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Gold – deutlich mehr Konsolidierungsbedarf

Chartanalyse

Nach den starken Kursgewinnen bis Mitte Februar konnte sich Gold bis heute klar oberhalb von 1.220 USD halten und erreichte zwischenzeitlich sogar noch 1.284 USD. Seit dem Erreichen dieses Hochs haben die Anzeichen für eine anstehende Korrektur jedoch klar zugenommen. Mit dem heutigen brachialen Rutsch unter die Aufwärtstrendlinie droht das Bild nun zugunsten der Bären zumindest auf Sicht der nächsten Monate zu kippen. Allerdings hat der Goldpreis auf dem Tageschart bereits das untere Bollinger Band erreicht, so dass die Chancen für eine Erholung ausgehend von ca. 1.210 USD in den nächsten Tagen nicht schlecht stehen. Der Rücklauf könnte entweder bis an die Abwärtstrendkanallinie (ca. 1.245 - 1.250 USD) oder sogar bis an die heute gebrochene Aufwärtstrendlinie im Bereich um 1.260 USD heranreichen. Kurzfristig sind aber zunächst noch die Bären am Drücker.

Übergeordnet reicht der heutige Rücksetzer sicherlich noch nicht aus, um die heiß gelaufene Gesamtlage zu beruhigen. Vielmehr wird es nach einer baldigen Erholung entweder zu einem tiefen Rücksetzer in Richtung der 200-Tagelinie kommen, oder aber der Goldmarkt setzt die volatile Konsolidierung auf hohem Niveau einfach solange fort, bis die gleitenden Durchschnitte (also die 50-Tagelinie aber auch die 200-Tagelinie) deutlich angestiegen sind.

Wie schon vor vier Wochen geschrieben, erscheint mir daher bis zum Frühsommer weiterhin Geduld und Zurückhaltung angebracht. Übergeordnet gehe ich weiterhin davon aus, dass sich der Goldpreis auf dem in Richtung 1.500 USD befindet und ab dem Sommer bis zum Frühjahr 2017 dieses Kursziel abarbeiten wird.

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