Wirtschaft, Aktien, Gold: Die aktuelle Lage gleicht 2001

Quer gedacht

Liebe Leser,

erinnern Sie sich noch an das Jahr 2001? Hoffentlich, denn die aktuelle Lage gleicht auf erstaunlich deutliche Weise eben diesem Jahr – vor allem in Bezug auf Wirtschaft, Aktien und Gold, worauf ich gleich noch zurückkommen werde.

Das Finanzgedächtnis der meisten Menschen ist allerdings sehr kurz. Gewöhnlich reicht es nur zwei bis drei Jahre zurück, wie Untersuchungen gezeigt haben. Deshalb knüpfen viele Anleger ihre Zukunftserwartungen an die Entwicklungen der jeweils letzten zwei, drei Jahre und neigen dazu, diese völlig unkritisch in die Zukunft fortzuschreiben.

Die meisten Menschen wollen sich keine Veränderungen vorstellen

Diese Vorgehensweise kommt den meisten Menschen auch deshalb entgegen, weil sie Veränderungen hassen und prinzipiell davon ausgehen, dass morgen genauso sein wird wie gestern und heute. Die meiste Zeit kommen sie mit dieser Grundhaltung auch sehr bequem durchs Leben. Denn viele Dinge verändern sich recht langsam oder aber nur sehr selten. Letzteres gilt vor allem für die wirklich großen, das heißt historischen Veränderungen. Sie treffen die große Masse der Bevölkerung stets aus heiterem Himmel – auch wenn sich die Wendepunkte schon lange zuvor mit deutlichen Signalen angekündigt haben.

So war es beispielsweise im Vorfeld der Rezession und Krise der Jahre 2008/09, aber auch vor der Rezession und dem Aktienmarktkollaps der Jahre 2002–2003. So war es auch im Vorfeld jedes weiteren Wirtschaftsabschwungs, den die Welt bisher erlebt hat. Und so wird es auch in Zukunft sein. Es waren stets nur sehr wenige Außenseiter dazu in der Lage, die sich abzeichnenden Trendwenden zu erkennen. Die Masse der Experten, Analysten und Wirtschaftsweisen predigte stattdessen nur die Fortsetzung der bestehenden Trends.

Ein wichtiger Wendepunkt zeichnet sich ab

Derzeit deutet fast alles darauf hin, dass wir uns erneut an einem solchen wichtigen zyklischen Wendepunkt befinden. Jedenfalls gibt es zahlreiche und teilweise sehr starke Signale, die darauf hindeuten, dass sich erstens die Weltwirtschaft auf dem Weg in eine Rezession befindet, dass zweitens die Spekulationsblase an den Aktien- und Rentenmärkte demnächst platzen wird und dass drittens – und dies wird Sie besonders freuen – bei den Edelmetallen eine neue Hausse beginnt.

Sowohl in der November-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren als auch in der Dezember-Ausgabe habe ich meinen Lesern Indikatoren präsentiert, die immer deutlicher auf eine bald beginnende Rezession hindeuten. In meiner im Oktober erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Baisse an den Aktienmärkten und ihre Verstärker. Crash-Gefahr größer denn je“ habe ich sehr ausführlich erläutert, warum die Spekulationsblasen an den Aktien- und Rentenmärkten wahrscheinlich kurz vor ihrem Platzen steht.

Neue Themenschwerpunktausgabe Gold: 26 Argumente, die für eine Goldhausse sprechen

In meiner nächsten Themenschwerpunkt-Ausgabe, die am 15. Dezember 2015 erscheint, stelle ich Ihnen die Flut bullisher Signale vor, die in den vergangenen Wochen von den Edelmetallmärkten ausgegangen sind. Obwohl ich diese Märkte sehr eng verfolge und analysiere, war ich doch selbst noch überrascht, dass ich letztendlich auf die stattliche Zahl von 26 Argumenten gekommen bin, die für einen steigenden Goldpreis sprechen. Sechs davon sind vorausschauend-strategischer Natur, die anderen 20 hingegen eher marktbezogen-gewinnorientiert. Zusammen ergeben sie ein Bild, das auf frappierende Weise dem des Jahres 2001 gleicht. Hier bietet sich Ihnen eine einmalige Investmentchance. Sie möchten wissen, welche 26 Argumente für Gold sprechen? Dann bestellen Sie jetzt Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos und Sie erhalten die Themenschwerpunktausgabe Gold sozusagen als Weihnachtsgeschenk dazu.

Fast 800 Prozent Plus: 2001 war der Startpunkt der großen Goldhausse

Erinnern Sie sich? 2001 begann nahezu weltweit eine Rezession, der Weltleitindex S&P 500 halbierte sich, NASDAQ Composite und DAX brachen um mehr als 70% ein, die Telekom-Aktie verlor über 90% und der Neue Markt löste sich in heiße Luft auf, aus der er – unbemerkt von der Masse – ohnehin bestanden hatte. Und bei den Edelmetallen begann im Jahr 2001 eine große Hausse, die viele Jahre dauern sollte, und in deren Verlauf der Goldpreis von 250 $ auf 1.920 $ steigen sollte. Verpassen Sie jetzt nicht den Einstieg in die nächste große Goldhausse.

Es deutet alles darauf hin, dass sich diese weitgehend in Vergessenheit geratene Geschichte demnächst wiederholen wird. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen 3. Advent, und falls wir nichts mehr voneinander hören, friedliche Weihnachten und ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt und gemeinsam mit Roland Leuschel im Jahr 2000 und 2007 rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt. Jetzt sieht er das Ende der zyklischen Goldpreis-Baisse und prognostiziert gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Baisse an den Aktienmärkten und ihre Verstärker“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Crash-Gefahr größer denn je“, „Wirtschaft und Märkte sind und bleiben zyklisch“, „Mangelnde Liquidität wird auf dem Weg nach unten zum Problem“, „Lehrreiche Gemeinsamkeiten der Börsen Chinas und Griechenlands“, „Aktienrückkäufe waren eine bedeutende Triebfeder der Hausse, jetzt werden sie die Baisse verstärken“; „Nutzen und Grenzen der Chartanalyse“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Dezember-Ausgabe, wieso die FED in der Falle sitzt und was das für Sie als Börsianer bedeutet. Darüber hinaus stellen wir Ihnen ein gerade erfolgtes bedeutendes Kaufsignal für Goldminenaktien vor, besprechen ausführlich die potenzielle Trendwende bei den Frühindikatoren, erklären Ihnen, warum Kenner des Coppock-Indikators jetzt von einer „Killerwelle“ sprechen und runden die Ausgabe durch eine äußerst lukrative Neuempfehlung ab. 

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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