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Minimale Zwischenerholung, danach weiter korrektiv

Chartanalyse

Wie vor vier Wochen erwartet, ist der Edelmetallsektor mittlerweile in eine deutliche Korrektur übergegangen. Bullische Signale sind derzeit Mangelware. Vielmehr regiert auf den Tagescharts fast überall die bärisch eingebettete Stochastik. Da sich auch die Lage am Terminmarkt noch nicht deutlich verbessert hat, müssen wir von weiter fallenden Kursen ausgehen. Dabei müsste Gold wohl noch bis mindestens 1.180 USD durchgereicht werden. Für den Silberpreis bedeutet das Kurse um 15,50 USD oder sogar etwas tiefer.

Auf Sicht der nächsten Tage (maximal zwei Wochen) dürften sich die Bären zunächst eine Verschnaufpause gönnen. Die negative Stochastik müsste jedoch dafür sorgen, dass sich Gold nicht über 1.220/1.232 USD und Silber nicht über 16,10/16,25 USD erholen werden können. Im Anschluss sollten die Bären wieder in den Angriff übergehen und für Panik unter den Goldanlegern sorgen. Typischerweise werden Gold als auch Silber dabei noch bis an ihre steigenden 200-Tagelinien zurückgedrängt. Hier ergibt sich dann wohl noch im Juni endlich wieder eine gute Einstiegschance.

Alternativ gelingt es den Bullen, die benötigte Konsolidierung auf der Zeitachse zu strecken. Dann dürften die zu Wochenbeginn gesehenen Tiefs nur noch minimal unterschritten werden, gleichzeitig müssen wir uns dann aber wohl bis in den August hinein auf eine zermürbende Seitwärtsphase einstellen. 

Übergeordnet müsste im Anschluss auf die laufende Korrektur eine starke Aufwärtsbewegung folgen, welche bis zum Frühjahr 2017 den Goldpreis bis auf ca. 1.500 USD und den Silberpreis bis auf ca. 25 USD voranbringen sollte.

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