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Quer gedacht

Liebe Leser,

im Sommer 1989 folgte mein Freund Roland Leuschel, Chefredakteur unserer gemeinsamen Publikation Krisensicher Investieren, einer Einladung der Daiwa Bank und hielt in Tokio vor 250 institutionellen japanischen Investoren einen Vortrag.

Daiwa war damals eine der größten und mächtigsten Banken der Welt, und Japan galt weithin als beneidenswertes Erfolgsmodell. Das Land hatte einen riesigen Außenhandelsüberschuss, japanische Unternehmen schienen unaufhaltsam auf dem Vormarsch, und die japanischen Aktien- und Immobilienmärkte boomten. 

Japanisches Erfolgsmodell war eine gigantische Spekulationsblase

Leuschel gehörte damals zu den ganz wenigen Analysten, die das japanische Erfolgsmodell als das durchschaut hatten, was es in Wirklichkeit war: eine gigantische Spekulationsblase. So näherte sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Nikkei Index der 200-Punkte-Marke, und für Immobilien wurden ähnlich absurde Preise gezahlt.

Der damalige belgische Finanzminister und Vize-Premierminister Willy De Clerk nahm Leuschel in der Botschaft seines Landes, die sich in einer der besten Lagen Tokios befindet, mit den Worten in Empfang: „Wenn wir dieses kleine Grundstück verkaufen könnten, auf dem unsere Botschaft hier steht, würde der Ertrag ausreichen, um die gesamte belgische Staatsschuld zu tilgen.“

Dazu muss man zweierlei wissen: Belgiens Staatsverschuldung war damals mit über 100% des BIP die höchste aller Industrienationen, und in Japan gibt es Eigentum, das nicht veräußert werden darf.

Hinweis auf hohes KGV löste bei japanischen Anlegern Gelächter aus

Trotz dieses offensichtlichen Irrsinns glaubten fast alle Japaner und ausländischen Beobachter an die Tragfähigkeit dieses Wirtschafts- und Finanzmodells. Sowohl in den USA als auch in Europa erschienen sogar zahlreiche Bücher, in denen die Überlegenheit des japanischen Modells beschworen wurde, das man als staatlich gelenkten Kapitalismus bezeichnete.

Als Leuschel es während seines Vortrags wagte, auf das absurd hohe KGV und den langfristigen Zusammenhang zwischen der fundamentalen Bewertung von Aktien und Immobilien und deren zukünftiger Performance hinzuweisen, brach das aus professionellen japanischen Anlegern bestehende Publikum in Gelächter aus.

Diese Herren – Damen spielten damals wie heute in Japan keine Rolle – waren felsenfest von der Überlegenheit Japans überzeugt. Wie stets in Zeiten spekulativer Exzesse lautete ihre Antwort auf die von Leuschel vorgebrachten Warnungen: „Dieses Mal ist alles anders.“

Eins ist sicher: Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder

Doch die Herren irrten sich. Inzwischen hat Japan ein Handelsbilanzdefizit, und die japanische Wirtschaft hat die Weltmärkte nicht erobert. Der Nikkei Index notierte 1989 bei knapp 40.000 Punkten, heute steht er bei rund 16.000, und an den Immobilienmärkten sieht die Lage ähnlich aus.

Japan hat jetzt die mit Abstand höchste Staatsverschuldung aller Industrieländer und ist de facto pleite, während die Gelddruckmaschine der Zentralbank heiß läuft. Der endgültige Kollaps des Landes erscheint unvermeidbar.

Zu Leuschels Entsetzen hat der Rest der Welt von dieser bitteren Erfahrung Japans aber nichts gelernt. Unter der Führung US-amerikanischer Zentralbankbürokraten werden in den USA, in China und in Europa die Fehler Japans wiederholt.

Etwas Großes steht bevor – Handeln Sie jetzt

Erstmals seit seiner denkwürdigen Japanreise des Jahres 1989 beschleicht Roland Leuschel das Gefühl, dass etwas Großes, ja Gewaltiges im Anmarsch ist. Die ganze Welt befindet sich nach Leuschels Überzeugung jetzt an einem ähnlichen Punkt wie Japan im Sommer ‘89. Mit einem entscheidenden Unterschied: Die ganze Welt ist jetzt schon überschuldet, während Japan mit einer sehr geringen Staatsverschuldung in die Krise schlitterte. Deshalb ist die aktuelle Lage sehr viel prekärer als sie damals war.

Hören Sie auf Roland Leuschels Worte: Schützen und vermehren Sie Ihr Vermögen jetzt mit Gold, Goldminenaktien und Short-Investments, mit denen Sie von fallenden Aktienkursen profitieren. Es bleibt Ihnen wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit. Die am Dienstag, den 19. April erschienene Mai-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren enthält übrigens drei Kaufempfehlungen aus dem Edelmetallbereich: Je eine für das konservative, das dynamische und das Trading-Depot. Jetzt Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos testen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

P.S.: Was bedeutet das für Sie? Mit Ihren Edelmetallinvestments liegen Sie goldrichtig.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen“, „Ökonomie: die Lehre vom menschlichen Handeln“, „Was ist eine Rezession?“, „Exkurs: Die Österreichische Theorie des Wirtschaftszyklus“ sowie „Der typische Verlauf von Rezessionen, einer Aktienbaisse und einer Goldhausse“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe, dass der Abschwung der US-Konjunktur bereits begonnen hat und der Rückgang der US-Wertpapierkredite die Aktienbaisse zusätzlich bestätigt. Deshalb raten wir Ihnen, die von uns empfohlenen Short-Positionen umgehend zu kaufen und jetzt neben Gold auch auf Silber und Platin zu setzen. Handeln Sie jetzt

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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