Vortrag von Jürgen Birner: Der richtige Mix für schwierige Zeiten

Quer gedacht

Dass Berlin eine Reise wert ist, hat sich landesweit und über die Landesgrenzen hinaus bereits herumgesprochen. Selbiges trifft übrigens auch auf München zu – vor allem in der Vorweihnachtszeit. Am 12. Dezember gibt es einen Grund mehr, die Metropole am Fuße der Alpen zu besuchen: Im Münchner Goldhaus von pro aurum hält Filialdirektor Jürgen Birner nämlich einen Vortrag zum Thema: „Gold ist Geld und nichts anderes. Wer Gold hat, hat immer Geld.“ Der Eintritt ist frei.

Seit Januar 2010 leitet Birner den Vertrieb der pro aurum value GmbH, ein Tochterunternehmen der pro aurum KG, und ist maßgeblich an der strategischen Ausrichtung sowie dem prozessorientierten Aufbau des Unternehmens beteiligt. Seit Juni 2013 verantwortet Birner zudem das Privatkundengeschäft im Goldhaus München. Dabei wird auf kompetente Beratung besonders großen Wert gelegt. In seinem circa 90-minütigen Vortrag geht er vor allem der Frage nach, warum Anleger reale Werte in der privaten Vermögensstruktur unbedingt berücksichtigen sollten. Dabei werden sämtliche Anlageklassen gebührend in Betracht gezogen. Das Interesse an den Vorträgen hat über die Jahre stetig zugenommen, wobei sich allerdings eine positive Korrelation zur Entwicklung des Goldpreises feststellen lässt. Besonders rege wird von den Zuhörern übrigens die Möglichkeit genutzt, im Anschluss an den Vortrag offene Fragen zu klären.

Mittlerweile dürfte jedem klar sein, dass wir gegenwärtig extrem unsichere Zeiten durchleben. Die geo- und finanzpolitischen Risiken haben enorme Ausmaße angenommen und sollten auf keinen Fall ignoriert werden. Verlieren wird am Ende des größten geldpolitischen Experiments aller Zeiten aller Voraussicht nach der klassische Sparer. Der Staat hat derzeit ein starkes Interesse an einer höheren Inflation, schließlich werden dadurch die exorbitanten Staatsschulden sukzessive entwertet. Die Europäische Zentralbank wird nicht müde, eine höhere Inflation einzufordern. Sie hat für die jährliche Teuerungsrate eine Zielgröße von ungefähr zwei Prozent vorgegeben.

Nicht das kurzfriste Marktrauschen ist entscheidend, sondern die langfristigen Kapitalmarktzyklen

In seinen Vorträgen beschäftigt sich Jürgen Birner weniger mit dem kurzfristigen Rauschen der Kapitalmärkte, sondern vor allem mit den langfristigen Kapitalmarktzyklen. Investoren sollten sich von dem Ziel „Performance um jeden Preis“ verabschieden und größeren Wert auf „Vermögensschutz und Kaufkrafterhalt“ legen. Letzteres erreicht man im Wesentlichen dadurch, dass man den Anteil des Geldvermögens reduziert und zugleich die Sachvermögensquote erhöht. Beim Sachvermögen bietet sich realwertorientierten Investoren nicht nur Edelmetalle wie Gold und Silber sowie Immobilien, landwirtschaftliche Nutzflächen, Value- und Substanzaktien aus dem Rohstoff- oder Edelmetallsektor an. Der verbleibende Rest sollte sich aus Liquidität und internationalen inflationsgeschützten Rentenpapieren zusammensetzen. Dabei kommt es dann vor allem auf eines an: das richtige Mischungsverhältnis der unterschiedlichen Anlageklassen. Grundsätzlich bietet jede Anlageklasse ein „Für“ und „Wider“. Dies trifft vor allem auch auf Staatsanleihen sowie Liquidität in Form von Tages- oder Bargeld zu.

Wer am 12. Dezember keine Zeit für einen Besuch im Münchner Goldhaus haben sollte, kann dies im kommenden Jahr nachholen. Einmal pro Monat findet in München bekanntlich ein verkaufsoffener Samstag statt. Die genauen Termine finden Sie auf der Website proaurum.de. An diesen Tagen hält Jürgen Birner seinen Vortrag über reale Werte in der Vermögensstruktur – die Kombination von Gold und Glühwein gibt es allerdings ausschließlich im Dezember.

Filialleiter pro aurum Goldhaus München Jürgen Birner

Filialleiter pro aurum Goldhaus München Jürgen Birner


Verwandte Themen