Fünf Jahre pro aurum in Dresden: zum Gold-Shopping mit dem Flieger aus Russland

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Die prächtige Frauenkirche, die majestätischen Elbschlösser, die weltbekannte Semperoper – die Silhouette der Stadt Dresden ist eine Sammlung von geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten. Millionen Touristen aus aller Welt wandeln auf den Spuren von Heinrich von Kleist, Caspar David Friedrich, Richard Wagner und anderen berühmten Söhnen und Töchtern der Stadt. Und in einer Stadt mit einer derart reichen Geschichte gibt es auch für Münzenliebhaber viel zu sehen: Das Münzkabinett gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und beherbergt im Dresdner Residenzschloss etwa 300.000 Einzelstücke, darunter allein 30.000 Münzen und Medaillen aus Sachsen.

Ein beliebter Anlaufpunkt für Freunde von Gold und Silber blickt zwar noch nicht auf eine langjährige Geschichte zurück, hat sich aber in kürzester Zeit zur ersten Adresse für den Kauf von Münzen und Barren entwickelt: Die Filiale von pro aurum am Postplatz, in Laufweite zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelegen, feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Seit 2010 ist pro aurum mit vier Mitarbeitern an der Elbe vertreten: „Ohne mich ist es ein sehr junges Team, auf das ich mich zu hundert Prozent verlassen kann", bekräftigt Bernd Schomaker, der die Filiale seit der Gründung leitet. „Wir haben seit der Eröffnung unseren Kundenkreis kontinuierlich erweitert, und das ohne große Werbekampagnen", berichtet Schomaker. Von 2010 bis 2013 konnte pro aurum in Dresden bei den Verkaufszahlen kontinuierliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich erzielen. 2014 wurde zu einem „schwierigen" Jahr; aufgrund der Turbulenzen beim Goldpreis zögerten viele Käufer bei neuen Investitionen.

Inzwischen hat die Skepsis gegenüber dem gelben Metall allerdings wieder abgenommen – die Kunden nehmen nach Einschätzung von Bernd Schomaker auch längere Strecken in Kauf, um sich Gold und Silber in Dresden zu sichern. Das Einzugsgebiet umfasst nicht nur das südöstliche Sachsen, sondern auch Teile von Thüringen, dem Harz, Bayreuth, und sogar aus Tschechien kommen Goldkäufer zu pro aurum nach Dresden. Kuriose Randnotiz: Um die Weihnachtszeit herum ist in der Filiale von pro aurum in Dresden auch vermehrt die russische Sprache zu hören; viele Russen landen mit dem Flieger in Dresden und gönnen sich nach einer ausgiebigen Shoppingtour in den großen Einkaufszentren auch noch etwas Gold und Silber in Form von Münzen und Barren.

So hat es in den vergangenen fünf Jahren dann auch viele Kundengespräche gegeben, an die sich Bernd Schomaker bis heute gern erinnert. Ein Beispiel: Das Team von pro aurum in Dresden veranstaltet üblicherweise einmal pro Monat an einem Samstag eine Sonderaktion, bei der eine Gold- und eine Silbermünze mit Rabatt verkauft werden – 5 Euro Nachlass gibt es für eine Goldunze, eine Silberunze wird um 30 Cent rabattiert. Schon vor der offiziellen Öffnung der Filiale um 9 Uhr wartete ein Kunde sehr aufgeregt vor der Tür. Bernd Schomaker, ganz kundenorientiert, öffnete die Tür bereits vor 9 Uhr. Der Kunde berichtete, dass er seit 8 Uhr warte und 50 Goldmünzen kaufen wolle. Als Bernd Schomaker den Gesamtpreis von knapp 52.500 Euro berechnet hatte, schaute sein Gegenüber allerdings ziemlich verdattert drein. Die Goldunzen sollten doch für fünf Euro pro Stück verkauft werden, 250 Euro hätte er in bar dabei, also genau so viel Geld, wie für 50 Goldmünzen nötig wären. „pro aurum ist schon ein sehr soziales Unternehmen, aber der Preis für eine Feinunze lag damals bei 1.050 Euro. Fünf Euro hätten da beim besten Willen nicht ausgereicht", sagt Bernd Schomaker schmunzelnd.

Die meisten Kundenwünsche konnten Bernd Schomaker und sein Team in den vergangenen fünf Jahren allerdings erfüllen. In der ersten Hälfte des Jahres 2015 standen vor allem die klassischen Goldmünzen und Barren bei den Kunden hoch im Kurs, inzwischen nimmt der Bedarf an Bullionmünzen aus Silber massiv zu. Maple Leaf und das australische Känguru zählen zu den beliebtesten Motiven. Und die starke Silbernachfrage hat in diesem Jahr auch in Dresden wiederholt zu Engpässen geführt, sodass pro aurum teilweise bis zu 14 Tage auf Nachschub warten musste und einzelne Münzen zeitweise nicht zum Verkauf standen. „Der Markt ist leer gefegt, der Silberpreis bleibt aber trotzdem unter Druck. Da hat die Wertentwicklung mit Angebot und Nachfrage nichts mehr zu tun", merkt Bernd Schomaker kritisch an.

Aus diesem Grund zählt Bernd Schomaker auch selbst zum Kundenkreis von pro aurum – er ist seit zwei Jahren Großvater und legt für seine Enkelin jeden Monat etwas Silber beiseite. Bei der Suche nach einem passenden Sparprodukt oder einer Lebensversicherung vertraut Schomaker auf physische Edelmetalle. Bei einer historisch niedrigen Gold-Silber-Ratio (also dem Wertverhältnis zwischen Gold und Silber) von 1 zu 76 sieht Schomaker in den kommenden Monaten insbesondere für Silber ein starkes Wertentwicklungspotenzial. Und wer in der Vorweihnachtszeit seinen Lieben eine Freude machen will, wegen der starken Nachfrage nach Gold und Silber aber nicht mehr die passende Bullionmünze findet, sollte sich ein besonderes Produkt der Filiale von pro aurum in Dresden genauer ansehen: Die „SECAIN Card" aus dem Hause „Heimerle + Meule", ein neues Investmentprodukt in Form einer Kreditkarte, die mit einer zehnstelligen Kartennummer, einem hochwertigen Guilloche- und Goldfoliendruck sowie einem Ein-Gramm-Goldbarren ausgestattet ist – und mit einer Silhouette der Stadt Dresden.


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