Unsere Leser haben vorige Woche auf einen steigenden Ölpreis gesetzt – und Sie?

Quer gedacht

Normalerweise geht es ja hier um das Thema Gold, das ich Ihnen in den letzten Wochen immer wieder wärmstens ans Herz gelegt habe. Doch heute schreibe ich ausnahmsweise über ein anderes Gold, das sogenannte „schwarze Gold“. Ganz einfach, weil sich Ihnen hier gerade überaus interessante Investmentchancen bieten.

Denn wie Sie wissen, hat sich der Ölpreis in den vergangenen sechs Monaten mehr als halbiert. Die in Europa gängige Ölsorte Brent ist seit Juni vorigen Jahres von 116 $ pro Barrel auf 46,4 $ oder 60% gefallen; und die in den USA maßgebliche Sorte WTI (West Texas Intermediate) im gleichen Zeitraum von 107 $ auf 44,20 $. Damit notiert der Ölpreis in der Unterstützungszone der Krisenjahre 2008/09.

Mit dem damaligen Tiefstkurs von 33,5 $ und einer Obergrenze von 50 $ ist die Spanne dieser Unterstützungszone allerdings sehr breit ausgefallen. Im Unterschied zu heute herrschte damals Panik pur an den Finanzmärkten und die Weltwirtschaft befand sich bereits mitten in einer sehr schweren Rezession. Beides ist derzeit (noch) nicht der Fall.

Plus 15% in 4 Börsentagen – 3 Faktoren sprechen klar für eine Zwischenerholung

Dennoch habe ich unseren Lesern in der am Dienstag, den 27.01.2015 erschienenen Februar-Ausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren dazu geraten, umgehend auf eine kurzfristige Erholung des Ölpreises zu setzen. Denn selbst, wenn sich die US-Wirtschaft und mit ihr der Rest der Welt auf dem Weg in eine Rezession befinden sollten – und einige Frühindikatoren deuten darauf hin – sprechen Markttechnik, Sentimentindikatoren und die Positionierung der Terminmarktteilnehmer für eine bald beginnende Zwischenerholung des Ölpreises.

Tatsächlich ist das von mir empfohlene Zertifikat, das den Ölpreis der Marke Brent 1:1 abbildet, inzwischen bereits um rund 15% gestiegen. Ich gehe davon aus, dass sich diese erst wenige Tage alte Rally noch etwas fortsetzen wird, so dass unsere Leser wahrscheinlich mit einen Gewinn von 25% bis 30% rechnen können. Es ist also auch für Sie noch nicht zu spät, um von einer Zwischenerholung des Ölpreises zu profitieren.

Extremwerte der Sentimentindikatoren und Kaufsignale

Begründet habe ich diese Kaufempfehlung für unsere Leser unter anderem mit folgenden Argumenten, die noch immer ziemlich aktuell sind: Auf dem Chart sehen Sie unter dem WTI-Ölpreis einen Sentimentindikator. Dieser hat den Extremwert der außergewöhnlichen Krisenjahre 2008/09 trotz der aktuell höheren Kurse bereits erreicht und sogar leicht unterschritten. Außerdem befindet sich die hier zum Ausdruck kommende Stimmung der Marktteilnehmer auch schon deutlich länger auf diesem völlig depressiven Niveau, als es damals der Fall war.

Ölpreis (WTI) pro Barrel, Sentimentindikator, 2004 bis 2015

Ölpreis (WTI) pro Barrel, Sentimentindikator, 2004 bis 2015
Der Sentimentindikator hat die Extremwerte des Krisenjahres 2008 erreicht. Quelle: Sentimentrader.com

Die hier nicht gezeigte Positionierung der Terminmarktteilnehmer spricht ebenfalls für eine bald einsetzende Gegenbewegung des Ölpreises. Die kommerziellen und gewöhnlich bestens informierten Marktteilnehmer der Hedger, die den Terminmarkt für Absicherungsgeschäfte nutzen, haben ihre Short-Positionierung im Lauf der Abwärtsbewegung der vergangenen Monate bereits von dem Rekordniveau von 490.000 Kontrakten auf 270.000 reduziert.

In derselben Ausgabe von Krisensicher Investieren, in der wir diese neue Kaufempfehlung ausgesprochen haben, haben wir unseren Lesern übrigens auch dazu geraten, einen Gewinn in Höhe von 8,76% zu realisieren, den sie mit einem Zertifikat auf steigende Preise von Agrarrohstoffen erzielt haben, und einen Gewinn von 22,03% aus einem Short-ETF, mit dem sie von fallenden Aktienkursen an den Emerging Markets profitiert haben. Wir schreiben in unserem Marktkommentar für pro aurum zwar überwiegend über Gold und Goldminenaktien. Wie Sie an diesen Beispielen sehen, ist das Spektrum unserer Analysen und Empfehlungen aber sehr viel breiter.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende


Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus dem aktuellen Claus Vogt Marktkommentar und Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen. 


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255$ vorhergesagt und gemeinsam mit Roland Leuschel im Jahr 2000 und 2007 rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt. Jetzt sieht er das Ende der zyklischen Goldpreis-Baisse und prognostiziert gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der im Januar erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Nullzinspolitik und Altersvorsorge“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Lebensversicherungen, Liechtensteiner Policen, Goldkauf und Verwahrung“, „Kapitallebensversicherung: vom Lieblingskind zum Sorgenkind“, „Fallstricke bei Kündigung und Verkauf von Kapitallebensversicherungen“, „Was Sie tun sollten, nachdem Sie Ihre Kapitallebensversicherung gekündigt haben“, „Liechtensteiner Versicherungspolice: eine attraktive Lösung“ sowie „Gesunder Menschenverstand spricht mehr denn je für Gold“. Darüber hinaus lesen Sie in der aktuellen Februar-Ausgabe den Marktausblick für 2015: „10 Fragen – 20 Antworten; Leuschel und Vogt im Börsengespräch“, aber auch einige interessante Kaufempfehlungen, bspw. den Kauf einer ausgebombten Ölaktie.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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