Neue Verkaufssignale für die Aktienmärkte – Handeln Sie jetzt

Quer gedacht

Wenn Amerika hustet, bekommt Europa die Grippe. Diese lapidare Feststellung gilt heute mehr denn je. Sie gilt für die Finanzmärkte, die den US-Vorgaben geradezu sklavisch folgen, allen voran der DAX. Und sie gilt für die Realwirtschaft, wo bisher noch jede US-Rezession auf Europa übergegriffen hat. Sich an diesen klaren Zusammenhang zu erinnern, ist gerade jetzt sehr wichtig. Denn unsere bewährten Frühindikatoren signalisieren eine Rezession in den USA, die schon bald beginnen und diesem alten und bewährten Muster entsprechend auch auf den Rest der Welt übergreifen wird.

So war es jedenfalls stets in der Vergangenheit, und ich kann keinen Grund entdecken, warum es im laufenden Konjunkturzyklus anders sein sollte, schon gar nicht im Hinblick auf die deutsche Wirtschaft. Denn voriges Jahr sind die USA zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands aufgestiegen und haben damit Frankreich auf Platz zwei verdrängt. Dritter sind die Niederlande, gefolgt von China auf Rang vier.

Die ökonomische Abhängigkeit Deutschlands von den USA ist im Zweifel also sogar noch stärker geworden. Deshalb sollten Sie auch als deutscher Anleger und Börsianer unsere Rezessionswarnung für die USA sehr ernst nehmen. Denn erstens sind alle Rezessionen mit Aktienbaissen einhergegangen, und zweitens sind die Kursrückgänge an den Aktienmärkten gewöhnlich besonders stark ausgefallen, wenn sie im Gefolge einer Rezession stattgefunden haben.

Rezessionswarnung für die USA: Bereiten Sie sich vor

Der folgende Chart zeigt Ihnen einen Rezessionsindikator, der durch seine Einfachheit und seine hohe Trefferquote besticht. Dieser Indikator kombiniert den vielbeachteten US-Einkaufsmanagerindex mit der Kursveränderung des S&P 500 Index. Wenn Letzterer unter seinem12-Monatsdurchschnitt notiert und gleichzeitig der Einkaufsmanagerindex unter der Marke von 50 Punkten steht, dann signalisiert der Indikator eine Rezession in den USA. Beide Bedingungen sind seit November 2015 mit einer kleinen Unterbrechung erfüllt.

Konkret sehen Sie auf dem Chart den Verlauf des S&P 500 Index. Die blauen Balken zeigen Ihnen, wann der Indikator eine Rezessionswarnung ausgegeben hat, und die roten Balken markieren tatsächliche Rezessionen. Interessanterweise hat dieser einfache Indikator eine exzellente Trefferquote – was man von den hochdotierten Ökonomen der Zentralbanken oder der Politikberatung („Wirtschaftsweise“) beim besten Willen nicht behaupten kann. Von diesen sogenannten Experten wurde nämlich noch nie eine Rezession vorhergesagt.

Demgegenüber hat unser Indikator alle zehn Nachkriegsrezessionen frühzeitig erkannt und nur zwei Fehlsignale gegeben: 1962 in der Kubakrise und 1998 während der damaligen Asienkrise. Da andere treffsichere Kennzahlen ebenfalls auf eine sich entwickelnde Rezession in den USA hindeuten, halte ich die Wahrscheinlichkeit eines Fehlsignals für sehr gering. Folglich rechne ich damit, dass der US-Wirtschaft und mit ihr der Weltwirtschaft schwere Zeiten bevorstehen.

S&P 500, Rezessionen und Rezessionssignale

S&P 500, Rezessionen (rot) und Rezessionssignale (blau)
Die Trefferquote dieses Indikators ist beeindruckend: Er hat alle US-Rezessionen erkannt und dabei nur zwei Fehlsignale gegeben. Quelle: hussmanfunds.com; www.krisensicherinvestieren.com

Themenschwerpunkt Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse

Vorige Woche habe ich eine neue Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse – Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen“. Darin beschreibe ich ausführlich, wie Rezessionen und Aktienbaissen typischerweise verlaufen, und welche ökonomischen Kennzahlen Sie jetzt verfolgen müssen, wenn Sie in Bezug auf das Rezessionsszenario auf dem Laufenden bleiben wollen. Und das sollten Sie unbedingt, weil die Aktienkurse bereits im Vorfeld und in der Frühphase einer Rezession sehr heftig Federn lassen. Wenn Sie also warten, bis die Rezession offiziell bekanntgegeben wird, sind die Aktienkurse schon deutlich gefallen. Als Verkäufer, der seine Gewinne sichern oder sogar an fallenden Kursen verdienen will, kommen Sie dann an der Börse zu spät. Handeln Sie also jetzt, und bestellen Sie Krisensicher Investieren jetzt 30 Tage kostenlos.

Anhand aller historisch bewährten und ökonomisch sinnvollen Kennzahlen der Fundamentalanalyse sind die US-Aktienmärkte extrem überbewertet. Nur ein einziges Mal, und auch da nur für wenige Monate, war die Überbewertung noch etwas größer als heute. Das war Anfang 2000, am Höhepunkt der Technologieblase. Aufgrund dieser hohen Überbewertung rechne ich damit, dass sich die Aktienkurse gemessen am Weltleitindex S&P 500 mindestens halbieren werden. Und deutlich größere Verluste würden mich zumindest nicht überraschen, da der Index mehr als 70% fallen kann, ohne die Bewertungsbandbreiten zu verlassen.

Die Bearmarketrally an den Aktienmärkten geht zu Ende

An den Weltaktienmärkten hat am 11. Februar 2016 eine Bearmarketrally begonnen, das heißt eine vorübergehende Kurserholung im Rahmen einer übergeordneten Aktienbaisse. Diese Bearmarketrally befindet sich jetzt wahrscheinlich in den letzten Zügen. Einige Indizes wie der S&P 500 sind bis an ihre fallende 200-Tage-Durchschnittslinie gestiegen; andere wie der US-Nebenwerte Index Russell 2000, der US-Banken Index oder der japanische Nikkei Index bis an die Untergrenze ihrer Topformationen. Damit haben sie alle geradezu ideale Punkte für das Ende ihrer jeweiligen Bearmarketrally erreicht.

Unser Krisensicher Investieren Gesamtmodell, in das unter anderem die fundamentale Bewertung, Sentimentindikatoren, Zinsdifferenzen, Momentumindikatoren und makroökonomische Kennzahlen eingehen, ist eindeutig bearish. Es lässt also weiterhin keinen Zweifel daran, dass es sich hier tatsächlich nur um eine Bearmarketrally innerhalb einer zyklischen Baisse handelt. Und diese Baisse lässt noch sehr viel Platz für fallende Kurse. Die anhaltende Rezessionswarnung für die US-Wirtschaft, die wir in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe ausführlich besprochen haben, untermauert diese Sichtweise bzw. Prognose.

Kurzfristiger Sentimentindikator zeigt 80% Aktienbullen

Die Rally der vergangenen Wochen hat die Stimmungsindikatoren auf Höhen getrieben, die das unmittelbare Ende dieser Aufwärtswelle nahelegen. Beispielsweise zeigt der kurzfristig orientierte US-Optix-Sentimentindikator 80% Aktienoptimisten, bei der mittelfristig ausgerichteten Version dieser Kennzahl sind es 61%. Dieser hohe Börsenoptimismus signalisiert das baldige Ende dieser Aufwärtsbewegung.

Deshalb haben wir unseren Lesern in der ebenfalls gerade erst erschienenen April-Ausgabe von Krisensicher Investieren den Kauf von drei neuen Short-Positionen auf Einzelaktien empfohlen, darunter zwei Banken. Auch Sie sollten jetzt auf fallende Kurse an den Aktienmärkten außerhalb des Edelmetallsektors setzen, weil das Chance-Risiko-Verhältnis für den Kauf von Short-Positionen in der aktuellen Konstellation außergewöhnlich attraktiv ist.

Die Goldhausse läuft, und bei Silber scheint der Startschuss unmittelbar bevorzustehen

Bei Gold deutet inzwischen alles darauf hin, dass die von mir prognostizierte Hausse schon begonnen hat. Mitte Dezember habe ich eine Themenschwerpunkt-Ausgabe verfasst, in der ich insgesamt 26 Argumente dargelegt habe, die allesamt für den Beginn einer großen Goldhausse sprechen. Inzwischen sind weitere wichtige Signale dazugekommen, die den Beginn der Hausse bestätigen. Dazu gehört mein Gold-Preisbänder-Indikator, der sich jetzt erstmals seit 2011 wieder in einer bullishen Konstellation befindet, uns dazu gehört ein klares charttechnisches Kaufsignal für Gold.

Interessanterweise befindet sich Silber jetzt in der gleichen charttechnischen Konstellation wie Gold vor ein paar Wochen, das heißt direkt an einer sehr wichtigen charttechnischen Marke. Wenn der Ausbruch nach oben gelingt, wäre der Startschuss für eine neue Silberhausse gegeben. In der aktuellen Ausgabe von Krisensicher Investieren finden Sie hierzu die richtigen Investments.

Die beiden Silberminenaktien, die wir zurzeit zum Kauf empfehlen, haben sich bereits sehr freundlich gezeigt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die neue Silberhausse bald beginnen wird.

Ich wünsche Ihnen schöne Ostern und viel Erfolg an der Börse.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

P.S.: Die normalen Aktienmärkte befinden sich in der Frühphase einer Baisse. Nutzen Sie die aktuelle Bearmarketrally zum Ausstieg, und setzen Sie mit uns auf fallende Kurse. 

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Strategische und taktische Argumente für Gold“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“, „In einer Marktwirtschaft wäre auch Goldman Sachs längst pleite“, „Warum kaufen Menschen Gold?“, „Die Argumente für eine langfristige Goldhausse gelten heute mehr denn je“, „Aus taktischer Sicht spricht eine ganze Fülle von Kaufsignalen für den Beginn einer Goldhausse“, „Wo sich der Goldpreis im großen Bild befindet“. Darüber hinaus lesen Sie in der aktuellen März-Ausgabe, warum die Blase bereits geplatzt ist, die Baisse sich in Phase eins von drei befindet und wie Sie an fallenden Kursen verdienen. Darüber hinaus ist der Gold-Preisbänder-Indikator endlich wieder bullish. Daher stellen wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe drei taktische Kaufempfehlungen vor: zwei Gold- und eine Silberminenaktie. Die kurz- bis mittelfristigen Kursziele betragen zwischen 35% und 50%. Vergessen Sie nicht, Bullenmärkte im Goldminensektor sind atemberaubende Zeiten mit atemberaubenden Gewinnen. Seien Sie dabei.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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