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Ist die Gold-Korrektur vorüber?

Quer gedacht

Liebe Leser,

vielleicht fragen auch Sie sich angesichts des Rückwärtsganges bei Gold: „Ist die Goldhausse etwa schon wieder vorbei?“, „Geht es weiter abwärts, oder wieder aufwärts beim Gold?“ oder „Soll ich kaufen oder verkaufen?“

Soviel vorweg: Meine Analysen kommen weiterhin zu dem Ergebnis, dass die Goldhausse noch lange nicht vorbei ist. Um Ihnen darzulegen, wie ich zu diesem Ergebnis komme, muss ich etwas ausholen:

Am 4. Oktober ist der Goldpreis unter die Unterstützungslinie bei 1.300 $ pro Unze gefallen. Wie Sie gleich sehen werden, ist das noch kein Beinbruch, wenngleich es aus charttechnischer Sicht schöner gewesen wäre, wenn diese Marke gehalten hätte. Dann wäre es nämlich möglich und sinnvoll gewesen, den gesamten Kursverlauf seit Mitte 2014 als mächtige Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation zu interpretieren, deren Obergrenze bei 1.300 $ verläuft. Diese Interpretation ist jetzt nicht mehr möglich. 

Die bullishen Argumente überwiegen immer noch deutlich

Dieser vermeintlich schlechten Nachricht stehen zahlreiche bullishe Argumente gegenüber. Auf drei davon möchte ich im Folgenden näher eingehen.

Erstens habe ich bei meinen Chartanalysen ursprünglich eine andere, kleinere Bodenformation als die gerade Genannte verwendet. Die Obergrenze dieser kleineren Formation habe ich Ihnen in dem folgenden Chart in Rot eingezeichnet: 

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2014-2016

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2014-2016
Nach dem Bruch der Unterstützungslinie bei 1.300 $ fiel der Goldpreis zügig bis zur 200-Tage-Durchschnittslinie, der nächsten wichtigen Unterstützung. Quelle: StockCharts.com

Diese Bodenformation hat zwar den Schönheitsfehler einer nicht vorhandenen rechten Schulter. Aber das kommt hin und wieder vor, insbesondere am Beginn besonders ausgeprägter Haussen, worauf ich Sie damals hingewiesen habe.

Wenn diese ursprüngliche Interpretation die Richtige ist, dann ist die jüngste Goldpreis-Korrektur zwar immer noch nicht schön, aber sie hat keinen charttechnischen Schaden angerichtet, sondern bewegt sich im Rahmen des Erlaubten.

Ein zweites bullishes Argument ist die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie. In Bullenmärkten gilt die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie als wichtige Unterstützung. Die Grundregel lautet, dass Kursrückgänge in die Nähe oder sogar unter die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie Kaufgelegenheiten sind.

Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens beginnt eine Baisse gewöhnlich erst, nachdem sich die 200-Tage-Durchschnittslinie zunächst deutlich abgeflacht hat und dann nicht mehr steigt. Zweitens fallen die Kurse nur selten deutlich unter die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie. Käufe auf diesem Niveau weisen also ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis auf, da Sie einen engen Stop-Loss-Kurs setzen können, während Sie nach oben alle Chancen wahren. 

Ohne Risikomanagement haben Sie auf Dauer keinen Erfolg an der Börse  

An dieser Stelle möchte ich Sie auf die herausragende Bedeutung eines sinnvollen Risikomanagements hinweisen. Nur mit einem konsequenten Risikomanagement werden Sie dauerhaft Erfolg an der Börse haben. Dennoch wird fast nie über dieses extrem wichtige Thema geschrieben. Wahrscheinlich ist es einfach nicht spannend genug, um für Auflage zu sorgen. Aber es ist wichtig genug, um den entscheidenden Unterschied in Bezug auf Ihren Börsenerfolg zu machen.

Deshalb habe ich dieses Thema ausführlich in meiner jüngsten Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe besprochen. Wenn ich Ihnen nur ein einzige Empfehlung geben dürfte, dann würde diese lauten: Beschäftigen Sie sich unbedingt mit Risikomanagement, bevor Sie auch nur eine einzige Aktie kaufen. Denn ohne ein funktionierendes Risikomanagement können Sie an der Börse auf Dauer nicht erfolgreich sein. Doch nun zurück zu Gold. 

Mein wichtigster Gold-Indikator hat ein Kaufsignal gegeben   

Ein drittes bullishes Argument für Gold ist die Tatsache, dass mein hier nicht gezeigter Gold-Preisbänder-Indikator bereits am 4. Oktober ein Kaufsignal gegeben hat. Dieser Indikator hat sich zunächst während der Goldhausse der Jahre 2001 bis 2011 mit hervorragenden Kaufsignalen bewährt. Aber auch während der anschließenden Baisse von 2011 bis Ende 2015 war er sehr hilfreich, indem er in dieser Zeit kein einziges Kaufsignal mehr gegeben hat.

Erst nachdem die neue Goldhausse begonnen hatte, meldete sich der Indikator wieder zu Wort. Das erste Kaufsignal der neuen Hausse gab dieser in der Vergangenheit so treffsichere und hilfreiche Indikator am Ende der Mai-Korrektur, als der Goldpreis von 1.300 $ auf 1.200 $ gefallen war. Fast unmittelbar danach ging es mit dem Goldpreis wieder nach oben, in der Spitze auf 1.377 $.

Dann begann die nächste Korrektur, in deren Verlauf der Goldpreis auf 1.243 $ gefallen ist. Prompt gab der Preisbänder-Indikator das zweite Kaufsignal der neuen Hausse. Wenn Sie in Zukunft wissen möchten, ob Sie die aktuelle Situation an den Edelmetallmärkten für einen Kauf oder einen Verkauf nutzen sollten, fordern Sie noch heute die gerade erschienene November-Ausgabe von Krisensicher Investieren für 30 Tage kostenlos zum Test an. Hier finden Sie auch eine detaillierte Darstellung meines sehr hilfreichen Preisbänder-Indikators, der mir schon während der großen Goldhausse von 2001 bis 2011 hervorragende Dienste geleistet hat.

Ich wünsche Ihnen einen goldenen Herbst, 

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Abseits der Edelmetallmärkte finden Sie in meinem aktuellen Börsenbrief Krisensicher Investieren den Hinweis auf eine lukrative kurzfristige 16%-Gewinn-Chance. Verpassen Sie den Einstieg nicht.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.  


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten. Gerade hat der für ihn so wichtige Gold-Preisbänder-Indikator ein Kaufsignal generiert. Jetzt ist die Bahn endgültig frei nach oben.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Risikomanagement an der Börse und schwerer Vorwurf an die Fed“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Der heilige Gral der Börsianer wird fast immer an den falschen Stellen gesucht“, „Der Weg zum Börsenerfolg führt über ein gutes Risikomanagement“, „Der Zufall spielt eine überaus tückische Rolle“, „Das größte geldpolitische Experiment aller Zeiten ist unwissenschaftlich, undemokratisch und unsozial“, „Die Fed-Politik hat ihre realwirtschaftlichen Ziele verfehlt“, „Die bisher größten Fehler der Fed auf einen Blick“ sowie „Zusammenfassung: Die Ergebnisse von Hussmans Analysen sind eindeutig“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen November-Ausgabe von KRSIENSICHER INVESTIEREN: „Niemand wünscht sich eine Rezession“, „Heißer Herbst an den Aktienmärkten“, „Gute Gewinnchance von 16%“, sowie viele lukrative Kaufempfehlungen, die Ihr Depot krisensicher machen. Handeln Sie jetzt.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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