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Gold - vorerst in einer korrektiven Struktur gefangen

Chartanalyse

Übergeordnet bleibt das Bild für mich klar: Gold ist unter Schwankungen auf dem Weg in Richtung 1.500 USD – 1.530 USD. Der Anstieg wird aber kein Selbstläufer, sondern wird immer wieder so wie am letzten Freitag entweder brachial über den Preis oder streckfolterartig über die Zeit unterbrochen. Wer physisch investiert ist, hat hier aber keine Probleme, und wird auch keine bekommen.

Kurzfristig hat sich das Bild aber etwas eingetrübt und Gold ist offensichtlich bereits seit Mitte Juli in einer korrektiven Struktur gefangen. Diese könnte sich durchaus noch einige Wochen hinziehen. Der bisherige Anstieg am Goldmarkt erfolgt vor allem dank zweier großer Kurschübe in kurzer Zeit. Der erste brachte den Goldpreis Anfang Februar von 1.130 USD bis auf 1.262 USD voran, der zweite erfolgte in der Brexit-Nacht von 1.250 USD auf 1.365 USD. Zieht sich die aktuelle Korrektur der Brexit-Kerze ähnlich lange hin wie im Frühjahr, könnte der Goldmarkt erst ab Ende September bereit für den nächsten Anstieg sein. Natürlich würde diese nächste Rally von tieferen Niveaus aus starten müssen, denn vor den größten Anstiegen müssen wie immer noch alle schwachen Hände abgeschüttelt werden. 

Wie auch immer es kommen mag, kurzfristig ist etwas Zurückhaltung angebracht bzw. eine Konsolidierung zu erwarten. Idealerweise kann sich der Goldpreis dabei aber oberhalb von 1.310 USD halten und nützt die 50-Tagelinie für einen erneuten Anstiegsversuch. Darunter droht ein Abfall in Richtung der breiten Unterstützungszone 1.262 USD bis 1.295 USD. Ein Anstieg über 1.365 USD hingegen dürfte einen schnellen Anstieg bis zur nächsten Zielmarke 1.415 USD bis 1.430 USD ermöglichen.

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