Griechenland ist nur die Blaupause für das, was uns noch erwartet

Quer gedacht

Alle reden derzeit über Griechenland – ich nicht. Warum nicht? Weil ich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass die Europäische Währungsunion eine Missgeburt ist und in ihrer jetzigen Form nicht überleben wird. Und weil ich bereits seit 2010, dem Beginn der Staatsschuldenkrise Griechenlands, immer wieder betont habe, dass dieses hoch überschuldete Land seine Probleme nicht lösen kann, wenn es in der Europäischen Währungsunion verbleibt.

Kluge Griechen kaufen Gold …

Zumindest in Griechenland scheint sich diese Erkenntnis jetzt endlich durchzusetzen. Jedenfalls soll die Kapitalflucht deutlich zugenommen haben und mit ihr die Nachfrage nach Gold.

Ich rate Ihnen, die Vorgänge in Griechenland sehr genau zu verfolgen. Damit meine ich allerdings nicht das Geschwätz und die Propaganda der ökonomisch unbeleckten Euro-Gläubigen, die noch immer nicht einsehen wollen, dass das Euro-Projekt von Anfang an falsch konzipiert war. Ich meine die Veränderungen, die sich im Leben ganz normaler griechischer Bürger ergeben. Also den allgemeinen Wohlstandsverlust, die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und die Perspektivlosigkeit der arbeitslosen Jugend. All das sind nämlich völlig normale und damit vorhersehbare Folgen einer verantwortungslosen Staatsschuldenpolitik.

Da fast die ganze Welt längst in der Staatsschuldenfalle sitzt, kommt Griechenland lediglich eine Führungsrolle zu auf dem von linkspopulistischen Neokeynesianern intellektuell angeführten Marsch in den Staatsbankrott, an dem auch Deutschland teilnimmt. Schauen Sie auf Griechenland, wenn Sie einen Eindruck davon bekommen wollen, wie sicher Ihre Rente, Ihre Lebensversicherungen, Ihre Ersparnisse und die Zukunft Ihrer Kinder und Enkel tatsächlich sind.

… Kluge Deutsche ebenfalls

In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder den Goldpreis in Euro besprochen. Dafür gab es zwei einfache Gründe:

  1. Erstens leben die meisten meiner Leser in Euroland und messen ihr Vermögen in Euro. Der Goldpreis in anderen Währungen ist für sie also kaum relevant. Zweitens zeigte und zeigt die Goldpreisentwicklung in Euro alle Zeichen einer beginnenden Hausse.

  2. Tatsächlich ist der Goldpreis in Euro von Juni vorigen Jahres bis Ende Januar 2015 um mehr als 30% gestiegen. Seither läuft eine Korrektur, die nach dem vorangegangenen Kursanstieg als völlig normal und überfällig bezeichnet werden muss. Gemessen in Euro ist die Goldhausse also weiterhin intakt.

Allerdings spielt es aus strategischer Sicht nur eine sehr untergeordnete Rolle, ob der Goldpreis gerade steigt oder fällt. Denn Gold brauchen Sie als Versicherung für den auch in Deutschland unvermeidlichen Tag der Wahrheit. Schließlich lebt auch der deutsche Staat hemmungslos über seine Verhältnisse und ist seinen Bürgern gegenüber Zahlungsverpflichtungen eingegangen, die er nicht erfüllen kann.

Das Haussesignal für Gold in Dollar ist bisher ausgeblieben

Während der Goldpreis in Euro ein sehr bullishes Bild zeigt, ist ein vergleichbares Haussesignal beim Goldpreis in Dollar bisher ausgeblieben. Das trübt die Freude ein wenig und hat uns dazu veranlasst, die Goldminenpositionen unseres spekulativen Trading-Depots nicht weiter aufzustocken, sondern zu verkaufen. Zwei davon, weil sie unsere Stop-Loss-Marke erreicht haben, und die anderen beiden in Reaktion auf die sich verschlechternde Markttechnik bei Gold. Bei diesen beiden Aktien haben unsere Leser übrigens einen Gewinn von 25,6% und 45,3% erzielt.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg. Denn eins ist klar: Im Unterschied zu den allgemeinen Aktienmärkten, die sich in einer Spekulationsblase befinden, die größer ist als in 2007 und fast schon an die des Jahres 2000 heranreicht, ist der Edelmetallsektor völlig ausgebombt. Mit der richtigen Aktienauswahl können Sie mit Goldminen in den kommenden Monaten sehr viel Geld verdienen. Halten Sie sich auf dem Laufenden, indem Sie meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren lesen. Bestellen Sie noch heute – die ersten 30 Tage sind kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus dem aktuellen Claus Vogt Marktkommentar und Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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