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Süddeutsche Zeitung über Silber: Kleiner Bruder von Gold kommt groß raus

Die Börsen dümpeln vor sich hin, die Notenbanken verunsichern Anleger jede Woche aufs Neue – derzeit sind die Augen vieler Anleger auf einen „sicheren Hafen“ gerichtet – Gold setzt seine Erholung fort und ist weiterhin der Renditebringer des Jahres. Doch die zweite Hälfte des „ungleichen Geschwister“-Paares der wichtigsten Edelmetalle macht mit noch größeren Wertzuwächsen auf sich aufmerksam. 

Die „Süddeutsche Zeitung“ geht der Preisentwicklung von Gold und Silber auf den Grund und verweist darauf, dass viele Marktbeobachter vor allem Silber eine glänzende Zukunft vorhersagen. Die Zeitung verweist auf Carsten Fritsch, Rohstoff-Experte der Commerzbank. Er spricht von einem „Frühlingserwachen bei Silber", nachdem der Preis innerhalb von nur 20 Tagen um ein Fünftel auf fast 18 Dollar pro Unze (31 Gramm) geklettert war. „Auch wenn es bei Silber immer wieder Rückschläge geben kann, bleibt das Potenzial nach oben intakt", sagt Fritsch nun. 

Bei der Preisentwicklung von Gold und Silber sind allerdings Unterschiede zu beobachten, wie die „Süddeutsche Zeitung“ ausführlich beschreibt. Zwar eint sie die Eigenschaft als Edelmetall und Krisenwährung. Doch Kurse von Gold und Silber würden sich kurzfristig häufig stark unterschiedlich entwickeln. „Die Beweggründe dahinter sind oft schwer zu durchschauen", sagt Robert Hartmann, Gründer des Münchner Edelmetall-Händlers pro aurum gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Weil Silber stärker industriell genutzt wird, profitiert das weiße Metall von Hoffnungen auf eine Erholung der Weltwirtschaft. Gold steigt dagegen eher, wenn dunkle Wolken über der Weltwirtschaft aufziehen.

In ihrer Analyse geht die „Süddeutsche Zeitung“ auch auf die „Gold-Silber-Ratio“ ein, also das Verhältnis zwischen dem Wert von Gold und Silber. Aktuell ist Gold etwa 75-mal wertvoller als Silber. Im langfristigen Durchschnitt liegt das Verhältnis jedoch bei 50. Somit sind die Aussichten für Silber besonders glänzend.

Der Run auf Silber ist längst im Tagesgeschäft von Edelmetallhändlern wie pro aurum angekommen: „Wir bekommen schon seit vergangenem Winter nicht die Mengen geliefert, die wir für unsere Kunden bräuchten", sagt Robert Hartmann von pro aurum. Viele Anleger steigen auf Silber um, weil Sparprodukte und sichere Anleihen keine Zinsen mehr bringen: „Wegen des Anlagenotstands kommen immer mehr Investoren auf die Idee, dass Silber in den nächsten drei bis fünf Jahren in neue Kursregionen steigen könnte", vermutet Robert Hartmann.

 

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