Die Edelmetallhausse hat gerade erst begonnen

Quer gedacht

Liebe Leser,

wie Sie sicherlich wissen, gehört das US-amerikanische Unternehmen Newmont Mining zu den Blue Chips, den Standardwerten des Edelmetallsektors. Den Lesern meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren habe ich diese Aktie im August 2015 aus fundamentalanalytischen und makroökonomischen Gründen als strategisches Investment zum Kauf empfohlen.

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, hat sich der Aktienkurs seither verdoppelt. Kursgewinne dieser Größenordnung in so kurzer Zeit sind außergewöhnlich. Dennoch spricht alles dafür, dass sich die neue Edelmetallhausse noch in ihrem Frühstadium befindet.

Extrem bullishe Charttechnik hat gerade erst ein Kaufsignal gegeben – und hier ist Newmont Mining kein Einzelfall

Um diese Aussage nachvollziehen zu können, werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart. Er zeigt Ihnen den Kursverlauf der Newmont Mining-Aktie der vergangenen vier Jahre und steht beispielhaft für die gesamte Branche der Gold- und Silberproduzenten. Die charttechnische Situation, die Sie hier sehen, ist eindeutig, und sie ist eindeutig bullish:

Newmont Mining, 2012 bis 2016

Newmont Mining, 2012 bis 2016
Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie Anfang April ein Kaufsignal gegeben, indem der Kurs aus einer mächtigen Bodenformation nach oben ausgebrochen ist. Quelle: StockCharts.com

Der Chart zeigt eine Bodenformation, deren Obergrenze bei rund 28 $ verläuft (blaue Linie). Diese Bodenformation ist mit einer Dauer von zweieinhalb Jahren und einer Kursspanne von 85% gemessen vom Tief der Formation bis zu ihrer Begrenzungslinie außergewöhnlich groß. Das ist gewöhnlich ein wichtiger Hinweis darauf, dass es sich um eine überaus bedeutende Trendwende handelt und die anschließende Hausse sehr stark ausfallen wird.

Wie Sie sehen, erfolgte der sogenannte Ausbruch der Kurse aus der Bodenformation, das heißt der Anstieg über die obere Begrenzungslinie, erst Anfang April. Aus rein charttechnischer Sicht wurde erst damit das Kaufsignal gegeben. Folglich befindet sich die Aktie noch ganz am Beginn ihrer neuen Haussephase, die mit größter Wahrscheinlichkeit mehrere Jahre anhalten wird.

Wenn Sie bereits Newmont Mining-Aktionär sind, sollten Sie die Aktie also unbedingt halten. Und wenn Sie noch nicht gekauften haben, dann sollten Sie nicht länger zögern und umgehend aktiv werden. In meiner Publikation Krisensicher Investieren finden Sie neben Newmont Mining übrigens noch viele andere lukrative Goldminen-Aktien, die ihren Weg nach oben gerade erst begonnen haben. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

Das größte Risiko der neuen Edelmetallhausse: Nicht dabei zu sein

„Aber, aber“, höre ich einige von Ihnen jetzt einwenden, „die Aktie ist doch gerade erst so stark gestiegen, da kann ich doch jetzt nicht mehr kaufen. Außerdem lese ich fast überall, dass die Gefahr einer heftigen Korrektur bei den Edelmetallaktien überaus groß sei.“

Ja, die Aktie ist bereits deutlich von ihrem Tiefstkurs aus gestiegen. Aber wie Sie gerade gesehen haben, befindet sie sich trotzdem erst in der Frühphase einer Hausse, die noch sehr viel Potenzial hat. Mittelfristig bestehen also rosige Aussichten auf weitere Kursgewinne.

Kurzfristig ist die schon seit geraumer Zeit fast überall beschworene Korrektur natürlich jederzeit möglich. Eine ausgemachte Sache ist sie aber nicht. Gerade in der Frühphase sehr dynamischer Haussen lassen Korrekturen oft sehr viel länger auf sich warten, als ängstliche und zögerliche Marktbeobachter sich vorstellen können.

Was also, wenn die avisierte Korrektur noch sehr viel länger auf sich warten lässt? Zuschauen, wie andere Anleger Geld verdienen, obwohl Sie prinzipiell bullish sind für Gold und Goldminenaktien? Das halte ich in der aktuellen Situation für falsch. Neuen Lesern meines Börsenbriefs, die noch keine Goldaktien besitzen, rate ich deshalb zu einem Kompromiss: Kaufen Sie sofort die Hälfte der eigentlich vorgesehen Position, damit Sie einen Fuß in der Tür haben, und reservieren Sie die zweite Hälfte für den Fall einer Korrektur.

Bleiben Sie in Haussephasen bullish - sonst schauen Sie dem Haussezug nur hinterher

Die größte Herausforderung besteht in Haussezeiten für Sie darin, investiert zu sein und bullish zu bleiben, also nicht vorzeitig wieder auszusteigen. Die meisten Anleger sind dazu allerdings nicht in der Lage, weil sie schon bei der ersten kleinen Korrektur, die zu jeder Haussephase dazugehört, befürchten, ihre Gewinne wieder hergeben zu müssen.

Deshalb verlassen sie den Haussezug häufig schon an der ersten Station wieder und schauen seiner langen Weiterfahrt dann nur noch hinterher. Denn noch schwerer als Gewinne laufen zu lassen, ist es, eine kürzlich verkaufte Aktie zu einem höheren Kurs erneut zu kaufen. Deshalb entscheiden sich die meisten Anleger in diesem Fall dafür, die Aktie links liegen zu lassen – und mit ihr den größten Teil der Kursgewinne. Ihr größter Gegner als Anleger sind nämlich Sie selbst. Erfolgreiche Börsianer wissen das sehr genau, und arbeiten deshalb stets daran, den zahlreichen Fußangeln und Fallen auszuweichen, die die Finanzmärkte bereithalten.

Wenn Sie mehr über das sehr wichtige und darüber hinaus auch höchst interessante Thema „Börsenpsychologie“ erfahren möchten, kann ich Ihnen meine Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Börsenpsychologie und Behavioral Finance“ empfehlen. Sie erhalten diese Analyse als Geschenk (anstatt 24,90 € zu zahlen) mit dem kostenlosen 30-Tage-Test meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Nur wenn Sie wissen, wie Anleger sich typischerweise verhalten und was Sie tun können, um diese völlig normalen Fehler nicht zu begehen, werden Sie dauerhaft Erfolg an der Börse haben.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“ 

P.S.: An den Aktienmärkten hat die nächste Abwärtswelle einer noch jungen Baisse begonnen. Kein Grund zur Sorge: Sie können auch an fallenden Kursen Geld verdienen. 

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255 $ vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 prognostiziert. Aktuell untermauern 34 Argumente den Beginn der von Claus Vogt prognostizierten Goldpreis-Rallye. Er ist überzeugt, dass sich Ihnen gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen bieten.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rezession und Wirtschaftszyklus in puncto Börse“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Auf welche Wirtschaftsindikatoren Sie wirklich achten müssen“, „Ökonomie: die Lehre vom menschlichen Handeln“, „Was ist eine Rezession?“, „Exkurs: Die Österreichische Theorie des Wirtschaftszyklus“ sowie „Der typische Verlauf von Rezessionen, einer Aktienbaisse und einer Goldhausse“. Darüber hinaus lesen Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe, dass der Abschwung der US-Konjunktur bereits begonnen hat und der Rückgang der US-Wertpapierkredite die Aktienbaisse zusätzlich bestätigt. Deshalb raten wir Ihnen, die von uns empfohlenen Short-Positionen umgehend zu kaufen und jetzt neben Gold auch auf Silber und Platin zu setzen. Handeln Sie jetzt.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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