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Die Wahl von Trump ist bullish für Gold

Quer gedacht

Liebe Leser,

der für viele Beobachter und das gesamte politische Establishment sehr überraschende Wahlsieg Donald Trumps hat sowohl an den Finanzmärkten als auch bei den Edelmetallen zu sehr heftigen Kursausschlägen geführt. Während die US-Märkte noch geschlossen waren, stürzten die Aktienmärkte um rund 5% ab und die Edelmetallpreise schossen nach oben.

Aber als der Handel in den USA begann, kam es zu einer dramatischen Wende. Jetzt ging es bei Gold und Silber bergab, während die Aktienmärkte ihre Anfangsverluste wieder aufholten und den Tag sogar mit deutlichen Kursgewinnen beendeten. An den folgenden beiden Tagen ging es dann weiter nach oben.

„Politische Börsen haben kurze Beine“

„Politische Börsen haben kurze Beine“, besagt völlig zurecht ein bekanntes Börsenbonmot. Normalerweise beeinflusst ein Wahlausgang das Geschehen an der Börse nämlich nur sehr kurzfristig. Dafür gibt es einen guten Grund: Neue politische Weichenstellungen brauchen Zeit.

Das ist insbesondere auch dann der Fall, wenn die neu gewählte Partei radikale Veränderungen planen sollte, weil auch diese sich in einer Demokratie nicht von heute auf morgen umsetzen lassen – wenn überhaupt. Dafür sorgt schon die mächtige und träge Ministerialbürokratie, die den Staatsapparat sehr viel mehr beeinflusst oder prägt als gemeinhin angenommen wird. Weil das so ist, spielt Politik jenseits der Geld- und Fiskalpolitik in meinen Analysen fast keine Rolle.

Daran wird auch der Wahlsieg Donald Trumps nichts ändern. Schließlich wurde er ja nicht zum Alleinherrscher gekürt und wird die Beschränkungen und Zwänge, denen auch ein US-Präsident unterliegt, bald kennenlernen.

Die Weichen stehen längst auf Geldentwertung – mit oder ohne Trump

Viel interessanter ist es zu schauen, was sich abseits des aktuellen Politikspektakels abspielt. Denn alle Zeichen stehen längst auf Geldentwertung. Daran könnte auch ein US-Präsident nur noch wenig ändern, selbst wenn er es unbedingt wollte – was bei Trump ganz sicher nicht der Fall ist.

Alle großen Geldentwertungen bzw. Hyperinflationen hatten folgende drei Gemeinsamkeiten:

1. Ungedecktes, das heißt beliebig vermehrbares Geld,

2. eine drastisch steigende Staatsverschuldung, die

3. von der Zentralbank finanziert wird.

Alle drei Bedingungen sind nahezu weltweit bereits seit Jahren erfüllt. Dennoch scheint Geldentwertung derzeit kaum zu existieren. Diese Aussage gilt allerdings nur, wenn Sie den offiziellen Zahlen Glauben schenken. Warum Sie das nicht tun sollten, lesen Sie in der aktuellen Dezember-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Doch das soll hier nicht Thema sein, weshalb der Hinweis genügen muss, dass die offiziellen Inflationszahlen die tatsächliche Geldentwertung schon seit Jahren systematisch verschleiern.

Sehr viel wichtiger als diese vergangenheitsorientierte Tatsache ist natürlich die zukünftige Entwicklung. Und diese wird von einem deutlichen Anspringen der Inflation geprägt sein. Die dafür sprechenden Zeichen mehren sich jedenfalls – mit oder ohne Trump.

Trumps angekündigte Politik ist inflationär

Im Zentrum von Trumps wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen steht ein gewaltiges Infrastrukturprogramm zur Belebung der US-Wirtschaft. Finanziert werden kann das natürlich nur durch eine erhebliche Ausweitung der längst völlig aus dem Ruder gelaufenen Staatsverschuldung – oder durch Helikoptergeld der Zentralbank. Da beide Varianten inflationär sind, werden sie die Geldentwertung befeuern. Machen Sie sich also keine Illusionen: Eine Rückkehr zu geld- und staatsschuldenpolitischer Vernunft und Solidität wird es auch unter Präsident Trump nicht geben. Die Ende 2015 begonnene Edelmetallhausse wird also weitergehen.

„Aber hat sich Trump denn nicht sehr positiv über die Wiedereinführung des Goldstandards geäußert?“, werden Sie an dieser Stelle vielleicht einwenden. Doch, das hat er tatsächlich getan. Wie das zusammenpasst, lesen Sie in der gerade erschienenen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Bestellen Sie noch heute 30 Tage kostenlos zum Kennenlernen.
 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, 

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Lassen Sie sich durch die jüngsten Kursgewinne an den Aktienmärkten nicht täuschen: Diese sind historisch überbewertet und folglich überaus anfällig für extreme Kursverluste.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten. Gerade hat der für ihn so wichtige Gold-Preisbänder-Indikator ein Kaufsignal generiert. Jetzt ist die Bahn endgültig frei nach oben.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Risikomanagement an der Börse und schwerer Vorwurf an die Fed“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Der heilige Gral der Börsianer wird fast immer an den falschen Stellen gesucht“, „Der Weg zum Börsenerfolg führt über ein gutes Risikomanagement“, „Der Zufall spielt eine überaus tückische Rolle“, „Das größte geldpolitische Experiment aller Zeiten ist unwissenschaftlich, undemokratisch und unsozial“, „Die Fed-Politik hat ihre realwirtschaftlichen Ziele verfehlt“, „Die bisher größten Fehler der Fed auf einen Blick“ sowie „Zusammenfassung: Die Ergebnisse von Hussmans Analysen sind eindeutig“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Dezember-Ausgabe von KRSIENSICHER INVESTIEREN: „Die Weichen stehen auf Geldentwertung“, „Donald Trump: Goldstandard und Geldentwertung“, „Trendwende bei den Zinsen?“, „Trendwende bei den Rohstoffen immer wahrscheinlicher“, „Goldminenaktien langfristig bullish“ sowie einige lukrative Kaufempfehlungen, die Ihr Depot krisensicher machen. Handeln Sie jetzt.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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