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Vom Großhandelskaufmann zum Edelmetallexperten: Matthias Schneider leitet pro aurum in Bad Homburg

15. Oktober 2026
Vom Großhandelskaufmann zum Edelmetallexperten: Matthias Schneider leitet pro aurum in Bad Homburg

In der pro aurum Filiale in Bad Homburg ist Matthias Schneider seit mehreren Jahren Ansprechpartner für Privatanlegerinnen und Privatanleger, wenn es um das Kaufen, Verkaufen oder sichere Verwahren von Gold, Silber, Platin oder Palladium geht. Sein Weg zur Filialleitung verlief über mehrere Stationen innerhalb des Unternehmens und spiegelt eine Laufbahn wider, die von praktischer Erfahrung im Finanz- und Handelswesen geprägt ist. Dass er heute selbst für die Beratung und Führung eines Teams verantwortlich ist, verdankt er einer Entwicklung, die bei pro aurum an der Kasse begann und sich über viele Jahre hinweg kontinuierlich fortsetzte.

Über die Bank zur Filialleitung bei pro aurum

Nach dem Realschulabschluss absolvierte Matthias Schneider zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Nach dem anschließenden Zivildienst sammelte er ein Jahr lang Berufserfahrung als Fachberater im Holzgroßhandel, bevor er als Quereinsteiger zu einer mittelhessischen Volksbank wechselte. Dort bildete er sich zum Privatkundenberater weiter und war insgesamt zwölf Jahre lang tätig.

Anschließend führte ihn sein beruflicher Weg zu pro aurum, wo er zunächst als Kassierer begann. Es folgte der Wechsel in die Privatkundenberatung, bevor er vor vier Jahren die Leitung der Filiale in Bad Homburg übernahm. Heute blickt Schneider auf insgesamt 15 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Diese langjährige Entwicklung vom Kassierer über die Kundenberatung bis zur Filialleitung vermittelte ihm ein umfassendes Verständnis für Edelmetalle, deren Echtheitsprüfung und Wertbestimmung sowie für die Bedürfnisse der Kundschaft und die Führung eines Teams.

Von der Kindheitsleidenschaft zum Beruf

Mit Edelmetallen kam Matthias Schneider bereits in jungen Jahren in Berührung: Schon als Kind sammelte er Münzen, zunächst aus reiner Neugier und Sammelleidenschaft. Sein erstes eigenes Edelmetallprodukt waren dementsprechend keine Anlagemünzen im klassischen Sinn, sondern preußische Silbermünzen.

Während seiner Zeit bei der Bank entwickelte sich aus dieser frühen Neigung eine tiefere Begeisterung für Edelmetalle. Besonders die Einführung des Euro und der damit verbundene Abschied von der D-Mark im Jahr 2001 prägte sein Interesse zusätzlich, etwa durch die zu diesem Anlass ausgegebenen Goldmark-Prägungen. Seitdem fasziniert ihn vor allem die Verbindung aus Geschichte, Wertbeständigkeit und dem greifbaren Charakter von Gold, Silber und anderen Edelmetallen.

Aus dem aktuellen Sortiment ist der goldene Wiener Philharmoniker sein persönlicher Favorit. Die Münze gilt für ihn durch die aufgeprägten Musikinstrumente als unpolitisches Motiv und besticht zudem durch ihren großen Durchmesser und ihren hohen Feingoldanteil. Ihr Prägebild macht sie zugleich vergleichsweise unempfindlich gegenüber Kratzern, während sich mehrere Exemplare mittels eines durchsichtigen Behälters (Tube) platzsparend stapeln lassen. Nicht zuletzt profitiert die Münze von ihrem hohen Bekanntheitsgrad, der ihr weltweit eine sehr gute Akzeptanz verschafft.

Substanzwert statt Vertrauen: Argumente für Edelmetalle

Für Matthias Schneider zählen Edelmetalle in all ihren Erscheinungsformen zu den unverwüstlichen Anlagewerten – eine Überzeugung, die er auch in der Beratung seiner Kundinnen und Kunden vermittelt. Den entscheidenden Unterschied zwischen physischem Gold und klassischem Geld sieht er vor allem in deren unterschiedlicher Beschaffenheit: Während physisches Gold grundsätzlich in Geld konvertierbar ist, hängt die umgekehrte Konvertierbarkeit von Geld in Gold von den jeweiligen Marktbedingungen und dem geltenden Preisverhältnis ab. Geld beruhe letztlich auf Vertrauen in ein Währungs- und Finanzsystem. Dieses Vertrauen sei jedoch nicht dauerhaft gegeben und könne im Zeitverlauf erodieren. Gold verkörpere demgegenüber einen eigenständigen Wert, der von Schwankungen des Vertrauens in das Währungs- und Finanzsystem abhängig sei.

Zu den häufigsten Fragen, die ihm Kundinnen und Kunden in der Filiale stellen, zählt, ob sie jetzt kaufen sollten. Schneider antwortet darauf gern mit einer Gegenfrage: Er möchte wissen, ob sein Gegenüber glaubt, dass die Preise künftig eher sinken oder eher steigen werden. Mit dieser Rückfrage lenkt er den Blick auf die Markterwartung des Kunden und unterstützt ihn dabei, die Entscheidung selbst zu treffen. Dahinter steht der Gedanke, dass nicht das Warten auf einen vermeintlich idealen Zeitpunkt zählt, sondern die grundsätzliche Einschätzung der langfristigen Werthaltigkeit von Edelmetallen.

Die pro aurum Filiale in Bad Homburg

Die Filiale in Bad Homburg befindet sich in der Haingasse, Ecke Höhestraße, und wurde bereits im April 2009 eröffnet. Mit der Entscheidung für den Standort in der Taunus-Stadt setzte pro aurum seinerzeit bewusst auf eine Kleinstadt abseits des nahen Finanzplatzes Frankfurt. Die verkehrsgünstige Anbindung über die Autobahnen A5 und A661 ermöglicht es der Filiale, Kundinnen und Kunden aus der gesamten Region zu bedienen.

Als Besonderheit seines Standorts beschreibt Matthias Schneider die Verbindung aus hoher Lebensqualität einer attraktiven Stadt mit einer strategisch günstigen Lage in Richtung Nord- und Süddeutschland. Eine warmherzige und vertrauensvolle Atmosphäre präge den Umgang mit der Kundschaft, was er maßgeblich auf sein seit Jahren beständiges und eingespieltes Team zurückführt. Neben dem klassischen An- und Verkauf von Gold, Silber, Platin und Palladium stehen den Kundinnen und Kunden in Bad Homburg zudem Schließfächer in unterschiedlichen Größen sowie eine numismatische Münzberatung zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch einen Altgold-Service, über den auch gebrauchter Schmuck fachkundig bewertet und angekauft werden kann.

Rat für Einsteiger beim Aufbau eines Edelmetalldepots

Wer ein Edelmetalldepot aufbauen möchte, sollte nach Einschätzung von Matthias Schneider kontinuierlich echtes physisches Gold bei seriösen Händlern erwerben und die Bestände auf mehrere sichere Lagerorte verteilen. Auf Papiergold wie börsengehandelte Fonds (ETFs) oder Wertpapiere auf Rohstoffbasis (ETCs) rät er, bewusst zu verzichten, weil sich nur so das Gegenparteirisiko vollständig ausschließen lasse – also das Risiko, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Zudem empfiehlt er, unwirtschaftliche Kleinstmengen zu meiden. Sinnvoller sei es, auf größere Stückelungen wie Zehn-Gramm-Barren oder Unzen zu sparen, damit der prozentuale Aufpreis möglichst gering bleibt.

Einen Ausgleich zu seinem Berufsalltag findet Matthias Schneider vor allem im Sport: Das Radfahren begleitet ihn seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft, und auch einen Marathon ist er bereits gelaufen. Aktuell arbeitet er daran, wieder an diese läuferische Form anzuknüpfen. Der Sport verschafft ihm nach eigener Einschätzung nicht nur die Ausdauer, die er auch im Berufsleben benötigt, sondern auch den nötigen Abstand, um den Kopf freizubekommen und Entscheidungen unabhängig von Emotionen zu treffen.

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