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Dirk Müller und Robert Hartmann zur Gold-Strategie

 

pro aurum TV

10.01.18

Dirk Müller und Robert Hartmann zur Gold-Strategie

Das neue Jahr hat für Edelmetallbesitzer erfreulich begonnen, der Goldpreis konnte sich oberhalb der Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze etablieren. Das Interesse an Edelmetallen als Vermögensschutz ist groß, ebenso die Nachfrage nach fundierten Basisinformationen. Deshalb stellt Robert Hartmann, Gründer von pro aurum, in der ersten Ausgabe von pro aurum TV im Jahr 2018 die sogenannte „Hausmeinung“ von pro aurum vor – also eine grundlegende Investmentstrategie, welche pro aurum mit seinen Produkten und in Beratungsgesprächen vertritt. Die „Hausmeinung“ ist sozusagen der „rote Faden“, der sich durch alle Geschäftsaktivitäten von pro aurum zieht.

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Robert Hartmann macht zu Beginn der neuen Ausgabe von pro aurum TV die gestiegene Bedeutung von Gold als Mittel zur Vermögenssicherung deutlich: „Wer sein Geld langfristig erfolgreich anlegen will, der muss es auf mehrere Anlageklassen aufteilen“, stellt Hartmann klar und erinnert an den goldenen Merksatz: „Wer streut, rutscht nicht.“ Hartmann hinterfragt kritisch, welche Anleiheklassen es in Zeiten der „Alles Blase“ noch gäbe. Er setzt auf Sachwerte – und hierbei nehmen Edelmetalle eine zentrale Rolle ein: „Edelmetalle wie Gold und Silber sind bekanntermaßen nicht beliebig vermehrbar und beinhalten keine Zahlungsversprechen eines Dritten. Das macht die Edelmetalle in Krisenzeiten besonders wertvoll und somit sind Gold und Silber die ideale Versicherung für das Sparkapital“, erklärt Hartmann.

pro aurum rät, Geldvermögen in Sachwerte umzuschichten

In der aktuellen Ausgabe von pro aurum TV geht Robert Hartmann auch auf die konkrete Gestaltung des Edelmetall-Investments ein, wie sie in der Hausmeinung von pro aurum festgeschrieben ist: „Aus vielen Gesprächen mit unseren Bankpartnern entnehmen wir, dass die Deutschen stark in kurzfristige Liquidität investieren, und bei Zinsen um null Prozent oder in manchen Perioden sogar bei negativen Zinsen und gleichzeitig einer Inflation von 1,6 bis 1,7 Prozent macht das unter dem Strich in Sachen Kapitalerhalt und Kaufkraftschutz einfach keinen Sinn.“ Deswegen rät pro aurum seinen Kunden schon seit Jahren, von Geldvermögen in Sachwerte umzuschichten. „Wir empfehlen unseren Kunden konkret, etwa 15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetalle zu investieren und davon 80 Prozent in Gold und 20 Prozent in Silber.“
Bei der konkreten Gestaltung des Edelmetall-Investments sollten Anleger insbesondere ihre eigene Risikobereitschaft kritisch hinterfragen. Denn vor allem Silber zeichnet sich durch eine hohe Volatilität aus, womit die Schwankungsbreite zwischen Höchst- und Tiefstkursen gemeint ist. Aus diesem Grund rät pro aurum auch nicht grundsätzlich allen Kunden zu Silber. Robert Hartmann wirbt jedoch für die großen Chancen, die Silber bietet: „Im Jahr 2008 konnten Sie beispielsweise die Feinunze Silber für weniger als zehn US-Dollar kaufen und danach ist Silber im Jahr 2011 in der Spitze bis 50 Dollar angestiegen. Das ist eine Performance von 500 Prozent.“ Zwar habe der Silberpreis seitdem wieder rund 65 Prozent seines Spitzenwertes eingebüßt, befindet sich aber auf dem Weg zum Comeback. „Silber eignet sich also vor allen Dingen nicht für defensive Anleger“, stellt Hartmann klar. Diese Investoren sollten zu 100 Prozent auf Gold setzen. Ausgewogenen Anlegern empfiehlt pro aurum eine Mischung von 80 Prozent Gold und 20 Prozent Silber und chancenorientierte Anleger können durchaus ein Drittel ihres Edelmetallvermögens in Silber stecken.

Zollfreilager ist eine gute Alternative für Silber-Anleger

Wer sich für Silber interessiert, sollte sich einen Tipp, den Robert Hartmann in der aktuellen Ausgabe von pro aurum TV verrät, etwas genauer ansehen: Da Silber in Deutschland mehrwertsteuerpflichtig ist, rät pro aurum allen Kunden zu differenzbesteuerten Silbermünzen. „Hier beträgt der Steueranteil rund sieben Prozent“, erklärt Hartmann. Und für Anleger, die ganz und gar keine Mehrwertsteuer bezahlen möchten, ist das Zollfreilager eine gute Alternative.

Neben diesen Hintergrundinformationen hält Robert Hartmann, Geschäftsführer und Gründer von pro aurum, auch ein leidenschaftliches Plädoyer für die langfristige Bedeutung von Edelmetallen: „Gold gehört in jeden Haushalt. Gold ist die ewige Währung. Das ist nichts anderes als eine Währung, aber eben eine ewige, die seit Jahrtausenden existiert.“ Hartmann erinnert daran, dass die ganze Menschheit davon überzeugt ist, dass Gold einen Wert hat. „Ich glaube, einen gewissen Teil seines Vermögens in diese ewige Währung zu investieren, die nie pleite gegangen ist, kann nicht verkehrt sein.“ Ob der Preis jetzt gerade mal wieder steigt oder fällt, spielt bei dieser langfristigen Perspektive auch nur eine untergeordnete Rolle. Denn Gold ist eine Ankerinvestition, die auch am Ende des Lebens noch da ist – im Gegensatz zu so mancher Währung oder Aktie, die von heute auf morgen verschwinden kann.

Dirk Müller: Gold gehört in jeden Haushalt

Am Ende der Sendung äußert sich Börsenprofi Dirk Müller alias Mr. Dax zum Thema „Gold im Portfolio“. „Für mich hat sich die Edelmetall-Anlage eigentlich nie verändert. Ich sehe es heute so, wie ich es immer gesehen habe: Gold gehört in jeden Haushalt“, macht Dirk Müller klar. Er bezeichnet Gold als die „ewige“ Währung, die nie pleitegegangen ist. Dirk Müller warnt auch vor allzu großer Panik bei kurzfristigen Kursturbulenzen auf dem Edelmetallmarkt: „Ob der Preis jetzt gerade mal wieder steigt oder fällt, das sollte man gar nicht so ernst nehmen, sondern Gold und Silber wirklich als Anker-Investitionen im Portfolio haben.“

10.01.18
 
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