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Volksbank-Chef Wolfgang Zürn: Unsere Kunden haben eine hohe Affinität zu Gold

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Mit Sparen scheint die Finanzwelt derzeit wenig anfangen zu können – kein Wunder, bei den unattraktiven Zinsen. Schuldenmachen und Geldausgeben genießen derzeit einen erheblich höheren Stellenwert. Die Volksbank Löbau-Zittau rät bei Letztgenanntem zum hauseigenen Goldkonto bzw. zum Goldsparplan.

Das Geschäftsgebiet der quirligen ostdeutschen Bank grenzt im Osten an Polen und im Süden an Tschechien. Wolfgang Zürn, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Löbau-Zittau, attestiert Westdeutschen, Ostdeutschen, Polen und Tschechen gleichermaßen eine hohe Affinität zu Gold. Er muss es wissen, schließlich gehören sie alle zu seiner Gold-Kundschaft. Das Finanzinstitut hat nicht nur den ersten Banken-Goldshop in Sachsen ins Leben gerufen, sondern bietet seit April 2013 für die gesamtdeutsche Kundschaft ein Goldkonto sowie einen Goldsparplan zum Online-Abschluss an. Deren Hauptmerkmale sind das hohe Maß an Sicherheit. Dies trifft auf die Echtheit der Ware, die Art der Verwahrung und den unbegrenzten Einlagenschutz für Geld und Gold zu.

Alles andere als sicher stufen die Anleger derzeit hingegen die globalen Finanzsysteme ein. Wolfgang Zürn sieht unter Anlegern bezüglich der Stabilität der Finanzsysteme weiterhin ein großes Misstrauen und meint: „Goldbesitzer sind zwar von der Preisentwicklung des Edelmetalls enttäuscht, vertrauen aber weiterhin auf dessen Funktion als langfristiger Vermögensschutz. Wir stellen fest, dass unsere Kunden Gold vermehrt zukaufen, der Verkauf von Gold seitens des Kunden ist immer noch eine Ausnahme.“

Qualität vor Quantität

Zürn zieht hinsichtlich der beiden hauseigenen Finanzprodukte auf physisches Gold – also das Goldkonto und den Goldsparplan – eine gemischte Bilanz. Er stellt fest: „Bei der Anzahl der Abschlüsse haben wir uns zwar etwas mehr erhofft, positiv überrascht waren wir aber zweifellos über die hohen Volumina und somit über deren hohe Qualität.“ Getreu dem Motto: Wer mehr hat, hat auch mehr zu verlieren.

Über ein Goldkonto kann Geldvermögen problemlos und schnell in Goldvermögen umgeschichtet werden, während der Goldsparplan vor allem dem systematischen und nachhaltigen Aufbau von Goldvermögen dient. Wie bei herkömmlichen Sparplänen greift auch hier der sogenannte Cost-Average-Effekt. Das heißt: Bei niedrigen Goldpreisen wird schneller und somit mehr Gold erworben als in Phasen relativ hoher Goldpreise. Sicherheit und Flexibilität werden dabei besonders großgeschrieben. So haftet zum Beispiel sowohl bei den angesparten Geldbeträgen als auch bei bereits gekauftem und nachfolgend bei pro aurum eingelagertem Gold nicht nur die Volksbank Löbau-Zittau, sondern der komplette Haftungsverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit seinen mehr als tausend Mitgliedsinstituten, die zusammen auf eine Bilanzsumme von ungefähr 788 Milliarden Euro kommen. Somit sind pro Kunde – egal, ob Geld oder Gold – Einlagen in Höhe von 100.000 Euro vor Insolvenz geschützt. Seit Bestehen des 1934 gegründeten Haftungsverbunds hat übrigens kein Kunde einer angeschlossenen Bank jemals einen Verlust seiner Einlagen aufgrund der Insolvenz einer Genossenschaftsbank erlitten, weil es in den vergangenen 81 Jahren noch nie zur Insolvenz einer angeschlossenen Bank gekommen ist. Wolfgang Zürn bestätigt, dass die Gold-Kunden der Volksbank Löbau-Zittau neben der allgemeinen Schutzfunktion von Gold auch die damit verbundene Einlagensicherung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken als wichtigen Pluspunkt einschätzen.

Daneben greift bei pro aurum eine zusätzliche Schutzfunktion. So sind sämtliche, im Hochsicherheitstresor von pro aurum verwahrten Goldbestände – im Gegensatz zur Lagerung in den eigenen vier Wänden – vollumfänglich gegen Brand und Diebstahl versichert. Die von den Versicherungen geforderten Schutzmaßnahmen können heutzutage kleine Banken in der Regel gar nicht mehr erfüllen.

Ein Goldsparplan ist denkbar einfach

Der VR-Goldsparplan der Volksbank Löbau-Zittau kann bundesweit via Internet beantragt werden. Über zwei Dinge sollte sich der Goldsparer vorab Gedanken machen: die Höhe seiner monatlichen Sparrate und die jeweils gewünschten „Goldstücke“. Als Sparziele stehen derzeit insgesamt sechs verschiedene Goldbarren mit einem Gewicht von 20 bis 1.000 Gramm, die Krügerrand-Goldmünze mit einem Gewicht von einer Feinunze (31,1 Gramm) sowie zwei Silberprodukte (500 und 1.000 Gramm) zur Auswahl. Wolfgang Zürn attestiert den Goldsparern einen besonders starken Appetit auf die weltweit wohl bekannteste Goldmünze – den südafrikanischen Krügerrand – sowie den 50-Gramm-Goldbarren. Zürn rät Anlegern, bei Edelmetallinvestments auf zwei Dinge zu achten. Erstens: Bei Gold & Co. sollte man stets den physischen Kauf von Barren oder Münzen bevorzugen. Zweitens: Echter Vermögensschutz existiert nur, wenn Käufer einen Eigentumsanspruch an dem Edelmetall haben. Beide Voraussetzungen sind bei dem angebotenen Goldkonto bzw. Goldsparplan erfüllt. Die regelmäßig erworbenen Gold- und Silberbestände werden bei pro aurum – wie bei Investmentfonds – als Sondervermögen geführt und sicher verwahrt. Auch aus diesem Grund betrachtet der Banker mit dem ausgeprägten Faible für Gold den Sparplan als idealen Baustein einer auf lange Sicht angelegten Altersvorsorge. Er moniert allerdings, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit viel zu kurz kommt und meint: „Leider gibt es im Gegensatz zu Banken und Versicherungen nur eine sehr schwache Lobby für den Einsatz von Edelmetallen in der Altersvorsorge. Er attestiert dieser Form der Altersvorsorge nichtsdestotrotz eine glänzende Zukunft und angesichts der globalen Schuldenkrise enormes Nachholpotenzial.“

So funktioniert der Goldsparplan

Wer regelmäßig Gold oder Silber ansparen möchte, schließt mit der Volksbank Löbau-Zittau einen gebührenfreien Kontovertrag, der keine Mindestvertragslaufzeit beinhaltet und mit einer Frist von drei Monaten jederzeit kündbar ist. Um Geld systematisch in Gold zu tauschen, muss man sich via Post-Ident-Coupon legitimieren. Außerdem sollte trotz der relativ bescheidenen Zinsen ein Freistellungsauftrag erteilt und bei der Hausbank ein Dauerauftrag für das Abbuchen der regelmäßigen Sparbeiträge eingerichtet werden. Danach werden dann Monat für Monat die Beiträge vom jeweiligen Konto abgebucht, wobei der bislang angesammelte Ansparbetrag verzinst wird. Einmalige Sonderzahlungen sind problemlos möglich. Am ersten Werktag eines jeden Monats wird dann das angesammelte Sparplanguthaben mit den aktuellen Edelmetallkursen des gewünschten Edelmetallprodukts verglichen. Sollte dieses für einen Erwerb ausreichen, erfolgt der automatische Kauf inklusive anschließender Einlagerung in das Edelmetalldepot bei pro aurum. Für die sichere Verwahrung inklusive Versicherungsschutz fallen dann jährliche Depotgebühren an. Theoretisch besteht sogar die Möglichkeit, die eingelagerten Edelmetalle in München abzuholen (gebührenfrei) bzw. ausliefern zu lassen (kostenpflichtig). 

Durch das physische Vorhandensein des erworbenen Goldes und dem damit verbundenen Besitzanspruch hat der Goldsparplan gegenüber Investments in Papiergold, wie zum Beispiel Futures, Zertifikate, Optionen und dergleichen, im Ernstfall zweifellos die besseren Karten. Er nutzt Papier lediglich zur Eröffnung des Sparplans und zum regelmäßigen Erstellen transparenter Abrechnungen über den aktuellen Stand des aktuellen Goldvermögens. Hierfür ist Papier geradezu prädestiniert – für wirksame Goldinvestments eher nicht.

Ansprechpartner

 Wolfgang Zürn

Herr Wolfgang Zürn

Vorstand Volksbank Löbau-Zittau eG


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