Bei Gold ist jetzt jede Korrektur ein Kauf, bei Aktien hingegen jede Rally eine Verkaufsgelegenheit

Quer gedacht

In meiner Mitte Dezember 2015 erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“ habe ich 26 Argumente zusammengetragen, mit der ich diese sehr bullishe Goldprognose begründet habe. Mit einer fulminanten Aufwärtsbewegung hat diese Hausse inzwischen begonnen, womit vier weitere Argumente hinzugekommen sind, bei denen es sich um sehr wichtige Bestätigungssignale handelt.

Vier weitere wichtige Signale bestätigen die neue Goldhausse

Erstens verlief die Aufwärtsbewegung seit dem im Dezember erreichten Tief bei rund 1.050 $ pro Unze extrem dynamisch. Das ist charakteristisch für den Beginn einer großen, lang anhaltenden Hausse.

Zweitens wurde eine charttechnische Bodenformation mit einem klaren Ausbruch nach oben beendet und gleichzeitig eine zweieinhalbjährige Abwärtstrendlinie gebrochen. Die Leichtigkeit, mit der dieser doppelte Widerstand überwunden wurde, ist ebenfalls ein sehr bullishes Zeichen.

Drittens setzte sich die Aufwärtswelle fort, nachdem sowohl bei den Momentumindikatoren als auch bei den Sentimentindikatoren Schwellenwerte erreicht wurden, die in den vergangenen drei Jahren stets mit oberen Wendepunkten zusammenfielen. Das ist von großer Bedeutung, da diese Indikatoren in Haussephasen andere obere und untere Extremwerte annehmen als in Baissephasen.

Viertens schließlich hat diese Aufwärtsbewegung des Goldpreises dazu geführt, dass mein Krisensicher Investieren Gold-Preisbänder-Indikator sich erstmals seit 2011 wieder in einer generell bullishen Konstellation befindet.

Mein Gold-Preisbänder-Indikator ist erstmals seit 2011 wieder bullish …

Während des ersten Teils der großen Goldhausse, der von 2001 bis 2011 stattgefunden hat, erwies sich der von mir entwickelte Preisbänder-Indikator als wertvolles Instrument zum Aufspüren attraktiver taktischer Einstiegspunkte bei Gold und vor allem auch bei Goldminenaktien. Dabei handelt es sich um einen mehrstufigen Indikator. Das heißt, es müssen mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein, damit er ein Kaufsignal gibt. Eine Beschreibung seiner Funktionsweise, aber natürlich keine detaillierte Offenlegung seiner Konstruktion, finden Sie in der aktuellen Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.

… und wird Sie durch die Hochs und Tiefs der Goldhausse führen

Ich gehe davon aus, dass dieser Indikator in den kommenden Monaten und wahrscheinlich sogar Jahren wieder ähnlich gute Signale geben wird wie von 2001 bis 2011. Vor allem können Sie ihn beim Management der bekanntlich sehr volatilen Goldminenaktien dazu nutzen, überproportional von der neuen Goldhausse zu profitieren. Denn auch in dieser Haussephase wird es starke Korrekturen geben, die man nicht unbedingt voll investiert über sich ergehen lassen möchte.

Wesentlich besser und auch nervenschonender ist es, sein Depot in einem zu Ihrer individuellen Risikoneigung passenden Art „atmen“ zu lassen, indem Sie Ihre Positionen bei steigendem Risiko reduzieren und später wieder erhöhen, sobald der Indikator ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis anzeigt. Oder Sie überlassen uns diese Arbeit und bestellen jetzt 30 Tage kostenlos Krisensicher Investieren.

DAX und Co befinden sich in der Frühphase einer Baisse

Ganz anders als bei Gold und Goldminenaktien ist die Lage an den „normalen“ Aktienmärkten. Geradezu spiegelbildlich zum Edelmetallbereich befinden diese sich nämlich in der Frühphase einer Baisse. Und meine Indikatoren und Modelle deuten sehr klar darauf hin, dass diese Baisse mindestens ähnlich heftig ausfallen wird wie in den Jahren 2007 bis 2009. Ich rechne also mindestens mit einer Halbierung des Weltleitindex S&P 500.

Am Dienstag, den 15. März 2015 erscheint nicht nur die nächste Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren, sondern auch meine neue Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus“. Darin skizziere ich nicht nur den typischen Verlauf von Rezessionen, sondern zeige auch, auf welche makroökonomischen Kennzahlen sie jetzt wirklich achten müssen, um zu erkennen, ob sich die Weltwirtschaft weiterhin wie von mir erwartet auf dem Weg in einer Rezession befindet, oder ob die von vielen Ökonomen erhoffte Fortsetzung der Konjunkturerholung Realität werden wird. Nur so viel sie verraten: Die vielbeachteten US-Arbeitsmarktdaten sind es nicht.

Ab jetzt ist jede Kurserholung am Aktienmarkt eine Verkaufsgelegenheit

Zwar geht nicht jede Aktienbaisse mit einer Rezession einher, aber bisher ist noch jede Rezession mit einer schweren Baisse einhergegangen. Deshalb ist es in der aktuellen Lage für jeden Börsianer unverzichtbar, den Konjunkturzyklus sehr genau im Auge zu behalten. Und der typische Verlauf von Aktienbaissen, den ich ebenfalls bespreche, macht eines klar: Ab jetzt ist jede Kurserholung eine Verkaufsgelegenheit. Darüber hinaus bietet sie ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis, zum Kauf von Short-Positionen, mit denen Sie an fallenden Aktienkursen Geld verdienen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viel Erfolg an der Börse.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

P.S.: Die normalen Aktienmärkte befinden sich in der Frühphase einer Baisse. Nutzen Sie die aktuelle Bearmarketrally zum Ausstieg, und setzen Sie mit uns auf fallende Kurse. 

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Strategische und taktische Argumente für Gold“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“, „In einer Marktwirtschaft wäre auch Goldman Sachs längst pleite“, „Warum kaufen Menschen Gold?“, „Die Argumente für eine langfristige Goldhausse gelten heute mehr denn je“, „Aus taktischer Sicht spricht eine ganze Fülle von Kaufsignalen für den Beginn einer Goldhausse“, „Wo sich der Goldpreis im großen Bild befindet“. Darüber hinaus lesen Sie in der aktuellen März-Ausgabe, warum die Blase bereits geplatzt ist, die Baisse sich in Phase eins von drei befindet und wie Sie an fallenden Kursen verdienen. Darüber hinaus ist der Gold-Preisbänder-Indikator endlich wieder bullish. Daher stellen wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe drei taktische Kaufempfehlungen vor: zwei Gold- und eine Silberminenaktie. Die kurz- bis mittelfristigen Kursziele betragen zwischen 35% und 50%. Vergessen Sie nicht, Bullenmärkte im Goldminensektor sind atemberaubende Zeiten mit atemberaubenden Gewinnen. Seien Sie dabei. 

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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