Angebots sieht Pfleger vor allem das Thema Ausbildung als besonderes Merkmal des Standorts Dresden. Sein Team bildet seit drei Jahren kontinuierlich Nachwuchskräfte aus: Im August 2026 begann bereits der dritte Auszubildende seine Ausbildung in der Filiale, während der erste Absolvent zu Jahresbeginn 2026 in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen wurde. Mit dieser konsequenten Nachwuchsförderung sieht sich das Dresdner Team auch für die wachsenden Aufgaben der kommenden Jahre personell gut aufgestellt.
Breites Serviceangebot am Standort Dresden
Die Filiale am Dresdner Postplatz bietet ihren Kunden längst mehr als den klassischen An- und Verkauf von Münzen und Barren aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Zum Angebot zählen auch Kooperationsprodukte wie der hauseigene Fonds pro aurum ValueFlex, ein Edelmetalldarlehen sowie ein Goldsparplan für den kontinuierlichen Vermögensaufbau. Für die Verwahrung von Edelmetallen steht neben dem Edelmetalldepot in München ein Zollfreilager in der Schweiz zur Verfügung. Mit der seit Dezember 2025 betriebenen Schließfachanlage verfügt die Dresdner Filiale zudem über eine lokale Verwahrmöglichkeit, deren Kapazität Ende 2026 von derzeit rund 200 auf etwa 500 Fächer erweitert werden soll.
Rat für Einsteiger: Mit Gold beginnen, mit Silber diversifizieren
Wer sich erstmals mit dem Aufbau eines Edelmetalldepots beschäftigt, dem gibt Pfleger eine einprägsame Faustregel mit auf den Weg: mit Gold beginnen, mit Silber diversifizieren und mit Platin abrunden. Diese Reihenfolge spiegelt aus seiner Sicht eine sinnvolle Herangehensweise wider, bei der Anlegerinnen und Anleger zunächst auf das etablierteste und liquideste Edelmetall setzen, bevor sie ihr Portfolio schrittweise um weitere Metalle erweitern.
Abseits seiner Tätigkeit bei pro aurum ist Martin Pfleger seit über 25 Jahren aktiver Tischtennisspieler auf Vereinsebene in Sachsen. Daneben schwingt er sich gelegentlich aufs Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren und Dresden zu erkunden, und verbringt insgesamt gerne Zeit in der Natur. Dieser Ausgleich zum oft von Zahlen, Beratungsgesprächen und Expansionsplänen geprägten Berufsalltag hilft ihm, auch abseits der Filiale einen klaren Kopf zu behalten.








