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Die Goldhausse ist intakt

Quer gedacht

Liebe Leser,

die größte Gefahr in der Frühphase einer Hausse besteht darin, viel zu früh auszusteigen und dem weiterfahrenden Haussezug anschließend hinterherzuschauen. Das habe ich meinen Lesern am 6. Mai 2016 im kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar geschrieben. Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, ist der Index der Goldminenaktien (Gold Bugs Index) seither tatsächlich um weitere 25% gestiegen – nachdem er sich zuvor bereits verdoppelt hatte und die Stimmen, die von einem Einbruch des Goldkurses redeten, immer lauter wurden.

Von seinem Januar-Tief aus gerechnet, ist der Gold Bugs Index inzwischen schon um rund 170% gestiegen. Trotz dieser phänomenalen Gewinne zeigen die Gold- und Silberminenaktien noch immer keine Schwächezeichen. Auf dem Chart sehen Sie, dass der Index vor kurzem sogar die nächste wichtige Chartmarke von 250 Punkten überschritten hat. Im Moment konsolidiert er in einer engen Spanne oberhalb dieser Linie, was darauf hindeutet, dass es bald weiter nach oben gehen wird.

Goldminenaktien Index (Gold Bugs), 2012 bis 2016

Goldminenaktien Index (Gold Bugs), 2012 bis 2016
Die Leichtigkeit, mit der die Kurse den Widerstand bei 250 Punkten überschritten haben, spricht für eine baldige Fortsetzung der Hausse. Quelle: StockCharts.com

Gold und Silber auf dem Weg zu meinen nächsten Kurszielen

Die ausgeprägte Stärke, die die Edelmetallaktien noch immer zeigen, ist ein zusätzliches bullishes Signal für Gold und Silber. Es bestärkt mich in meiner Prognose, dass die Aufwärtswelle, die bei Gold und Silber Anfang Juni begonnen hat, noch nicht vorüber ist. Deshalb gehe ich weiterhin davon aus, dass Gold und Silber meine nächsten kurzfristigen Kursziele in den kommenden Wochen erreichen wird.

Beim Gold Bugs Index rechne ich – ebenfalls kurzfristig – mit einer Fortsetzung der laufenden Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 320 Punkten. In Abhängigkeit von der sich stets verändernden Markttechnik sowie der jeweiligen Konstellation meines Gold-Preisbänder-Indikators werde ich wie bisher schon täglich aufs Neue entscheiden, wann ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren zu ersten Gewinnmitnahmen raten soll.

Längerfristig erwarte ich sehr viel höhere Kurse, da sich die neue Edelmetallhausse noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Zwischendurch wird es aber selbstverständlich Korrekturen geben, die bei den Gold- und Silberminenaktien traditionell sehr heftig ausfallen. Deshalb fahre ich in diesem Sektor eine zweigleisige, nervenschonende Strategie.

Außer Kontrolle: Gelddrucker bereiten nächsten Großangriff auf Ihr Vermögen vor

In meinem gemeinsam mit Roland Leuschel geschriebenen Buch „Das Greenspan Dossier“, dessen erste Auflage 2004 erschienen ist, haben wir die Prognose aufgestellt, dass der damalige Fed-Präsident Alan Greenspan von späteren Historikern zum schlechtesten Zentralbanker aller Zeiten gekürt werden wird. Etwas später mussten wir diese Prognose revidieren, weil sein Nachfolger Ben Bernanke alles Erdenkliche unternommen hat, um ihm diesen Titel streitig zu machen. Wer dieses Kopf-an-Kopf-Rennen letztlich für sich entscheiden wird, sei dahingestellt.

Diese beiden Männer haben gemeinsam das größte geldpolitische Experiment aller Zeiten in die Wege geleitet. Schon jetzt ist offensichtlich, dass dieses Experiment kläglich gescheitert ist. Dennoch machen die selbstherrlichen Versuchsleiter der Zentralbanken keine Anstalten, den Irrsinn zu beenden. Im Gegenteil.

Jetzt berichten die Medien von einem Japanbesuch Bernankes. Dort soll er den Regierungschef und den Präsidenten der japanischen Notenbank getroffen haben, um die nächste geldpolitische Irrsinnsaktion in die Wege zu leiten: Helikoptergeld. Darunter versteht man die direkte Finanzierung keynesianischer Konjunkturprogramme mit der Gelddruckmaschine. Kurz: Jeder oder vielleicht auch nur mancher Bürger erhält ohne Gegenleistung einen Betrag X, den er dann umgehend ausgeben muss, um durch diese Ausgaben die Konjunktur anzukurbeln. Was für ein Wahnsinn.

Es sieht tatsächlich danach aus, dass Helikopter-Ben seinem wohl verdienten Spitznamen auch nach seiner Amtszeit bei der Fed noch alle Ehre machen möchte. Wenn dieses Helikoptergeld in Umlauf gebracht wird, ist das der nächste Großangriff der Zentralbanker auf Ihr Vermögen, nachdem sie bereits für negative Zinsen gesorgt haben. Seien Sie also auf der Hut, und bereiten Sie sich darauf vor, indem Sie die Empfehlungen umsetzen, die wir in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren geben.

Attraktive Kaufgelegenheiten abseits der Aktienmärkte

Aufgrund der extremen Überbewertung der US-Aktienmärkte rate ich Ihnen, extrem vorsichtig zu sein. Hier übersteigen die Risiken die Chancen um ein Vielfaches, während die Rentenmärkte in Zeiten negativer Zinsen eigentlich nur noch aus Risiko bestehen. Investieren Sie stattdessen in Bereichen jenseits der Aktienmärkte, die sehr viel bessere Chance-Risiko-Verhältnisse bieten.

In diesem Sinne haben Roland Leuschel und ich unseren Lesern erst vorigen Monat dazu geraten, auf einen steigenden Kaffeepreis zu setzen. Diese Position ist jetzt schon 8% im Plus. In der am Dienstag kommender Woche erscheinenden August-Ausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren stellen wir Ihnen bereits die nächste überaus attraktive Kaufgelegenheit jenseits der Aktienmärkte vor.

Lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen von irrwitzigen Zentralbankbürokraten, die alle geldpolitische Verantwortung über Bord geworfen haben. Schauen Sie stattdessen über den Tellerrand, und nehmen Sie dort Chancen wahr, wo es attraktive Chance-Risiko-Verhältnisse gibt. Mit den Empfehlungen und Hintergrundinformationen in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren helfen wir Ihnen dabei. Bestellen Sie noch heute 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Helikopter-Geld öffnet die Tür zur Hyperinflation und vernichtet Ihr mühsam aufgebautes Vermögen, wenn Sie falsch investiert sind.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten. Gerade hat der für ihn so wichtige Gold-Preisbänder-Indikator ein Kaufsignal generiert. Jetzt ist die Bahn endgültig frei nach oben.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Wieviel kostet uns die Flüchtlingskrise“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Nur wer die Kosten kennt, kann sinnvolle Entscheidungen treffen“, „Die Schuldenbremse des Grundgesetzes“, „Die Lage der Staatsfinanzen vor der Flüchtlingskrise“, „Auswirkungen des Flüchtlingsstroms in 2015“, „Die Planungen für das laufende Jahr 2016“, „Ausblick 2017/18: Große Finanznöte nach der Wahl“ sowie „Die nächste Rezession führt zu einem sprunghaften Anstieg der Staatsverschuldung - Schützen Sie sich“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen August-Ausgabe von KRSIENSICHER INVESTIEREN: „Roland Leuschel im Börsengespräch über die weitreichenden Folgen der Euro-Einführung und die Zukunft Europas“, „Jetzt wird es spannend bei Öl“, „Helikoptergeld ist bullish für Gold“, sowie 2 interessante Kaufempfehlungen abseits der bereits bestehenden Edelmetall- und Shortpositionen, die Ihr Depot noch krisensicherer machen. Handeln Sie jetzt. 

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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