pro aurum Numismatik: Begleiter bei der Suche nach Sammler-Sensationen

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Im Jahr 1794 waren nicht nur die Vereinigten Staaten von Amerika eine junge und aufstrebende Nation, auch „Lady Liberty“ befand sich in der schönsten Blüte ihres Lebens – dies lässt zumindest das Münzbildnis erahnen, welches bei einer Auktion in den USA für einen Rekordpreis versteigert wurde: Der „1794 Flowing Hair“-Dollar zählt zu den ersten Dollar-Münzen der USA, rund 100 Stück sollen weltweit erhalten sein. Und nun brachte der seltene Dollar ein Auktionsergebnis von 4,99 Millionen US-Dollar – er hat also inzwischen das Fünfmillionenfache seines damaligen Wertes erreicht.

Der „Flowing Hair Dollar“ hat seinen Namen von den wehenden Haaren des Kopfes auf der Münze erhalten. Das Exponat war hervorragend erhalten und fast zwei Jahrhunderte bis 1964 in Familienbesitz aufbewahrt worden. Bei der letzten Auktion vor etwa 30 Jahren wurde er für 242.000 Dollar verkauft – das Investment hat sich für den damaligen Höchstbietenden also gelohnt. Der Dollar gehörte zu einer Sammlung, die für zusammen 26,1 Millionen Dollar versteigert wurde. Ein weiterer „Flowing Hair“-Dollar wurde auf 400.000 Dollar geschätzt und landete bei einem Auktionsergebnis bei einer Million Dollar. Und damit nicht genug: Eine Goldmünze von 1795 wurde auf 1,2 Millionen geschätzt und für fast 2,6 Millionen Dollar verkauft. 

Wer sich für seltene Münzraritäten interessiert, findet auch bei pro aurum viele seltene Schätze und leidenschaftliche und fachkundige Begleiter – in der Numismatik-Abteilung, die bei pro aurum in einer eigenen GmbH zusammengefasst wurde. Hier sind Spezialisten in aller Welt auf Messen und Auktionen unterwegs und unterhalten enge Kontakte zu lokalen Händlern, um für die Kunden von pro aurum echte Seltenheiten aufzuspüren. Denn auch in Deutschland haben ambitionierte Sammler und Anleger die Numismatik für sich entdeckt und für überraschende Auktionsergebnisse gesorgt. Nur ein Beispiel: Im Jahr 2011 wurde ein 20-Mark-Stück aus dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha aus dem Jahre 1872 bei einer Auktion für sensationelle 130.000 Euro verkauft – der Schätzpreis war mit 75.000 Euro angesetzt und lag bereits auf Rekordniveau. Ein möglicher Grund für die Auktionsrekorde: Neben den langjährigen Münzliebhabern bieten inzwischen auch finanzkräftige Anleger bei Auktionen mit.

Und der Trend hält auch bei Schwankungen des Goldpreises an. Gerade erst wurde eine historische Goldmünze mit dem Bildnis des polnischen Königs Sigismund III. Wasa, geprägt im 16. Jahrhundert in Litauen, in Leipzig für 160.000 Euro versteigert – an einen polnischen Händler, der im Auftrag für einen unbekannten Kunden am Telefon mitbot. Damit wurde der erwartete Preis von 100.000 bis 130.000 Euro noch überboten, der Schätzwert lag ursprünglich bei 30.000 Euro. Um die seltene Münze war ein regelrechtes Bietgefecht entstanden. Und die Münze ist nicht nur selten, sondern auch ein besonderer Zeitzeuge: Die Prägung war nicht als Zahlungsmittel im Umlauf, sondern eine Auszeichnung für bedeutende Zeitgenossen.

In der Numismatik gibt es eine wichtige Faustregel: Anstelle von Massenware sollten sich Anleger auf einzelne Raritäten in besserer Erhaltung konzentrieren – das zeigen auch die Rekordergebnisse der vergangenen Auktionen, die stets bei gut erhaltenen Prägungen aus seltenen Sammelgebieten erzielt wurden. Wer glaubt, mit den klassischen Münzen aus dem Dritten Reich eine Auktionssensation zu erzielen, dürfte dagegen enttäuscht werden, denn sie wurden millionenfach hergestellt und haben mit Abnutzungsspuren nur den Materialwert. Je seltener der Jahrgang und das Motiv und je besser die Münze erhalten ist, desto mehr ist auch ein Liebhaber bereit, bei einer Auktion dafür zu bieten.


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