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Gold - das wird volatil

Chartanalyse

Angesichts der Ereignisdichte in den kommenden zwei Wochen ist eine kurzfristige Prognose aktuell äußerst schwierig. Sicher erscheint wohl nur, dass es sehr volatil werden dürfte. Daher ist man gut beraten, sich mit spekulativen Positionen dem Markt vorläufig fernzuhalten. Ein nochmaliges Abtauchen am Goldmarkt in Richtung 1.200 USD erscheint mir angesichts der nach wie vor negativen Saisonalität, den miserablen CoT-Daten und dem leicht ungünstigen Sentiment durchaus möglich. Die erwähnte bärische Schulter-Kopf-Schulter Formation sollte man zudem im Hinterkopf behalten, auch wenn derzeit nichts dafür spricht.

Sollte es zum Brexit kommen, kann der Goldpreis in Euro innerhalb kürzester Zeit explodieren. Bleiben die Briten hingegen in der EU müsste man mit einem deutlichen Erstarken des Euros rechnen. Bereits morgen wird die FED für Bewegung sorgen. Auffällig sind derzeit zudem die starken Kursanstiege bei den Kryptowährungen Bitcoin und Ether. Es könnte sich hierbei um eine Fluchtbewegung raus dem Pfund und raus aus dem Euro handeln. Längerfristig betrachtet haben diese neuen Märkte das Zeug für eine handfeste Blase. Kurzfristig ist die Luft aber dünn geworden und sollte spätestens mit der Brexit-Entscheidung einen deutlichen Rücksetzer bringen.

Insgesamt stehen uns unruhige Wochen bevor, die man am besten mit Liquidität und physischem Gold an der Seitenlinie verfolgt. Übergeordnet steigt der Goldpreis innerhalb der nächsten 8-12 Monate mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zunächst bis auf 1.500 USD. Der Weg dorthin wird aber keine Einbahnstraße. Anleger sollten daher geduldig auf den nächsten Rücksetzer warten.

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