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Klar überkauft, aber auf Messers Schneide

Chartanalyse

Die erwartete Korrektur hat sich in den letzten Tagen doch recht deutlich ausgeweitet und wichtige Chartmarken mittlerweile klar unterschritten. Das Momentum liegt eindeutig in den Händen der Bären. Noch kann sich der Goldpreis aber oberhalb der Marke von 1.280 USD halten.

Nun fehlt meiner Berechnung nach nur noch ein weiterer schwacher Handelstag, bevor die Stochastik auf dem Tageschart in den gefürchteten „bärisch eingebetteten“ Status wechselt. Dann dürfte ein baldiges Wiedersehen mit der 200-Tagelinie im Bereich um 1.245 USD sehr wahrscheinlich werden.

Gleichzeitig ist der Goldpreis aber klar überverkauft, so dass scharfe Zwischenerholungen oder sogar doch der Start einer neuen Aufwärtsbewegung jederzeit möglich sind. Angesichts des nach wie vor vorhandenen Korrekturbedarfs auf dem Wochenchart sowie der ungünstigen Terminmarktkonstellation ist aber aktuell nicht der Zeitpunkt für kühne, antizyklische Manöver. Vielmehr sind jetzt Geduld und eine abwartende Haltung angesagt.

Ein Anstieg über das Hoch vom Dienstag bei 1.313 USD würde jedoch ein erstes prozyklisches Startsignal für eine neue Aufwärtswelle liefern.

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