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Silberbarren kaufen oder verkaufen
Der Silbermarkt hat in den vergangenen Jahren eine außergewöhnliche Entwicklung erlebt. Getragen von einer stark gestiegenen Nachfrage und strukturellen Veränderungen auf der Angebotsseite hat Silber deutlich an Bedeutung gewonnen. Anders als Gold ist Silber nicht nur Wertspeicher, sondern zugleich ein zentraler industrieller Rohstoff – eine Doppelrolle, die dem Markt seine besondere Dynamik verleiht. Vor diesem Hintergrund rückt physisches Silber stärker in den Fokus von Anlegern, und viele Kunden von pro aurum entscheiden sich bewusst dafür, Silberbarren zu kaufen oder zu verkaufen, um das Edelmetall strategisch in ihre Vermögensstruktur einzubinden.
Silberbarren sind bei Anlegern äußerst beliebt, weil sie aufgrund ihrer Form unkompliziert und ohne unnötige Platzverschwendung zu lagern sind. Sie werden in unterschiedlichen Größen für jeden Investmentbedarf hergestellt – die Produktpalette beginnt bei kleinen Barren mit einem Gewicht von nur zehn Gramm und endet bei den handelsüblichen Gewichten zu einem oder fünf Kilogramm; daneben bieten einige Produzenten auch größere Stückelungen bis zu 15 Kilogramm an. Bei pro aurum sind ausschließlich Silberbarren zu bekommen, welche eine Feinheit von mindestens 999/1000 aufweisen. Alle Silberbarren, die Sie in dieser Rubrik finden, sind zum Handel an der Londoner Edelmetallbörse zugelassen und werden von der London Bullion Market Association (LBMA) anerkannt.
Beim Kauf von Silberbarren sollten Investoren darauf achten, dass die Silberbarren dem „Good Delivery“-Standard der LBMA entsprechen. Für die Zertifizierung durch die London Bullion Market Association sind hohe Voraussetzungen zu erfüllen. So müssen die herstellenden Unternehmen mindestens fünf Jahre am Markt aktiv sein, das Produkt seit mindestens drei Jahren herstellen und mindestens 30 Tonnen Silber oder zehn Tonnen Gold pro Jahr verarbeiten.
Wer Silberbarren kaufen oder verkaufen möchte, sollte sich neben den klassischen Anlageprodukten aus Silber auch die besonderen Silberbarren ansehen: Besonders verbreitet sind neben den klassischen Silberbarren auch sogenannte Tafel- und Münzbarren.
Bei einem Tafelbarren können über Sollbruchstellen beliebige Teilstücke mit einem genau definierten Gewicht (üblicherweise ein Gramm) von der Tafel abgetrennt werden. Der Anleger kann also entscheiden, wie viel Silber er, beispielsweise als Tauschmaterial, gerade benötigt.
Auch Silber-Tafelbarren und Silber-Münzbarren im Angebot
Neben den Tafelbarren gehören auch die Münzbarren seit vielen Jahren zum Standardsortiment vieler Edelmetallhändler. Diese Produkte wurden ursprünglich hergestellt, um von einer Steuererleichterung zu profitieren, welche bis Ende 2013 bestand: Weil bis zu diesem Jahr ein Steuersatz von sieben Prozent auf Silbermünzen anfiel, während Silberbarren mit 16 Prozent belegt wurden, stellten mehrere Länder spezielle Silberbarren her, welche den Status eines Zahlungsmittels erhielten. Besonders verbreitet sind die Cook-Islands- sowie die Andorra- und auch die Fiji-Münzbarren. Inzwischen ist dieser Steuervorteil nicht mehr vorhanden, sodass die Münzbarren an Bedeutung verloren haben. Sie sind jedoch wegen der proportional geringen Prägekosten bei Silberanlegern auch weiterhin beliebt.
Als einzige große Hürde gilt bei Edelmetallanlegern in Deutschland die hohe Umsatzsteuer von 19 Prozent auf physische Silberbarren in Deutschland. Es gibt allerdings einen völlig legalen Trick, diesen Aufschlag zu vermeiden: Wer Silber über ein Zollfreilager kauft, muss keine Umsatzsteuer auf das Silber zahlen, solange das Metall im Lager verbleibt. Im Zollfreilager von pro aurum sind die wichtigsten Silberbarren-Stückelungen verfügbar und können auf Wunsch sogar ausgeliefert werden – dann werden allerdings die Steuern fällig. Aus diesem Grund belassen die meisten Kunden ihre Silberbarren im Zollfreilager.



























