Hotline: +49 (89) 444 584 0
Wir sind von 8 bis 18 Uhr persönlich für Sie erreichbar.

Edelmetalldepots: Sicherer Platz für sicheren Hafen

Produktneuheiten

Das gelbe Edelmetall wurde im Februar in einem Interview von der 91-jährigen Notenbanker-Legende Alan Greenspan als „wichtigste globale Währung“ geadelt. Angesichts der unzähligen Krisen rund um den Globus scheint diese Einschätzung durchaus plausibel zu sein. Doch beim Goldinvestment gilt es diverse Sicherheitsaspekte zu beachten.

Physisches Gold versus Papiergold

Goldinvestments haben sich in der Vergangenheit vor allem als Krisenschutz und zur Risikostreuung bestens bewährt. Grundsätzlich kann man ein solches Investment in zwei Kategorien einteilen: physisches Gold und Papiergold. Während der Kauf von Goldbarren oder -münzen als Nonplusultra des Vermögensschutzes gilt, besteht Papiergold zu einem nicht unerheblichen Teil auf wenig handfesten Komponenten, wie zum Beispiel Vertrauen und Versprechen. So sollte man zum Beispiel das Kontrahentenrisiko bei den an Terminbörsen gehandelten Gold-Futures oder bei den von Banken emittierten Wertpapieren auf Gold nicht unterschätzen. Bei einem Zusammenbruch der Finanzsysteme dürften die als Krisenschutz gedachten Investments ihren Zweck wohl eher nicht erfüllen. Selbst wenn der Emittent ein physisches Hinterlegen von Gold verspricht, erwirbt der Anleger kein dezidiertes Besitzrecht auf Gold.

Das Jahr 2017 war bislang dadurch gekennzeichnet, dass in Deutschland die Flucht in physisch hinterlegtes Papiergold erheblich stärker ausfiel als in den USA. So gab es beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares seit Ende Dezember bei dessen gehaltener Goldmenge „lediglich“ einen Zuwachs um 11,9 auf 839,43 Tonnen (+2,1 Prozent) zu vermelden, während der deutsche Marktführer Xetra-Gold im selben Zeitraum Zuflüsse in Höhe von 43,26 auf über 160 Tonnen (+36,8 Prozent) zu verzeichnen hatte. Den mit Abstand höchsten Schutzfaktor bietet aufgrund des nicht existenten Kontrahentenrisikos ein Investment in physische Goldmünzen oder Goldbarren.

Wohin mit den Edelmetallen?

Wer sich zum Beispiel eine Krügerrand-Goldmünze kauft, die 2017 übrigens ihren 50. Geburtstag feiert, sollte sich aber durch dessen Strahlkraft nicht zu sehr blenden lassen und sich deshalb auch Gedanken über deren Lagerung machen. Denn Verstecke oder Tresore in den eigenen vier Wänden sollten nicht als Nonplusultra des sicheren Edelmetallbesitzes betrachtet werden. Ab einer bestimmten Größenordnung macht das Verwahren dieser Vermögen durch einen Spezialisten, wie zum Beispiel pro aurum, erheblich mehr Sinn. Vermögen in Form von Aktien, Anleihen oder Investmentfonds werden seit Jahrzehnten stets von Banken, Sparkassen und Online-Brokern via Wertpapierdepots verwahrt bzw. gemanagt. Dieses bewährte Prinzip hat pro aurum über in München bzw. Wien angesiedelte Edelmetalldepots auf die handelsüblichen Edelmetallmünzen und -barren übertragen. 

Dies funktioniert folgendermaßen: Ab einem hinterlegten Vermögenswert von mindestens 5.000 Euro können Privatkunden, Banken, Vermögensberater und Edelmetallhändler bei pro aurum ein Edelmetalldepot eröffnen. Dieser Prozess lässt sich über im Internet bereitgestellte Formulare schnell und komfortabel durchführen. Ein persönliches Erscheinen des künftigen Depotinhabers ist nicht nötig. Bereits existierende Bestände an Münzen oder Barren können an pro aurum geschickt oder auch persönlich eingeliefert werden. Wie bei Wertpapierdepots kommt auch bei unseren Edelmetalldepots das Prinzip der Sammelverwahrung zum Einsatz. Dies bedeutet: Die Edelmetallprodukte sämtlicher Depotinhaber werden – je nach Gattung und getrennt von den pro aurum Beständen – in gesammelter Form aufbewahrt. Besonders interessant: Sämtliche Depotwerte sind vollumfänglich versichert und werden in Hochsicherheitstresore eingelagert, die mit denen der Bundesbank vergleichbar sind. Wie bei Investmentfonds handelt es sich bei dem Edelmetallvermögen der Kunden um sogenanntes Sondervermögen. Dieser rechtliche Status führt dazu, dass die Edelmetalle stets dem Eigentum des Depotinhabers zuzuordnen sind und somit selbst bei einem Konkurs der Verwahrfirma geschützt sind.

Edelmetalldepot: Nutzwert ohne Ende

Trotz gestiegener Internetkriminalität kann man dem Edelmetalldepot das Attribut „sicher“ attestieren. Jürgen Birner, Filialdirektor bei pro aurum im Münchner Goldhaus, stuft die Gefahr, dass Hacker das in den Depots verwahrte Gold rauben, aus folgenden Gründen als relativ gering ein. Er erklärt: „Wer Käufe, Verkäufe oder Auslieferungen durchführen möchte, muss stets in einen interaktiven Kontakt mit einem Mitarbeiter von pro aurum treten und sich legitimieren.“ In diesem Zusammenhang merkt Birner Folgendes an: „Gutschriften erfolgen ausschließlich auf ein hinterlegtes Referenzkonto, wobei Überweisungen auf andere Konten grundsätzlich nicht möglich sind. Dadurch wird die Missbrauchsgefahr erheblich reduziert.“ 

Neben der erhöhten Sicherheit überzeugt ein Edelmetalldepot noch durch diverse andere Vorteile. In diesem Zusammenhang wären zum Beispiel die Aspekte „Mobilität“ und „Zugriffsmöglichkeit“ zu nennen. Während Schließfächer stets ein persönliches Erscheinen erfordern, kann ein Edelmetalldepot jederzeit und von jedem Ort der Welt aus gemanagt werden. Dies funktioniert per E-Mail, Fax oder via internet-basiertem Onlineshop. Punkten kann ein Edelmetalldepot von pro aurum aber auch durch seine Transparenz, schließlich kann sich dessen Inhaber jederzeit über den aktuellen Wert der eigenen Edelmetalle informieren. Außerdem erhält man am Jahresende automatisch einen schriftlichen Depotauszug.

Perfekte Lösung für Privatanleger und Profis

Doch das Edelmetalldepot wird nicht nur von Privatanlegern, sondern in hohem Maße auch von Edelmetallhändlern, Banken und Vermögensberatern genutzt. Die beiden Letztgenannten konnten aufgrund der sich ändernden Anlegerbedürfnisse dadurch ihre Expertise und Angebotspalette hinsichtlich physischer Edelmetallinvestments stärken und Wettbewerbsvorteile generieren. Für die Finanzdienstleister hatte dies zudem den aus bilanztechnischer Sicht angenehmen Nebeneffekt, dass Kunden ihr Geld nicht abziehen, um in Eigenregie physische Edelmetalle zu erwerben. Neben dem komfortablen und sicheren Kaufen, Verkaufen und Lagern von Barren und Münzen verfügt das Edelmetalldepot aber noch über einen weiteren Vorteil. Für Jürgen Birner sind in diesem Zusammenhang vor allem die von der Volksbank Löbau-Zittau angebotenen Goldsparpläne besonders erwähnenswert, wobei mit Edelmetalldepots grundsätzlich auch Auszahlpläne, also das Entsparen, möglich wird. Birner erklärt, wie dies konkret funktioniert, und sagt: „Ein bereits existierender ‚Edelmetallschatz‘ kann Monat für Monat auch wieder zu Geld gemacht werden. In unsicheren Zeiten mag dies eine interessante Alternative zur gesetzlichen Rente darstellen.“ Doch damit nicht genug: Über ein Edelmetalldepot können Anleger ihr Edelmetallvermögen als Sicherheit für ein flexibles und günstiges Edelmetalldarlehen hinterlegen. 

Anleger, die sich wohler fühlen, wenn ihr Gold außerhalb der Eurozone verwahrt wird, können sich diesen Wunsch über die von pro aurum angebotenen Zollfreilager in der Schweiz und in Hongkong erfüllen. Diese geografische Länderdiversifikation funktioniert ähnlich wie das Prinzip der „ganz normalen“ Edelmetalldepots. Zugleich bieten sie beim Kauf von Silber, Platin und Palladium einen großen Kostenvorteil. Der normalerweise übliche Mehrwertsteuersatz muss nämlich erst entrichtet werden, wenn die dort gekauften Edelmetalle in physischer Form ausgeliefert werden. Fazit: Ein Krisenschutz ist in einem weniger krisenanfälligen Land wahrscheinlich besser aufgehoben als in der eigenen Heimat. 


Verwandte Themen