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Die Baisse hat begonnen und die Zentralbanken schauen machtlos zu

Quer gedacht

Liebe Leser,

mein umfassendes Prognosemodell gibt weiterhin sehr, sehr deutliche Signale, dass an der US-Weltleitbörse und damit auch an den europäischen Aktienmärkten eine Baisse begonnen hat. Dabei liegt die Betonung auf „begonnen“. Denn ein Blick in die Finanzmarktgeschichte zeigt folgendes Bild:

Gemessen am Weltleitindex S&P 500 dauert eine durchschnittliche Baisse 19 Monate, und die Kurse fallen dabei um 36%. Das sind die Durchschnittswerte der vergangenen 120 Jahre.

Natürlich hat es sowohl weniger heftige als auch deutlich schlimmere Baissen gegeben. Aber schon aufgrund der sehr deutlichen Überbewertung der Aktienmärkte, die ich Ihnen hier bereits am 24. Juli dargelegt habe, tun Sie gut daran, sich auf eine schwere Baisse einzustellen. Zumal auch andere Überlegungen beziehungsweise Indikatoren für dieses Szenario sprechen. Deshalb rechne ich für die kommenden Monate mindestens mit einer Kurshalbierung des S&P 500 Index. 

Wenn es ernsthaft nach unten geht, sind Zentralbanken machtlos  

„Das werden die Zentralbanken niemals zulassen“, höre ich einige von Ihnen jetzt einwenden, „das haben die vergangenen Jahre doch gezeigt.“ Wenn Sie das wirklich glauben, dann sollten Sie jetzt erneut die Finanzmarktgeschichte bemühen. Dabei genügt es sogar, nur bis zum Jahr 2000 zurückzuschauen, um gleich drei imposante Beispiele für die Machtlosigkeit der Zentralbanken zu finden, wenn es darum geht, Aktienbaissen und Rezessionen zu verhindern: 

1.     Der weltweite Abwärtszyklus der Jahre 2000 bis 2003.

2.     Der weltweite Abwärtszyklus der Jahre 2007 bis 2009.

3.     Die Vorgänge in China seit Juni 2015.

In allen drei Fällen haben die Zentralbankbürokraten nichts unversucht gelassen, um die Baisse an den Aktienmärkten und die damit einhergehende Rezession zu verhindern. In allen drei Fällen haben sie bereits in der Anfangsphase der Baisse mit deutlichen Zinssenkungen versucht, die Lawine aufzuhalten – vergebens. 

Diese Beispiele zeigen auf beeindruckende Weise, dass auch die Zentralbanken machtlos sind, wenn es ernsthaft nach unten geht. Glauben Sie also bloß nicht, dass es Herrn Draghi oder seinen Kollegen bei der Fed dieses Mal besser ergehen wird. Hochmut kommt vor dem Fall. Das gilt auch für den ausgeprägten geldpolitischen Hochmut, der die zeitgenössischen Zentralbankbürokraten auszeichnet. 

S&P 500, 2000 bis 2003 mit Zinssenkungen der Fed

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Die Fed konnte damals weder die Baisse noch die Rezession verhindern. Quelle: StockCharts.com

S&P 500, 2007 bis 2009 mit Zinssenkungen der Fed

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Auch in diesem Fall konnte die Fed weder die Aktien- und Immobilienbaisse stoppen, noch die Rezession und die Bankenkrise verhindern. Quelle: StockCharts.com

Haben Sie keine Angst vor der Baisse – Nutzen Sie die Chance

Tatsache ist, dass es an den Aktienmärkten schon immer Haussen und Baissen gegeben hat und auch in Zukunft geben wird. Dennoch tun die Finanzindustrie und die Massenmedien immer so, als müssten und würden die Kurse ununterbrochen steigen – als wären Kursrückgänge eine Katastrophe. Beides ist offensichtlicher Unfug – lässt sich aber viel besser verkaufen, als ein ehrlicher Blick auf die Tatsachen. 

Dabei bieten sich Ihnen auch und gerade in Baissephasen ganz hervorragende Chancen, die Sie unbedingt nutzen sollten. In der aktuellen Oktober-Ausgabe meines Börsenbriefs Krisensicher Investieren, finden Sie gleich mehrere Short-Empfehlungen, die Ihnen in dieser Baisse erfreuliche Gewinne einbringen werden. Verpassen Sie die Gelegenheit nicht, und testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos meine Börsenpublikation Krisensicher Investieren

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Herbst. 


Ihr 

Claus Vogt, Chefredakteur „Krisensicher Investieren“ 

P.S.: In meiner aktuellen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Baisse an den Aktienmärkten und ihre Verstärker“ erläutere ich Ihnen die Triebfedern der noch so jungen Baisse und erkläre, warum die Crash-Gefahr in diesem Zyklus größer ist denn je. Nur wer die Gefahren kennt, kann sie auch erfolgreich abwehren. 

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.


Zum Autor:

Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle, The Global Debt Trap, jeweils gemeinsam mit Roland Leuschel).

Claus Vogt hat den Beginn einer langfristigen Goldhausse bereits 2001 exakt beim Tiefstkurs von 255$ vorhergesagt und gemeinsam mit Roland Leuschel im Jahr 2000 und 2007 rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt. Jetzt sieht er das Ende der zyklischen Goldpreis-Baisse und prognostiziert gerade bei den Goldminenaktien atemberaubende Chancen.

Gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt er den Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN. Lesen Sie in der gerade erschienenen Themenschwerpunkt-Ausgabe „Weltwährungssysteme und Staatsschuldenexzesse“ von KRISENSICHER INVESTIEREN, dem Börsenbrief, der Ihr Vermögen schützt und bewahrt, folgende Themen: „Weltwährungssystem und Staatsfinanzierung vor dem Kollaps“, „Das Bretton Woods-Weltwährungssystem räumte den USA eine mächtige Sonderstellung ein“, „Exkurs: Der holprige Start der großen Goldhausse 1968“, „Lässt sich der Tag der Wahrheit noch hinauszögern?“, „Nixons Wortbruch besiegelte das Ende von Bretton Woods“; „Staatsbankrotte und Inflationen gehen Hand in Hand“, „Was das für Sie als Anleger bedeutet“ sowie „Wie das nächste Währungssystem aussehen kann und wird“. Darüber hinaus lesen Sie in der kommenden August-Ausgabe „Alarm im Internationalen Währungsfonds“, aber auch konkrete Kaufempfehlungen, mit denen Sie jetzt von der brisanten Lage an den Aktienmärkten profitieren, beispielsweise mit interessanten Short-Empfehlungen, aber natürlich auch Empfehlungen aus dem Edelmetallsektor.

 Claus Vogt

Herr Claus Vogt

Chefredakteur Krisensicher Investieren


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