Spiegel Online: Gold nur bei seriösen Händlern kaufen

Das neue Jahr hat begonnen – und der Goldpreis in Euro tendiert weiter nach oben. Das Interesse an der Krisenwährung ist spätestens seit dem Aufflammen der Euro-Krise in Griechenland wieder ungebrochen. Spiegel Online hat gleich mehrere „Goldene Regeln für den Goldkauf“ zusammengestellt, um Kurzentschlossenen eine Entscheidungshilfe zu geben. Dabei beteiligt sich das renommierte Nachrichtenportal nicht am üblichen Gold-Bashing und stellt klar: „Gegen diese Art der Spekulation ist im Prinzip nichts zu sagen.“ Doch der Bürgerkrieg in der Ukraine, die Besetzung der Krim, die erschreckenden Bilder des "Islamischen Staats" aus Syrien und dem Irak oder die Zeichen wirtschaftlichen Verfalls in Russland haben noch nicht ausgereicht, um den Goldpreis in Dollar nach oben zu katapultieren. In Euro sieht die Lage freilich anders aus: „Spiegel Online“ rechnet vor, dass man für eine Feinunze zu Beginn des Jahres gut 900 Euro und zum Ende des Jahres 980 Euro bekam - das entspricht immerhin knapp neun Prozent Rendite.

Bei der Suche nach dem passenden Investment erklärt Hermann-Josef Tenhagen, langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift „Finanztest“, dass der Kauf von bekannten Münzen oder zertifizierten Barren am Sichersten ist. Hier gilt: Je schwerer die Münze oder der Barren, desto niedriger der prozentuale Aufpreis, den man verglichen mit dem Goldpreis an der Börse bezahlt. Und wer sein Gold länger als einen Monat hält, ist von der Abgeltungssteuer befreit. Tenhagen rät allerdings dazu, physisches Gold nur bei seriösen Händlern wie pro aurum zu kaufen und auf Preisportale zurück zu greifen, die dabei helfen, die Goldpreise verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen.

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