Immer noch kein Ende des Bärenmarktes

Chartanalyse

Ich hatte in den letzten Monaten immer wieder den finalen Ausverkauf am Goldmarkt heraufbeschworen. Wirklich eingetreten ist er bis jetzt jedoch noch nicht. Vielmehr drücken die Bären den Goldpreis seit Monaten Schritt für Schritt weiter nach unten. Auf die immer wieder auftauchenden lethargischen Phasen folgte jedes Mal der nächste Kursrutsch. Alle Erholungen blieben bisher Makulatur. Der Bärenmarkt ist daher bis auf weiteres intakt. Heftige zwischengeschaltete Erholungen müssen aber jederzeit eingeplant werden. Die sinnvollste Strategie in diesem Umfeld bleibt der Erwerb physischer Edelmetalle in markante Kursabschläge mittels klar definierten Limits.

Gleichzeitig steht die zunehmende Instabilität unseres Finanzsystems außer Frage. Die sich abzeichnende Baisse an den Aktienmärkten könnte die Zentralbanker schon bald zu neuen Liquiditätsmaßnahmen verführen. Mittel- und langfristig ist das alles sehr bullisch für den Goldpreis. Kurzfristig überwiegen aber die deflationären Kräfte, während gleichzeitig die Aktienmärkte wohl doch noch mal eine etwas größere Erholung auf die vorangegangenen Verluste starten könnten.

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