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Dresdener Börsentag

 
 

pro aurum auf dem Dresdner Börsentag

Fieberthermometer„Gold ist ein Fieberthermometer für den Zustand der Anleger“

Bernd Schomaker, der Geschäftsstellenleiter von pro aurum in Dresden, spricht im Interview über die Goldpreisentwicklung und die optimale Edelmetallbeimischung fürs Depot. Zudem geht er auf das wichtige Thema der Lagerung ein.

Besuchen Sie Bernd Schomaker am pro aurum-Stand auf dem Dresdner Börsentag. Er steht Ihnen für alle Fragen rund um die Edelmetallanlage zur Verfügung. 

 

Herr Schomaker, wie wird sich der Goldpreis künftig entwickeln?

Das kommt auf die Finanzmärkte an: Gold ist ein Fieberthermometer für den Zustand der Anleger. Haben sie Angst, investieren sie in Edelmetalle. Sind sie ruhig, nehmen sie stattdessen Aktien. Mit Prognosen halte ich mich als Händler zurück. Aber ich bin überzeugt, dass sich der Goldpreis angesichts des Verschuldungsgrades der Staaten positiv entwickeln wird.

Wem empfiehlt pro aurum Gold?

Allen, die neben einer liquiden Reserve für die plötzliche Autoreparatur noch ausreichend Cash auf dem Konto haben. Kaufkrafterhalt ist für jeden Menschen ein Thema: Früher war es der gut situierte Zahnarzt, heute gehören zu unseren Kunden auch Studenten und Rentner. Für Spekulanten ist Gold jedoch ungeeignet, weil man einen Zeithorizont von mindestens einem Jahr mitbringen sollte. Andernfalls lohnt es sich wegen der Transaktionskosten nicht.

In welches Gold sollte man investieren?

Ob in Münzen oder Barren ist egal, solange man so investiert, dass man das Gold wieder verkaufen kann. Dafür eignen sich bekannte Münzen, zum Beispiel Krügerrand oder Philharmoniker. Goldbarren sollten eine Feinheit von 999,9 haben und von anerkannten Herstellern, etwa Heraeus oder Umicore, sein.

Sollte man Gold und Silber mischen?

Kunden mit dem Motiv der Vermögensoptimierung empfehlen wir ein Gold-Silber-Verhältnis von 80 zu 20 Prozent. Silber ist volatiler – mit allen Chancen und Risiken. Für eine sichere Altersversorgung würden wir nur Gold empfehlen − mit maximal 20 Prozent des liquiden Anlagevermögens.

Wo lagert man Gold und Silber am sichersten und günstigsten?

Am günstigsten ist es zu Hause. Das ist aber nicht am sichersten. Man sollte prüfen, ob es die Haftpflichtversicherung auch abdeckt. Ansonsten gibt es Schließfächer bei Händlern und Banken, die werden aber mittlerweile knapp. Deshalb bieten wir die Sammelverwahrung im Edelmetalldepot an. Hier können Anleger das bewährte Prinzip des Wertpapierdepots auf physische Edelmetalle übertragen. Ab einem Gesamtwert von 5.000 Euro können die handelsüblichen Edelmetallbarren und -münzen bequem und sicher via Edelmetalldepot in München oder Wien gelagert sowie gemanagt werden. Für Käufe oder Verkäufe ist – im Gegensatz zur Schließfach-Variante – kein persönliches Erscheinen notwendig, selbst die Depoteröffnung kann auf dem Postweg erfolgen. Wie beim Wertpapierdepot wird das Prinzip der Sammelverwahrung angewandt. Außerdem werden Edelmetalldepots als geschütztes Sondervermögen geführt. Dies bedeutet, dass nur der Inhaber des Depots über die jeweiligen Edelmetallbestände verfügen darf. Selbst eine Zahlungsunfähigkeit der Verwahrfirma würde an den Besitzverhältnissen nichts ändern. Die Höhe der jährlichen Depotgebühren hängt vom Wert der Edelmetalle ab. Außerdem wird unterschieden, ob es sich um Gold, Platin, Palladium oder Silber handelt. Letzteres verursacht aufgrund des größeren Platzbedarfs höhere Lagerkosten. 

 
pro aurum Magazin 2/2017
Edelmetalle sicher verwahren
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