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Vermögen aufbauen mit dem VR-Goldsparplan

 

Produktinformationen

31.05.13

Vermögen aufbauen mit dem VR-Goldsparplan
 

Die Sparquote in Deutschland befindet sich aktuell auf dem niedrigsten Niveau seit zehn Jahren – kein Wunder angesichts niedriger Zinsen, überschuldeter Staaten und instabiler Finanzsysteme. Sparpläne auf Gold und Silber machen gerade vor diesem Hintergrund dennoch Sinn.
 

Tugend Sparen verdient ein Comeback

Die Notenbanken in Europa, Japan und den USA scheinen sich derzeit ein Wettrennen um den Titel „Weltmeister im Gelddrucken“ zu liefern. So wollen zum Beispiel die deflationsgeplagten Japaner innerhalb von zwei Jahren ihre Geldmenge verdoppeln, um eine Inflationsrate in Höhe von zwei Prozent zu erreichen. Die japanische Währung reagierte darauf mit einem regelrechten Kursbeben und verlor innerhalb von sechs Monaten gegenüber dem Dollar 27 Prozent und gegenüber dem Euro sogar fast 30 Prozent an Wert. Diese ultralockere Geldpolitik zog zudem einen Tsunami in Form einer Kaufwelle für japanische Aktien nach sich. Über Langzeitfolgen eines solchen bis dato noch nie gewagten Experiments wird derzeit heftig diskutiert. Einen Teil des ersparten Geldes in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren, die seit Menschengedenken stets ein gewisses Maß an Kaufkraft repräsentierten, dürfte in Zeiten wie diesen auf lange Sicht weiterhin eine sinnvolle Strategie bleiben.

Eine solch rasante Ausdehnung des Geldangebots – wie man es derzeit beim japanischen Yen, dem US-Dollar sowie dem Euro beobachten kann – ist bei Gold und Silber schlichtweg unmöglich. Nach Angaben des Silberinstituts wurden 2012 fast 24.500 Tonnen Silber und laut World Gold Council ungefähr 2.850 Tonnen Gold aus dem Boden geholt. Das entspricht bei Silber pro Monat einem Gegenwert von 1,5 Milliarden und bei Gold einer Summe von 10,9 Milliarden Dollar. Zur Erinnerung: Allein die US-Notenbank Fed kauft derzeit pro Monat Staatsanleihen im Gegenwert von 85 Milliarden Dollar auf. Diese bestehen im Wesentlichen aus Papier und einem Zahlungsversprechen. Der Wert von Gold und Silber hat sich in diesem Jahr zwar deutlich reduziert, an seiner generellen Funktion als Wertspeicher und Vermögensschutz hat sich allerdings grundsätzlich nichts verändert.


Cost-Average-Effekt nutzen

Der diesjährige Absturz des Goldpreises hat gezeigt, dass Einmalanlagen in Edelmetalle – wie in anderen Vermögensklassen auch – starke Kursverluste mit sich bringen können. Über regelmäßig getätigte Investments in Gold und Silber kann dieses Kursrisiko signifikant reduziert werden. Konkretes Beispiel: Ein von Dezember bis Mai regelmäßig zur Monatsmitte getätigtes Gold- bzw. Silberinvestment in Höhe von 100 Euro hätte auf Basis der Londoner Fixings nach sechs Monaten zu einem Besitz von 0,5049 Feinunzen Gold bzw. 28,41 Feinunzen Silber geführt. Verglichen mit einer im Dezember getätigten 600-Euro-Einmalanlage, hätte man über einen regelmäßigen Sparplan 8,2 Prozent mehr Gold und sogar 17,6 Prozent mehr Silber erworben. Aufgrund des rasanten Kursverfalls während dieses relativ kurzen Beobachtungszeitraums fällt der Vorteil des Cost-Average-Effekts besonders stark ins Gewicht. Wer davon ausgeht, dass Gold und Silber in einigen Jahren ihre heutigen Preisniveaus deutlich übertreffen werden, dürfte mit dem regelmäßigen Edelmetallkauf – selbst im Falle einer anhaltenden Durststrecke – wenig falschmachen. Sollten nämlich deren Preise weiter zur Schwäche neigen, erhält man im Gegenzug auch mehr edles Metall für sein Geld.

Uwe Bergold, erfahrener Rohstoff-Experte und Fondsberater, tätigt im Rahmen seiner privaten Vermögensanlage seit zwölf Jahren regelmäßig Investments in Gold- und Goldminen-Aktien. „Für mich ist bei Gold der Bullenmarkt auf lange Sicht nach wie vor intakt – die einzige Blase, die ich derzeit sehe, existiert am Markt für Staatsanleihen“, meint der mehrfache Buchautor. „So lange Sparer unter negativen Realzinsen leiden, macht ein Gold-Sparplan in meinen Augen auf jeden Fall Sinn“, stellt er klar. Einer längeren Korrekturphase blickt er relativ relaxt entgegen und gewinnt einem solchen Szenario sogar positive Aspekte ab. „Dies gibt mir schließlich Zeit, weiterhin regelmäßig Gold und derzeit besonders Goldminen-Aktien zu relativ günstigen Preisen einzusammeln. Die Gefahr eines Trendwechsels nach unten besteht für mich erst, wenn wir eine exzessive Übertreibungsphase sehen“, gibt er zu bedenken. Ein solches Szenario scheint derzeit allerdings nicht unmittelbar vor der Tür zu stehen.
 

Goldsparplan: Nägel mit edlen Köpfen

Die Volksbank Löbau-Zittau eG bietet in Zusammenarbeit mit pro aurum Sparpläne auf Gold und Silber an. Interessierte müssen sich deshalb aber nicht in den östlichen Zipfel Sachsens aufmachen, die quirligen Volksbanker ermöglichen nämlich einen Online-Abschluss via Internet. In Abhängigkeit vom frei wählbaren monatlichen Sparbetrag und jederzeit möglichen Zuzahlungen, kann sich der Anleger für eines von derzeit acht physischen Edelmetallprodukten entscheiden. Neben sechs unterschiedlichen Goldbarren (von 20 bis 1.000 Gramm) befinden sich auch Krügerrand-Goldmünzen (31,10 Gramm) oder Kookaburra-Silbermünzen (1.000 Gramm) im Angebot der Bank.

Und so funktioniert der Plan: Am ersten Werktag eines jeden Monats wird das angesammelte Sparguthaben mit dem aktuellen Preis für das ausgewählte Edelmetallprodukt verglichen. Reicht das Sparguthaben aus, wird automatisch Gold oder Silber gekauft und bei pro aurum als Sondervermögen des Sparers eingelagert. Für die Kontoführung und die transparenten Abrechnungen werden seitens der Bank keine Kosten erhoben. Bei der Lagerung der jeweiligen Edelmetalle fallen aufgrund von Versicherungs- und Tresorkosten jährliche Gebühren gemäß der aktuellen Preisliste an.

Anleger, die sowohl Gold & Co. in Form von Barren als auch Rohstoffaktien als aussichtsreiche Investments einstufen, bietet sich unser hauseigener Mischfonds pro aurum ValueFlex an. Dieser ist ab 500 Euro als Einmalanlage investierbar und ab 50 Euro pro Monat sparplanfähig – getreu dem Motto: Grund zum Sparen gibt es immer.
 

Hier finden Sie weitere Infos:

Volksbank Löbau-Zittau eG
pro aurum ValueFlex

 

31.05.13
 

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