Gold gibt weiteres Kaufsignal, und mit Apple geht es abwärts

Quer gedacht

Liebe Leser,

im Dezember 2015 habe ich im Rahmen meines Börsenbriefes „Krisensicher Investieren“ eine Themenschwerpunkt-Ausgabe veröffentlicht, in der ich meinen Lesern nicht weniger als 26 Argumente präsentiert habe, die für den Beginn einer großen Goldhausse sprechen. Seither ist der Goldpreis bereits um mehr als 20% gestiegen, während die Kurse der vier von mir als strategische Investments empfohlenen Goldminenaktien mit 86%, 38%, 66% und 87% noch sehr viel stärker nach oben geschossen sind.

Trotz bzw. gerade wegen dieser klaren Haussewelle an den Edelmetallmärkten haben inzwischen weitere wichtige Indikatoren grünes Licht für eine starke und wahrscheinlich auch lang anhaltende Goldhausse gegeben. Diese Aussage gilt nicht nur für die trägen, aber bedeutenden Trendfolge-Indikatoren wie die 200-Tage-Durchschnittslinie, sondern auch für Sentiment- und Momentumindikatoren sowie die Positionierung der Terminmarktteilnehmer, die unter dem Fachbegriff Commitment. Of Traders (CoT) bekannt sind.

Die drei Letztgenannten hatten bereits Anfang Februar, als der Goldpreis noch 100 $ niedriger stand als heute, Niveaus erreicht, die von vielen Marktbeobachtern und Analysten als Vorboten eines erneuten Kursrückgangs angesehen wurden. Interessanterweise habe ich entsprechende Warnungen sogar bei Analysten gelesen, die eigentlich bullish für die Edelmetalle sind.

Bedenken Sie: In Haussen gelten andere Regeln als in Baissen

In Baissephasen signalisieren solche Extremwerte tatsächlich fast immer das Ende einer Rally und den Beginn einer Abwärtswelle. Nicht jedoch in Haussephasen. Auf diesen wichtigen Punkt möchte ich Sie hiermit noch einmal ausdrücklich hinweisen: In Haussen gelten andere Regeln als in Baissen. Deshalb müssen Sie die meisten Indikatoren in Haussen anders interpretieren als in Baissen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, den Haussezug schon an der ersten Station wieder zu verlassen, und seiner langen Weiterfahrt nur noch hinterherzuschauen.

Tatsache ist, dass gerade die Frühphase einer starken und lang anhaltenden Hausse sehr steil verläuft und schnell zu Extremwerten diverser Kennzahlen führt. Diese Extremwerte stellen aber keine Warnsignale dar, wie das in der Endphase einer Hausse und in Baissephasen der Fall ist, sondern sind der charakteristische Auftakt einer starken und lang anhaltenden Hausse.

Gewinne laufen zu lassen, fällt den meisten Anlegern sehr schwer

Untersuchungen zur Börsenpsychologie zeigen, dass es den meisten Anlegern sehr schwer fällt, Gewinne laufen zu lassen. Es ist wirklich paradox, aber dennoch eine unwiderrufliche Tatsache: Uns Menschen fällt es erheblich leichter, Verlustpositionen durchzuhalten, als Gewinne laufen zu lassen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum die meisten Anleger an der Börse Geld verlieren.

Die Gründe für dieses allzu menschliche Verhalten liegen übrigens in der Stammesgeschichte des Menschen. Unser Stammhirn und unsere Emotionen wurden eben nicht für das Geschehen an den Finanzmärkten entwickelt und optimiert, sondern für den stammesgeschichtlichen Überlebenskampf in der Natur. Er hat die Menschheit zu dem geformt, was sie auch heute noch ist.

Leser meines Börsenbriefes „Krisensicher Investieren“ erhalten zur Begrüßung übrigens kostenlos unseren zeitlosen Themenschwerpunkt „Börsenpsychologie und Behavioral Finance – Der endlose Zyklus von Hausse und Baisse“. Diese Ausführungen sollten Sie unbedingt kennen, wenn Sie an den Finanzmärkten Erfolg haben möchten. Das ist aber neben der exzellenten Performance nur ein weiterer Grund, warum Sie Krisensicher Investieren unbedingt kennenlernen und 30 Tage kostenlos testen sollten.

Gold beendet große Bodenformation mit einem Kaufsignal

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises der vergangenen drei Jahre. Hier sehen Sie noch einmal, wie gut wir lagen mit dem Timing unserer Themenschwerpunkt-Ausgabe „Teil II der langfristigen Goldhausse steht bevor“. Doch das ist jetzt bereits Geschichte. Viel wichtiger für Sie ist die große Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation, die sich seit Mitte 2014 entwickelt hat. Deren Obergrenze verläuft bei rund 1.290 $ pro Unze. Auf die Bedeutung dieser Marke habe ich Sie an dieser Stelle bereits in meinem am 6. April veröffentlichten Beitrag „Bei Kurssprung über die 1.290 $-Marke, ist der Weg nach oben frei“.

Wie Sie sehen, ist dieser Kurssprung jetzt erfolgt. Aus charttechnischer Sicht bestätigt dieser Ausbruch nach oben die neue Goldhausse auf beeindruckende Weise.

Goldpreis pro Unze in $, 2013 bis 2016

Goldpreis pro Unze in $, 2013 bis 2016
Gold hat gerade eine mächtige Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation mit einem Ausbruch nach oben beendet, ein Kaufsignal, das die neue Goldhausse bestätigt. Quelle: StockCharts.com

Der Kardinalfehler in Haussezeiten ist der verfrühte Ausstieg

Natürlich wird es auch im Lauf dieser noch sehr jungen und sehr vielversprechenden Goldhausse Korrekturen geben, die gerade bei den Minenaktien heftig ausfallen. Das ist vollkommen normal. Diese früher oder später einsetzenden Korrekturen bereiten zwar keine Freude, aber sie gehen vorüber. Deshalb stellen diese Korrekturen in Haussezeiten kein echtes Risiko dar.

Das mit Abstand größte Risiko in Haussezeiten ist der verfrühte Ausstieg. Denn auch hier kommt wieder die Börsenpsychologie ins Spiel und steht dem Erfolg auf geradezu heimtückische Weise im Weg: Den meisten Anlegern fällt es nämlich unsäglich schwer, zu einem höheren Kurs als dem Verkaufskurs wieder einzusteigen. Deshalb behalten sie die einmal eingenommene Zuschauerrolle oft sehr lange bei und finden erst wieder in der euphorischen Endphase einer Hausse den Mut zum Wiedereinstieg.

Meine Leser sind am Abwärtsrutsch von Apple eins zu eins beteiligt

Während an den Edelmetallmärkten alles auf den Beginn einer großen Hausse hindeutet, befinden sich die allgemeinen Aktienmärkte in einer höchst riskanten Lage und stehen wahrscheinlich vor einer Kurshalbierung. Wie immer in der Endphase eines Konjunktur- und Börsenzyklus wird derzeit von den meisten Analysten aber die Hoffnung auf eine schnelle Erholung geschürt. Diese Hoffnung erfüllt sich gewöhnlich aber nicht. Deshalb tun Sie gut daran, die Aktienkurserholung der vergangenen Wochen als ein Geschenk zu betrachten, das es Ihnen ermöglicht, auf diesem noch immer sehr hohen und deutlich überbewerteten Kursniveau auszusteigen. Ich habe den Eindruck, dass die Zeit drängt.

Oder Sie setzen gleich auf fallende Kurse, so wie ich es meinen Krisensicher Investieren-Lesern empfohlen habe, die zum Beispiel auf einen Kursrückgang der Apple-Aktie gesetzt haben. Es gab nämlich durchaus Hinweise darauf, dass die Quartalszahlen, die das Unternehmen Mitte voriger Woche bekanntgegeben hat, enttäuschend ausfallen würden – was dann ja tatsächlich der Fall gewesen ist. Mit der Short-Empfehlung auf Apple haben meine Leser im Moment schon 6% verdient. Aber das ist mit großer Wahrscheinlichkeit erst der Anfang, da sich die Apple-Aktie erst am Beginn einer Baissephase befindet.

Mit der Apple-Aktie geht es abwärts, 2014 - 2016

Mit der Apple-Aktie geht es abwärts, 2014 - 2016
Die Apple-Aktie befindet sich in der Frühphase einer Baisse. Quelle: StockCharts.com

Feiern Sie die Feste an der Börse, wie sie fallen

Wie bereits erwähnt, weisen die von mir empfohlenen vier strategischen Goldminen-Positionen inzwischen schon ein Plus von 38%, 66%, 86% und 87% auf. Und bei den sieben taktischen Empfehlungen aus diesem Bereich beläuft sich der durchschnittliche Buchgewinn auch schon auf über 30%.

Dennoch ist es hier für einen Einstieg noch nicht zu spät, da wir uns erst in der Frühphase einer langfristigen Edelmetallhausse befinden und die Kurse noch viel weiter nach oben steigen werden, als Sie sich jetzt vielleicht vorstellen können.

Mein Preisbänder-Indikator hat mir bereits während der 10-jährigen Goldhausse von 2001 bis 2011 hervorragende Dienste geleistet, um die taktischen Positionen nervenschonend zu managen und zu optimieren. An der Börse muss man die Feste feiern, wie sie fallen. Zögern Sie also nicht; profitieren auch Sie an der noch jungen Edelmetallhausse, und testen Sie noch heute meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

P.S.: Was bedeutet das für Sie? Mit Ihren Edelmetallinvestments liegen Sie goldrichtig.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen“, „Ökonomie: die Lehre vom menschlichen Handeln“, „Was ist eine Rezession?“, „Exkurs: Die Österreichische Theorie des Wirtschaftszyklus“ sowie „Der typische Verlauf von Rezessionen, einer Aktienbaisse und einer Goldhausse“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe, dass der Abschwung der US-Konjunktur bereits begonnen hat und der Rückgang der US-Wertpapierkredite die Aktienbaisse zusätzlich bestätigt. Deshalb raten wir Ihnen, die von uns empfohlenen Short-Positionen umgehend zu kaufen und jetzt neben Gold auch auf Silber und Platin zu setzen. Handeln Sie jetzt.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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