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Grünes Licht für Gold: Wichtiger Goldindikator erreicht Kaufniveau

Quer gedacht

Liebe Leser,

„Wenn Du glaubst, den Schlüssel zum Verständnis der Finanzmärkte gefunden zu haben, wird kurz darauf das Schloss ausgewechselt“, besagt ein kluges Börsenbonmot. Natürlich dürfen Sie diese alte Börsenweisheit weder wörtlich noch persönlich nehmen. Schließlich weiß die Börse ja nicht, ob Sie gerade der Meinung sind, den Schlüssel zum Börsenerfolg in Händen zu halten; und wenn sie es wüsste, würde es sie bestimmt nicht interessieren.

Aber wenn es Ihnen schon einmal so ergangen sein sollte, dass Sie einen scheinbar unfehlbaren Indikator aufgespürt haben, der kurze Zeit später einfach aufgehört hat zu funktionieren, dann wissen Sie, worum es bei diesem Börsenbonmot geht. Es handelt von der häufig übersehenen Tatsache, dass in Haussephasen andere Regeln gelten als in Baissen.

Der Schlüssel zu Ihrem Börsenerfolg 

Das heißt konkret, dass es Indikatoren gibt, die zwar in Haussezeiten gute Ergebnisse liefern, aber in Baissezeiten völlig unbrauchbar sind, sowie Kennzahlen, die in Haussen andere Höchst- oder Tiefstwerte annehmen als in Baissen. Um an der Börse langfristig erfolgreich zu sein, müssen Sie Ihre Indikatoren also in den übergeordneten Kontext von Hausse und Baisse stellen und entsprechend interpretieren. 

Ein typisches und derzeit sehr aktuelles Beispiel für das gerade Gesagte ist der Optix-Sentimentindikator für Gold, dessen Verlauf seit 1998 Sie auf dem folgenden Chart sehen:

Goldpreis in $ pro Unze und Sentimentindikator, 1998 - 2016

Goldpreis in $ pro Unze (oben) und Sentimentindikator, 1998 bis 2016
Wie die meisten Indikatoren verhält sich auch dieser Gold-Sentimentindikator in Baissephasen anders als in Haussephasen. Dass er in diesem Jahr erstmals seit 2011 über die Marke von 75% Bullen gestiegen ist, bestätigt den Beginn einer neuen Goldhausse. Quelle: sentimentrader.com

Hier erkennen Sie mit einem Blick, dass sich dieser Indikator in Baissezeiten anders verhält als in der Hausse: Werte von mehr als 75% Bullen (rot-gestrichelte Linie) werden in der Baisse gewöhnlich nicht erreicht, während sie in Haussezeiten häufig sind. Und Werte unter 30% (grün-gestrichelte Linie) haben in Bullenmärkten Seltenheitswert, während sie in Bärenmärkten an der Tagesordnung sind.  

Goldbullen auf dem Vormarsch bestätigen die Goldhausse 

Wie Sie auf dem Chart sehen, ist der Sentimentindikator für Gold in 2016 erstmals seit 2011 wieder über die Marke von 75% Bullen gestiegen. In meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren habe ich das seinerzeit als wichtige Bestätigung für den von mir prognostizierten Beginn einer neuen Goldhausse hervorgehoben. Diese Botschaft ist weiterhin gültig. Deshalb hilft sie uns jetzt dabei, nicht bei jeder kleinen oder auch größeren Korrektur an den Edelmetallmärkten den Beginn einer neuen Baisse zu befürchten, sondern lediglich völlig normale Verschnaufpausen innerhalb einer intakten Hausse zu erkennen, die Sie zum Einstieg nutzen sollten.    

Goldindikator zeigt jetzt wieder eine attraktive Kaufgelegenheit an  

Inzwischen ist dieser Sentimentindikator auf 52% Bullen gefallen. Damit hat er ein Niveau erreicht, das in Haussezeiten relativ selten unterschritten wird und häufig das Ende einer Korrektur signalisiert. Wenn Sie bei den höchst attraktiven Goldminenaktien noch nicht ausreichend investiert sind, dann sollten Sie diese Gelegenheit nutzen und jetzt damit beginnen, die in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren empfohlenen Minenaktien zu kaufen.

Der Grund für diese in Haussezeiten geringe Zahl von 52% Bullen liegt hier: In den vergangenen Wochen ist der Goldpreis von 1.374 $ pro Unze in der Spitze auf ein Tief von 1.306 $ gefallen, also knapp 5%. Dieser sehr bescheidene Kursrückgang hat allerdings ausgereicht, um große Zweifel an einer Fortsetzung der Goldhausse zu wecken. Das ist erstens ganz normal, weil den Anlegern noch die Erinnerung an die vergangene Baisse in den Knochen steckt, und zweitens ist es gut, weil solche Zweifel typisch für die Frühphase eines gesunden Bullenmarktes sind.

Viele meiner Leser fragen mich: „Soll ich jetzt verkaufen?“ Wenn Sie meinen Text bis hierher gelesen haben, wissen Sie, dass ich das genaue Gegenteil tun würde. Denn trotz der großen Kursgewinne, mit denen uns diese Aktien seit Anfang des Jahres erfreut haben, sehe ich in diesem Sektor weiterhin erhebliches Potenzial. Er befindet sich noch immer in der Frühphase einer Hausse, die wahrscheinlich mehrere Jahre anhalten wird, während sich die allgemeinen Aktienmärkte, die Rentenmärkte und zahlreiche Immobilienmärkte im Endstadium einer riesigen Spekulationsblase befinden, die wie alle ihre Vorgängerinnen platzen und den Anlegern verheerende Verluste bescheren wird.  

Heißer Herbst an den Aktienmärkten steht bevor: 1929 – 1987 – 2016?

Gemessen am Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis waren die US-Aktienmärkte nur zweimal noch deutlicher überbewertet als heute: 1929 und 2000. Einige Kennzahlen deuten sogar darauf hin, dass die aktuelle Überbewertung zwar nicht in der Spitze, aber in der Breite größer ist als damals. Und die Spekulationsblase an den Rentenmärkten ist sogar ein historisches Novum. Denn ohne die irrwitzigen Maßnahmen, mit denen die Zentralbankbürokraten seit Jahren die Rentenmärkte manipuliert haben, kann es in diesem eigentlich konservativen Bereich keine Spekulationsblase geben. 

Im Unterschied zum DAX und anderen Aktienindizes weltweit ist der US-amerikanische S&P 500 Index im August auf ein neues Allzeithoch gestiegen, obwohl die Unternehmensgewinne längst rückläufig sind und sich immer deutlicher die Gefahr einer Rezession abzeichnet. In Kombination mit der gerade erwähnten Überbewertung ist das ein höchst brisanter Mix, der ein baldiges Platzen der Aktienblase erwarten lässt.  

Interessante Gemeinsamkeiten zu 1929 und 1987 – Seien Sie vorsichtig   

Interessanterweise ging den beiden spektakulärsten Aktiencrashs aller Zeiten – 1929 und 1987 – ebenfalls ein Allzeithoch voraus, das im Spätsommer erreicht wurde. Doch das ist noch nicht alles, die Gemeinsamkeiten zwischen den Jahren 1929, 1987 und heute sind noch deutlich größer. Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Bestellen Sie noch heute – es lohnt sich.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr  

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: An der Börse haben Sie es stets nur mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Deshalb ist ein sinnvolles Risikomanagement unerlässlich. Lesen Sie mehr zu diesem sehr wichtigen Punkt in der nächsten Ausgabe von Krisensicher Investieren.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten. Gerade hat der für ihn so wichtige Gold-Preisbänder-Indikator ein Kaufsignal generiert. Jetzt ist die Bahn endgültig frei nach oben.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Wieviel kostet uns die Flüchtlingskrise“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Nur wer die Kosten kennt, kann sinnvolle Entscheidungen treffen“, „Die Schuldenbremse des Grundgesetzes“, „Die Lage der Staatsfinanzen vor der Flüchtlingskrise“, „Auswirkungen des Flüchtlingsstroms in 2015“, „Die Planungen für das laufende Jahr 2016“, „Ausblick 2017/18: Große Finanznöte nach der Wahl“ sowie „Die nächste Rezession führt zu einem sprunghaften Anstieg der Staatsverschuldung - Schützen Sie sich“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen September-Ausgabe von KRSIENSICHER INVESTIEREN: „Vom Regenmacher zum Zentralbank-Scharlatan - Die gefährliche Verbindung von Staat und Geld“, „Warum Sie sich mit Krisensicher Investieren in bester Gesellschaft befinden“, „Potenzielle Bodenformation bei Öl“, sowie eine lukrative Kaufempfehlung, die zu den ganz Großen im Servicebereich rund um die Erdöl- und Erdgasgewinnung gehört und so Ihr Depot abseits der bereits bestehenden Edelmetall- und Shortpositionen, noch krisensicherer macht. Handeln Sie jetzt. 

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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