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Goldkonto: Damit Ihr Vermögen stärker glänzt

Ad-hoc Meldungen

Ein üppig ausgestattetes Geldkonto hat durchaus seinen Reiz. Vorausgesetzt, man erhält für das viele Geld auch in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten das, was man zum Leben so braucht bzw. sich wünscht. Eines sollte man aber nie vergessen: Papiergeld ist unter Substanzaspekten eher wertlos und basiert zu einem großen Teil vor allem auf subjektiven Faktoren wie Vertrauen und Versprechen. 

Schaffe, schaffe, Goldkonto einrichten

Dass im Schwabenländle Sachwerte unter Anlegern hohes Ansehen genießen, belegt nicht nur das Volkslied „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Mit dem Goldkonto der Kreissparkasse Göppingen kann jeder einen Teil des Privatvermögens problemlos und sicher in Gold anlegen. Dessen größter Vorteil besteht darin, dass es nicht auf Papiergold, sondern auf physisch hinterlegtem, echtem Gold basiert. Noch vor Jahren war für Goldfans der Kauf von Münzen und Barren mit einem ziemlich hohen Arbeitsaufwand verbunden. Nach der Suche eines seriösen Edelmetallhändlers und dem Erwerb der edlen Ware musste der „Schatz“ an einem sicheren Platz gelagert werden. Dieser herkömmliche Prozess war nicht frei von Risiken, schließlich musste der Käufer auf die Echtheit und den Reinheitsgrad des Goldes seines Händlers vertrauen und dieses dann sicher transportieren bzw. verwahren. Mit der Einführung des Goldkontos durch die Kreissparkasse Göppingen wurde im Bereich physischer Goldinvestments ein neues Kapitel aufgeschlagen. Als erste Bank in Deutschland führte das traditionsreiche Geldhaus ein spezielles Konto ein, welches das chancenreiche Investment in Edelmetalle mit der Sicherheit eines klassischen Kreissparkassenkontos verbindet. Doch neben dem hohen Maß an Sicherheit zieht noch ein weiteres Argument: der Komfort. Kein Wunder, dass die Resonanz der Kunden extrem positiv ausfiel. Bei einer Informationsveranstaltung anlässlich der Neueinführung des Goldkontos meldeten sich statt der üblichen 200 bis 400 deutlich mehr Interessenten an. Aufgrund der begrenzten Kapazität der Stadthalle Göppingen mussten nach 1.000 Anmeldungen interessierte Kunden sogar abgewiesen werden. Der für Privatkunden zuständige Regionaldirektor Harry Hallebach zeigte sich daher hochzufrieden und zog in einem Interview folgenden Schluss: „Macht richtig Spaß, das Konto.“ Dabei dürfte es sich für Kunden und Anbieter um eine klassische Win-win-Situation handeln.

Die wichtigsten Pluspunkte beim Goldkonto

Wer Gold in physischer Form kauft, verfügt in der Regel über ein ausgeprägtes Schutzbedürfnis. Das Goldkonto der Kreissparkasse Göppingen wird dem in zweifacher Form gerecht, schließlich sind auf der einen Seite sämtliche Konten der Sparkasse durch das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe geschützt. Seit dessen Gründung in den 70er-Jahren hat noch nie ein Sparkassenkunde einen Verlust seiner Einlagen erlitten. Außerdem gab es seither keinen einzigen Entschädigungsfall zu beklagen und kein Mitgliedsinstitut musste in den vergangenen 45 Jahren Insolvenz anmelden. Auf der anderen Seite unterliegen auch die bei pro aurum eingelagerten Edelmetalle einem umfangreichen Sicherungssystem. So werden zum Beispiel sämtliche Positionen als Sondervermögen – also getrennt von den pro aurum Beständen – geführt. Das heißt: Der Inhaber des Goldkontos bleibt stets der rechtliche Eigentümer der Edelmetalle und kann diese bei Bedarf jederzeit (während der Geschäftszeiten) verkaufen oder sich ausliefern lassen. Besonders interessant: Bei pro aurum eingelagertes Gold ist vollumfänglich gegen Verlust, Brand und Diebstahl versichert und wird in einer modernen Hochsicherheitstresoranlage in München verwahrt.

Neben diesen harten Argumenten gibt es aber noch weitere Faktoren, die das Goldkonto zusätzlich aufwerten. Dazu gehört zweifellos der komfortable Handel. So muss der Inhaber eines Goldkontos zum Beispiel selbst kein Gold in die Hand nehmen (abholen), um es zu verkaufen (kaufen). Während der Geschäftszeiten kann er dies von der Sparkasse bzw. von pro aurum durchführen lassen. Selbst wenn er sich im Urlaub, auf Geschäftsreise oder im Krankenbett befinden sollte, hat er stets die Möglichkeit, sein Goldvermögen aktiv zu managen. Durch ein Goldkonto wird der physische Goldhandel ähnlich flexibel und komfortabel wie der Handel von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Fonds, Hebelprodukten bzw. Zertifikaten – allerdings mit dem großen Unterschied, dass sich das gekaufte Gold nicht von einem auf den anderen Tag in Luft auflösen kann. Und bezüglich der Transparenz kann es ebenfalls punkten, schließlich erhält der Kontoinhaber einmal pro Jahr einen Bericht mit stichtagsbezogener Bewertung des Vermögensstands. Dank Goldkonto kommt sein Inhaber außerdem in den Genuss zweier weiterer Vorteile. Erstens: Er hält sich die Option für ein zinsgünstiges Edelmetalldarlehen offen. Zweitens: Die Sparkasse kann besser beraten, wenn sich das Edelmetallvermögen im Einflussbereich der Bank und nicht in irgendeinem Schließfach oder gar in der Wohnung des Kunden befindet.

Geprüft und für gut befunden

Für Harry Hallebach von der Kreissparkasse Göppingen war die Markteinführung des Goldkontos keine leichte Geburt. Mit eineinhalb Jahren Vorbereitungszeit haben sich das Finanzinstitut und ein Spezialisten-Team von pro aurum mit der neuen Materie, die in ihrer Grundform seit mehreren Tausend Jahren bereits existiert, länger als erwartet auseinandersetzen müssen. Neben den eigenen Ansprüchen mussten auch regulatorische Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank erfüllt werden.  Sobald nämlich eine Bank einen externen Dienstleister mit wichtigen Aufgaben betraut – wozu der Auftragskauf von Edelmetallen und deren sichere Verwahrung wohl zweifellos gehört –, müssen die Kontrolle und das Überwachen der daraus resultierenden Risiken jederzeit gewährleistet sein. Weil die Revisionsabteilung der Sparkasse sämtliche Prozesse, die mit dem physischen Kauf von Gold & Co. und deren sichere Lagerung genau unter die Lupe nahm und zu guter Letzt „grünes Licht“ für die Markteinführung des Goldkontos gab, hat sich für die Anleger das Warten auf jeden Fall gelohnt. Sie können sich nun nämlich sicher sein, dass ihr als Versicherung gedachtes Goldinvestment höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt. Neben der physischen Existenz der gekauften Barren und Münzen musste das uneingeschränkte Besitzrecht des Goldkontoinhabers gewährleistet sein. Außerdem sollte das Edelmetall jederzeit lieferfähig sein und somit ein hohes Maß an Liquidität bieten. Zudem musste mit dem Goldkonto auch die steuerliche Komponente abgedeckt sein. Das heißt: Liegt die Haltedauer der jeweiligen Positionen bei mindestens 12 Monaten, muss der steuerfreie Verkauf gewährleistet sein. Auch in diesem Punkt gab es von versierten Steueranwälten grünes Licht für diese neue Form des gelben Edelmetalls. Mittlerweile verleiht das Goldkonto seit März 2014 dem Instrument Vermögensschutz via Gold noch mehr Glanz – nicht nur im Land der Schwaben.


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