Gold ist das ultimative Zahlungsmittel

pro aurum TV

In der neuen Ausgabe erfahren Sie vieles rund um die Goldanlage: Warum ist Gold so wertvoll? Wie kann man das Edelmetall erwerben und wie wird es gelagert?

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Der Weg des GoldesMit einer goldfarbenen Fassade zieht das pro aurum Goldhaus die Blicke auf sich – und verdeutlicht die Faszination, die das gelbe Metall auch noch nach Tausenden von Jahren auf die Menschen ausübt. 42 Meter Länge, 23 Meter Breite und 8 Meter Höhe: Das Goldhaus von pro aurum hat das Volumen der bisher weltweit geförderten Goldmenge.

Und das Goldhaus kann durchaus als architektonisches Kunstwerk bezeichnet werden. Die goldfarbenen Fassadenplatten stehen, wie Mirko Schmidt in der neuesten Ausgabe von pro aurum TV erklärt, für die Symbolik der Werterhaltung. Sie wurden aus recycelten Münzen hergestellt. Der Innenbereich mit Basalt und Sichtbeton verdeutlicht die Beständigkeit und Seriosität, die Gold als Anlageklasse und pro aurum als Begleiter bei diesem Investment ausmachen. 

Das Gebäude ist die Realisierung einer Vision, die Mirko Schmidt und Robert Hartmann schon im Jahr 2003 bei der Gründung von pro aurum hatten: die Schaffung eines Kompetenzzentrums rund um Edelmetalle und zugleich eines modernen Arbeitsplatzes für die Mitarbeiter von pro aurum. „Wir wollten jedem Kunden die Möglichkeit geben, die gesamte Produktpalette des Edelmetallhandels zu nutzen, also neben dem An- und Verkauf von modernen Anlagemünzen auch die Lagerung, die Sammlermünzen sowie den Investmentfondbereich“, erklärt Mirko Schmidt. Zuletzt ist auch ein eigener eBay-Shop dazugekommen, pro aurum übernimmt seit Jahren im Onlinehandel eine Vorreiterrolle. Inzwischen hat pro aurum über 400.000 Geschäfte erfolgreich abgeschlossen. Die Kunden schätzen dabei nicht nur die Sicherheit, jederzeit echte und marktübliche Ware zu beziehen, sowie die marktgerechten Preise. Die Möglichkeit einer persönlichen Beratung in den Filialen von pro aurum wird trotz der Beliebtheit des schnellen und anonymen Internethandels von den meisten Kunden als Vorteil verstanden und gern genutzt. 

In der neuesten Ausgabe von pro aurum tv wird der lange Weg des Goldes, vom Taler und Gulden bis hin zum „sicheren Hafen“ in Finanzkrisen-Zeiten nachgezeichnet. Denn Gold hat als ultimatives Zahlungsmittel viele Währungen wie Mark, Pfennig und Co. überdauert. Die Geschichte des Edelmetalls ist seit jeher eng mit dem Werdegang des Geldes verbunden: Der legendäre König Krösus lässt während seiner Regierungszeit zwischen 560 und 546 v. Chr. erstmals Goldmünzen von einheitlicher Größe und einheitlichem Wert prägen und schafft so die Grundlage für ein überregional erfolgreiches Zahlungsmittel. Auch in späteren Epochen der jüngeren Menschheitsgeschichte hat sich Gold als bevorzugtes Metall für wertstabile Währungen durchgesetzt. Der ganz große Goldrausch bricht im 19. Jahrhundert aus: In den 1820er-Jahren werden im Uralgebirge und später auch in Sibirien massive Goldvorkommen entdeckt. Im Januar 1848 sorgt ein Goldfund im amerikanischen Sacramento Valley für einen regelrechten Gold-Tourismus. 

Danach setzt eine Trendwende ein, die sich nach den Ereignissen des 11. September 2001 noch verstärkt. Das in den darauffolgenden Jahren steigende Interesse seitens von Investoren – nicht zuletzt aufgrund eines explodierenden Ölpreises und eines schwächelnden Dollars – führt Anfang 2008 zu einem Überspringen der historischen Höchstmarke von 1980: „Der Goldpreis ist seit 1999 bis 2011 insgesamt zwölf Jahre ohne Unterbrechung angestiegen, von seinem Tief bei 250 US-Dollar bis auf 1.900 US-Dollar pro Feinunze“, sagt Robert Hartmann. Er erläutert, dass sich Gold seit 2011 in einer Korrektur befindet und zwischenzeitlich bis zu 40 Prozent seines Spitzenwertes verloren hat. Dieser Verlust ist nach Ansicht von Robert Hartmann jedoch getrieben durch kurzfristige Spekulationen. „Mittel- bis langfristig orientierte Anleger steigen wieder ein, daneben Notenbanken“, unterstreicht Hartmann. Vor allem in Russland und China kauft die dortige Bevölkerung große Mengen des Edelmetalls. Robert Hartmann erwartet, dass sich der Goldpreis in den kommenden Jahren stabilisieren wird, er rechnet mit einem Niveau von 1.500 US-Dollar in den nächsten Jahren.

Auch für Robert Hartmann und Mirko Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von pro aurum, hat die Faszination des Goldes auch nach vielen Rückschlägen bei der Goldpreisentwicklung nicht nachgelassen: „Gold ist das ultimative Zahlungsmittel“, sagt Robert Hartmann. Während Währungen zu Hunderten gegangen seien, habe sich Gold gehalten. Hartmann erinnert, dass bereits vor 2.000 Jahren eine Toga im römischen Reich eine Unze Gold gekostet hat, in den Zwanzigerjahren lag der Preis für einen anständigen Anzug mit Schuhen beim Gegenwert einer Unze Gold und auch im Jahr 2015 ist mit 1.000 Euro, also dem Wert einer Feinunze, eine hochwertige Robe zu bekommen. 

Wer einen Goldbarren in die Hand nimmt, fühlt die Faszination des ewigen Metalls und weiß zugleich, dass er einen wirklichen Wert in Händen hält. Doch wie sieht die optimale Edelmetallanlage aus: Münzen oder Barren? Gold oder Silber? Worauf sollten Einsteiger bei ihren Edelmetallinvestments achten? Robert Hartmann, Geschäftsführer von pro aurum, empfiehlt ein Investment von etwa 20 Prozent des Anlagevermögens in Edelmetalle, davon 80 Prozent in Gold und 20 Prozent in Silber. Bei der Produktauswahl sollten anerkannte Bullionprägungen bevorzugt werden, also beispielsweise Krügerrand, Wiener Philharmoniker oder Maple Leaf. pro aurum bietet ausschließlich solche Produkte an, die an der Londoner Goldbörse gelistet sind. Seit Jahren hält sich übrigens der Umsatz bei Goldmünzen und Barren die Waage, sodass hier keine bevorzugte Empfehlung sinnvoll ist. Denn beide Anlageformen weisen die gleichen Merkmale auf: Münzen und Barren aus Gold sind nicht mit Geld beliebig vermehrbar, zudem enthalten sie kein Zahlungsversprechen eines Dritten und kein Ausfallrisiko wie bei Staatsanleihen.


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