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Roundtable-Gespräch von Focus Money: Gold wird wieder zur Fluchtburg gegen Geldentwertung

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An der Zapfsäule, im Supermarkt oder bei der am Jahresanfang obligatorischen Abrechnung des Stromverbrauchs – die Verbraucher in Deutschland bekommen derzeit fast täglich einen Trend zu spüren, der neben den Nullzinsen ihr Vermögen zusätzlich bedroht: Die Inflation steigt seit Monaten kontinuierlich an und befindet sich bereits jetzt auf einem Niveau um die zwei Prozent, welches die Europäische Zentralbank als Zielwert für ihre geldpolitischen Lockerungen ausgegeben hat. Doch steigen nun die Zinsen? Die Antwort einer Expertenrunde, die auf Einladung der Finanzzeitschrift „Focus Money“ zu einem Roundtable-Gespräch zusammengekommen war, lautet: Nein! Und politische Unsicherheiten rund um die USA und Europa sorgen für zusätzliche Turbulenzen.

Die ungemütliche Lage an den Finanzmärkten und in der Weltpolitik sorgt dafür, dass immer mehr Anleger einen „sicheren Hafen“ ansteuern – Gold wird wieder zur gefragten Fluchtburg gegen Geldentwertung: „Das Jahresendgeschäft lief sehr gut, und der Januar hat noch keine signifikante Abschwächung gebracht“, berichtet Robert Hartmann, Geschäftsführer des Edelmetallhändlers pro aurum, in der „Focus Money“-Gesprächsrunde, an der Investmentstrategen aus unterschiedlichen Branchen teilnahmen und die in der Februar-Ausgabe von „Focus Money“ ausführlich dokumentiert wird. Und egal, ob es sich um Edelmetallhändler, Vermögensberater oder Immobilienentwickler handelt – alle Vertreter der hochkarätig besetzten Runde machen deutlich, dass Sachwerte spätestens im Jahr 2017 zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Anlagestrategie geworden sind.

In ihrem ausführlichen Themenschwerpunkt machen die Finanzredakteure von „Focus Money“ deutlich, dass die Anleger in Deutschland nach Auswegen für ihr Geld aus der Niedrigzinsfalle suchen, da diese bei aufkeimender Inflation die künftige Kaufkraft ihrer Ersparnisse anknabbert. „Zudem steigt die Verunsicherung wegen der heimischen und weltweiten politischen Vorgänge“, heißt es in der Analyse. Dieser Trend lässt sich auch an den Auftragsbüchern von pro aurum ablesen: „Wir haben, gemessen an der Menge, 25 Prozent mehr verkauft als 2015, was auch schon ein gutes Jahr war“, berichtet Robert Hartmann. Besonders im November und Dezember sei ein regelrechter Run auf Gold zu beobachten gewesen – nicht nur, weil der Goldpreis damals in eine kurzfristige Schwächephase übergegangen war. Viele Arbeitnehmer haben zum Jahresende ihr Weihnachtsgeld in Gold gesteckt.

Robert Hartmann macht im Roundtable-Gespräch mit „Focus Money“ deutlich, dass die meisten Kunden bei pro aurum wohl aufgrund der stark anziehenden Inflation aktiv werden, um mithilfe von Edelmetallen der langfristigen Entwertung des Papiergeldes und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust entgegenzuwirken. Vertrauenskrisen generell und derzeit insbesondere der Vertrauensverlust in Währungen und Regierungen sorgen nach seiner Einschätzung dafür, dass Anleger ihr Geld mit Edelmetallen schützen. Hoffnungen auf schnell und deutlich steigende Zinsen, die in Folge der anziehenden Inflation eigentlich auf der Tagesordnung stünden, erteilt Hartmann eine Absage: Viele Staaten seien hoch verschuldet, steigende Zinsen würden diese Staaten zusätzlich belasten – denn dann wird der Schuldendienst teurer. Daher ist laut Robert Hartmann keine schnelle Rückkehr zu normalen Zinszyklen zu erwarten. Er geht davon aus, dass Niedrigzinsen noch auf lange Sicht die Sparer in Deutschland belasten werden.

Im Roundtable-Gespräch von „Focus Money“ liefern die Investmentstrategen neben einer schonungslosen Analyse der aktuellen Situation an den weltweiten Finanzmärkten auch praktische Tipps für Privatanleger. Dabei spielt Diversifikation eine wichtige Rolle – pro aurum propagiert seit Jahren den eingängigen Merksatz „Wer streut, rutscht nicht“. Und für die optimale Streuung des Investments hat pro aurum ein hilfreiches Werkzeug entwickelt, welches Robert Hartmann im Roundtable-Gespräch bei „Focus Money“ vorstellt: Der Edelmetallrechner liefert auf Grundlage der individuellen Anlage-Motivation des Kunden einen Vorschlag für die passende Mischung aus Barren und Münzen sowie den gängigen Edelmetallen. Hartmann empfiehlt, dass Edelmetalle mindestens zwischen sieben und zehn Prozent des Vermögens ausmachen sollten.

Die konkreten Tipps, welche Robert Hartmann im Roundtable-Gespräch von „Focus Money“ parat hat, machen deutlich, dass ein moderner Edelmetallhändler viel mehr tut, als „nur“ Barren und Münzen gegen Geld verkaufen. „Der Kunde erwartet im Prinzip, alle Fragen rund ums Thema Edelmetall beantwortet zu bekommen“, stellt Hartmann klar. Denn es tun sich beim Edelmetallkauf durchaus auch komplizierte Fragen auf, für die kompetenter Rat unverzichtbar ist. Außerdem interessierten sich immer mehr Kunden auch für numismatische Kostbarkeiten in Gold und Silber. pro aurum versteht sich daher als Kompetenzzentrum für alle Aspekte des Edelmetall-Investments und ist in den vergangenen Jahren mit vielen neuen Produkten, beispielsweise dem Edelmetall-Sparplan, als Innovator aufgetreten.


Hier stehen Ihnen beide Artikel als PDF zum Download bereit:

"Focus-Money" Februar-Ausgabe 2017

Roundtable-Gespräch mit "Focus-Money"


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