Die jüngste Korrektur am Goldmarkt bietet Ihnen vielleicht die letzte günstige Einstiegschance

Quer gedacht

Ich habe es hier schon mehrfach erwähnt: Anfang des Jahres ist der Goldpreis in Euro aus einer geradezu lehrbuchartigen Bodenformation nach oben ausgebrochen. Damit befindet er sich aus charttechnischer Sicht am Beginn einer neuen fulminanten langanhaltenden Hausse.

Zwei wichtige Indikatoren, die für weiter steigende Goldkurse sprechen

Bestätigt wird diese Sichtweise unter anderem von den Momentumindikatoren und der 200-Tage-Durchschnittslinie. Die Momentumindikatoren haben Ende Januar sehr hohe Werte angenommen. Wenn sie das wie im vorliegenden Fall nach einer langen Baissephase mit einer ausgeprägter Bodenformation tun, dann signalisieren sie damit gewöhnlich den Beginn einer lang anhaltenden Hausse.

Die 200-Tage-Durchschnittslinie ist ein träger Trendfolgeindikator. Er ändert die Richtung seines Verlaufs nur selten. Wenn er wie im vorliegenden Fall bereits seit mehreren Monaten steigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, das sich der Aufwärtstrend noch viele Monate fortsetzen wird.

Goldpreis pro Unze in €, 200-Tage-Durchschnittslinie, PMO 1997 bis 2015

Goldpreis pro Unze in €, 200-Tage-Durchschnittslinie, PMO 1997 bis 2015
Der jüngst erreichte hohe Wert des PMO und die inzwischen deutlich steigende 200-Tage-Durchschnittslinie signalisieren den Beginn einer zyklischen Goldhausse. Quelle: StockCharts.com

Aus Sicht des Euro-Anlegers präsentiert sich der Goldmarkt also überaus verheißungsvoll. Das einzige Haar in der Suppe ist die bislang fehlende Bestätigung der Goldhausse durch den Verlauf des Goldpreises in US-Dollar. Da der Goldpreis in € und früher in der D-Mark gewöhnlich eine Vorlauffunktion zum Goldpreis in $ hat, ist dieser Mangel noch nicht weiter bedenklich. Dennoch sollte er in den kommenden Wochen unbedingt beseitigt werden, damit das sehr bullishe Bild nicht in Frage gestellt wird. Werfen Sie jetzt einen Blick auf den Goldpreis in $.

Goldpreis in $ testet wichtiges Unterstützungsniveau

Wie Sie auf meinem zweiten Chart sehen, hat der Goldpreis in $ die im Januar dieses Jahres erzielten Gewinne fast vollständig wieder abgegeben. Jetzt notiert er im Bereich der massiven Unterstützungszone bei 1.180 $ bis 1.200 $. Jetzt kommt es darauf an, ob diese Unterstützung hält und sich letztlich als Sprungbrett für die nächste Kursrally erweisen wird.

Der Preis-Momentum-Oszillator (PMO), den Sie im unteren Teil des Charts sehen, hat seine überkaufte Lage von Mitte Januar vollständig abgebaut. Aktuell notiert er im neutralen Bereich. Außerdem hat er sich bereits abgeflacht – aber noch kein neues Kaufsignal gegeben. Immerhin befindet er sich jetzt in einer Position, aus der heraus ein Kaufsignal kurzfristig möglich, ja sogar wahrscheinlich ist. Hier wird wohl schon in wenigen Tagen eine Entscheidung fallen.

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2013 bis 2015

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2013 bis 2015
Der Goldpreis in $ testet die wichtige Unterstützungszone bei 1.180 $ bis 1.200 $. Quelle: StockCharts.com

Die Sentimentindikatoren und Goldminenaktien signalisieren schon die Rally

Die hier nicht gezeigten Sentimentindikatoren und die Positionierungen der Terminmarktteilnehmer sind klar bullish. Sie sprechen also dafür, dass die Unterstützung hält und bald eine neue Aufwärtswelle beginnt.

Eine weitere wichtige Bestätigung dieser Prognose kommt von den Goldminenaktien. Sie haben sich in den vergangenen vier Wochen sehr widerstandsfähig gezeigt, indem sie auf den jüngsten Goldpreisrückgang nicht mit deutlichen Kursverlusten reagiert haben. Das war während der vergangenen drei Jahre immer anders. Hier hat der Markt also eine wichtige Veränderung erfahren und zeigt einen „neuen Charakter“. Diese relative Stärke der Goldminenaktien ist ein wichtiges bullishes Zeichen.

Im Krisensicher Investieren-Trading-Depot haben wir unsere Leser vor der Korrektur gewarnt und die Ende vorigen Jahres beziehungsweise Anfang Januar 2015 gekauften Goldminenaktien mit 25,6% und 45,3% plus längst wieder verkauft.

16,7 % Plus mit einem „Hacke- und Schaufel“-Anbieter

Deshalb befindet sich in diesem kurzfristig ausgerichteten Depot im Moment nur noch eine einzige Aktie, die allerdings keine Goldmine ist, sondern Minenunternehmen sehr spezielle Dienstleistungen anbietet. Man könnte sagen, dass dieses Unternehmen den Goldschürfern Hacke und Schaufel leiht. Ganz nach André Kostolanys Motto: „Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln!“ Denn dies sind die wahren Goldgruben. Bezogen auf unseren Einstandskurs vom 11. Januar 2015 befindet sich diese Aktie im Moment mit 16,7% im Plus. Wir halten weitere Kurssteigerungen kurzfristig für sehr wahrscheinlich.

Nutzen Sie die Korrektur und bereiten Sie sich jetzt auf neue Goldminenaktienkäufe vor

Doch aufgrund der oben erwähnten bullishen Zeichen, deuten sich bei unserem mehrstufigen Selektionsprozess bereits neue Kaufsignale bei diversen Goldminenaktien an. Wir gehen fest davon aus, dass wir unser kurzfristig ausgerichtetes Trading-Depot schon in den kommenden Tagen wieder neu mit Goldminenaktien bestücken werden. Lassen Sie sich diese hoch interessanten und sehr lukrativen Goldminen nicht entgehen. 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende


Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus dem aktuellen Claus Vogt Marktkommentar und Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255$ vorhergesagt und gemeinsam mit Roland Leuschel im Jahr 2000 und 2007 rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt. Jetzt sieht er das Ende der zyklischen Goldpreis-Baisse und prognostiziert gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der im Januar erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Nullzinspolitik und Altersvorsorge“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Lebensversicherungen, Liechtensteiner Policen, Goldkauf und Verwahrung“, „Kapitallebensversicherung: vom Lieblingskind zum Sorgenkind“, „Fallstricke bei Kündigung und Verkauf von Kapitallebensversicherungen“, „Was Sie tun sollten, nachdem Sie Ihre Kapitallebensversicherung gekündigt haben“, „Liechtensteiner Versicherungspolice: eine attraktive Lösung“ sowie „Gesunder Menschenverstand spricht mehr denn je für Gold“. Darüber hinaus lesen Sie in der aktuellen März-Ausgabe „Frühindikatoren signalisieren einen globalen Konjunkturabschwung“, aber auch einige interessante Kaufempfehlungen, bspw. wie Sie mit Mezzanine-Kapital ansehnliche Renditen erzielen. 

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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