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Die Welt hängt am seidenen Faden - starke Kaufsignale sprechen mehr denn je für Gold

Quer gedacht

Liebe Leser,

es gab einmal eine Zeit, da waren das Geldmengenwachstum und die Entwicklung der ökonomischen Frühindikatoren die maßgeblichen Einflussfaktoren der geldpolitischen Entscheidungsfindung, auch und gerade bei der US-Zentralbank Fed. Das Geschehen an den Aktienmärkten spielte hingegen keine Rolle, und Inflationsbekämpfung galt als oberstes geldpolitisches Ziel. Zentralbankbürokraten gaben sich überaus seriös und scheuten die Öffentlichkeit – wohl wissend, dass das Zentralbankwesen in einer Marktwirtschaft ein planwirtschaftlicher Fremdkörper ist, der die Interessen des Staates und einiger weniger Großbanken vertritt, was man besser nicht an die große Glocke hängen sollte. So haben wir es alle einmal an der Uni gelernt.

Das alles änderte sich unter der Ägide des unsäglichen Alan Greenspan, dem ersten Popstar der Geldpolitik, der von 1987 bis 2006 Präsident der US-Zentralbank war. Es war Greenspan, der den Pfad einer wenigstens halbwegs seriösen Geldpolitik verlassen und einen von seinen Nachfolgern fortgesetzten Weg eingeschlagen hat, der in einer gewaltigen Katastrophe und dem Zusammenbruch des Weltwährungssystems enden wird. Jeder, der die Geschichte des Geldes und die Grundlagen der Geldpolitik kennt, weiß, dass das so ist.

Mitläufer statt Widerstand: Das übliche Bild

Dennoch regte sich kaum Widerstand gegen die von Greenspan eingeleitete geldpolitische Revolution, die sein Nachfolger Ben Bernanke sehr konsequent fortgesetzt hat. Im Gegenteil. Weltweit folgten die Zentralbankbürokraten ihrem Leithammel Greenspan auf dem Weg in das geldpolitische Chaos. Obwohl dieser Weg bereits zur Jahrtausendwende zu verheerenden Verlusten an den Aktienmärkten geführt hat. Und wenige Jahre später zu gewaltigen Problemen an den Immobilienmärkten sowie zu der bisher größten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression der 1930er Jahre und dem Beinahe-Zusammenbruch des Finanzsystems im Jahr 2008. Trotz alledem findet noch immer kein Umdenken statt.

Inzwischen kommt das Geldmengenwachstum in Reden und Veröffentlichungen der Zentralbankbürokraten nicht mehr vor, und Geldentwertung gilt als erstrebenswert. Nachlaufende Indikatoren wie die Entwicklung der Arbeitsmärkte, die keinerlei Aussagen über zukünftige Entwicklungen erlauben, werden öffentlich als maßgebliche Einflussfaktoren geldpolitischer Entscheidungen genannt. Gleichzeitig werden die Rentenmärkte ganz offen manipuliert und steigende Aktienmärkte gelten als legitimes Ziel der Geldpolitik. Marktwirtschaftliche Prinzipien werden verteufelt, und die zum Scheitern verurteilte Planwirtschaft, die unter dem Etikett Kommunismus bzw. Sozialismus unendliches Leid unter die Menschheit gebracht hat, wird unter dem Deckmantel der Geldpolitik salonfähig gemacht.

Die Stunde der Wahrheit naht – Die Zentralbanken sitzen in der Falle

Jetzt naht die Stunde der Wahrheit. Denn die US-Frühindikatoren deuten auf eine Rezession in den USA und damit der Weltwirtschaft hin. Dann werden die gewaltigen Spekulationsblasen an den Aktien- und Rentenmärkten platzen. Die geldpolitisch herbeigeführte Wohlstandsillusion künstlich aufgepumpter und absurd überbewerteter Märkte wird sich in Luft auflösen und verheerenden Verlusten weichen. In der Realwirtschaft wird der große Bereinigungsprozess beginnen, der aufgrund der gewaltigen Fehlentwicklungen und Ungleichgewichte, die in den vergangenen Jahren der Nullzinspolitik entstanden sind, unausweichlich ist.

Im Moment deutet fast alles darauf hin, dass das Ende der Fahnenstange erreicht worden ist und die Zentralbankbürokraten in der Falle sitzen, die sie selbst gestellt haben. Ein erneuter Kursrückgang an den Aktienmärkten würde die endgültige Bestätigung bringen, dass der laufende Wirtschafts-, Börsen- und Schuldenzyklus nach unten gedreht hat.

Starke Signale kündigen den Beginn einer neuen Goldhausse an

Die Welt ungedeckter Papiergelder hängt am seidenen Faden. Gold schützt Sie, sobald der Faden reißt. Der Goldpreis in Euro befindet sich bereits in einem neuen Aufwärtstrend. Jetzt mehren sich die Zeichen, die auch bei Gold in Dollar den Beginn einer neuen Hausse ankündigen. Die Details zu dieser spannenden und sehr wichtigen Entwicklung lesen Sie in der Dezember-Ausgabe meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

Obwohl Gold überall tot geredet wird, haben meine Leser zwei im September gekaufte Minenaktien bereits nach 4 Wochen mit Gewinnen von immerhin 30,7% und 36,0% verkauft. Eine dieser beiden Aktien habe ich am Dienstag, den 17.11.2015 übrigens schon wieder zum Kauf empfohlen. Weitere Empfehlungen folgen in Kürze. Wenn Sie Interesse an dieser konkreten Kaufempfehlung haben und Ihren Kunden darüber hinaus unabhängige Informationen fernab vom Mainstream geben möchten, dann empfehle ich Ihnen, Krisensicher Investieren jetzt 30 Tage kostenlos zu testen. 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.


Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“

P.S.: An den Aktienmärkten gibt es inzwischen zahlreiche negative Divergenzen. Hier befinden wir uns wahrscheinlich bereits in der Frühphase einer Baisse, in deren Verlauf sich die Kurse mindestens halbieren werden. Details lesen Sie in meiner Themenschwerpunkt-Ausgabe „Baisse an den Aktienmärkten und ihre Verstärker. Crash-Gefahr größer denn je“.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt und gemeinsam mit Roland Leuschel im Jahr 2000 und 2007 rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt. Jetzt sieht er das Ende der zyklischen Goldpreis-Baisse und prognostiziert gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Baisse an den Aktienmärkten und ihre Verstärker“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Crash-Gefahr größer denn je“, „Wirtschaft und Märkte sind und bleiben zyklisch“, „Mangelnde Liquidität wird auf dem Weg nach unten zum Problem“, „Lehrreiche Gemeinsamkeiten der Börsen Chinas und Griechenlands“, „Aktienrückkäufe waren eine bedeutende Triebfeder der Hausse, jetzt werden sie die Baisse verstärken“; „Nutzen und Grenzen der Chartanalyse“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Dezember-Ausgabe, wieso die FED in der Falle sitzt und was das für Sie als Börsianer bedeutet. Darüber hinaus stellen wir Ihnen ein gerade erfolgtes bedeutendes Kaufsignal für Goldminenaktien vor, besprechen ausführlich die potenzielle Trendwende bei den Frühindikatoren, erklären Ihnen, warum Kenner des Coppock-Indikators jetzt von einer „Killerwelle“ sprechen und runden die Ausgabe durch eine äußerst lukrative Neuempfehlung ab.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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