Altgold zuverlässig und fair bewertet

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Wissen ist Macht – diese alte Weisheit beweist sich oftmals als gewinnbringend, insbesondere bei Goldinvestoren. Dazu gehört auch das Wissen um mögliche Probleme und Risiken, die ein großer Goldbesitz mit sich bringen kann. Ein Beispiel dafür ist die Verschlechterung der Bonität eines Kreditnehmers, obwohl er ein größeres Goldvermögen besitzt. Wie ist das möglich, wo Gold doch als Inbegriff von Bonität und Stabilität gilt?

Der Grund ist einfach: Goldbarren oder -münzen werden in der Regel weder auf den Konten noch in den Depots der Bankkunden angezeigt und sind somit für einen Kreditsachbearbeiter quasi nicht existent. Dementsprechend können Goldbestände oftmals auch nicht beliehen werden. Im Falle eines Kreditbedarfs kann sich dies als Problem erweisen: Das Kapital ist in dem edlen Metall gebunden und der „goldene“ Reichtum führt in diesem Fall nicht zu einer besseren, sondern zu einer schlechteren Bonität. Ein Goldinvestor, der dieses Risiko kennt, ist klar im Vorteil.

In Zusammenarbeit mit dem International Wealth Management der Commerzbank bietet pro aurum die Lösung für solch ein Problem. „Das Beleihen von Gold wird einfacher, wobei auf drei Eigenschaften besonders großen Wert gelegt wird: Schnelligkeit, Flexibilität und Individualität“, sagt Tobias Marenberg, Senior Goldspezialist bei der Commerzbank International.

Ungefähr ein Viertel des globalen Goldangebots basiert laut internationalem Branchenverband World Gold Council auf dem Recycling von Altgold. Im Jahr 2014 waren dies immerhin fast 1.200 Tonnen. Besitzer von altem Goldschmuck, Bandgold, Tafelsilber, Granulaten oder Zahngold können dies bei pro aurum professionell analysieren lassen und gegebenenfalls zu Geld machen – nicht wenige haben in den vergangenen Jahren ihre Schmelzgolderlöse aber auch in Kapitalanlagegold in Form von Barren oder Münzen umgetauscht.

Für pro aurum stellt das Geschäft mit Edelmetallschmelze kein originäres Standbein dar, sondern wurde in erster Linie ins Leben gerufen, weil viele Kunden diese Dienstleistung nachgefragt haben. Es trägt somit vor allem zu einer Bereicherung unserer Servicepalette bei und steigert dadurch die in unserem Haus gebundene und verfügbare Expertise. Ausgestattet durch hochwertiges technisches Equipment und qualifiziertes Personal, kann Altgold bei pro aurum schnell und zuverlässig bewertet werden. Dieses Know-how ist im Münchner Goldhaus gebündelt und kann aber selbstverständlich auch über unsere pro aurum Filialen in Berlin, Bad Homburg, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Manno bei Lugano und Wien sowie auf dem ganz normalen Postweg ebenfalls in Anspruch genommen werden. 

Edelmetallschmelze: Prozedere in drei Schritten

Auf proaurum.de kann man sich unter dem Menüpunkt „Schmelzgold“ umfassend über das Einreichen von Edelmetallen zwecks Verwertung informieren. Grundsätzlich können Interessenten ihre „Schätze“ zwecks Begutachtung ins Münchner Goldhaus bringen oder eine unserer Filialen aufsuchen. Wer seine Edelmetalle definitiv verwerten möchte, findet auf proaurum.de auch die hierfür notwendigen Formulare. Nach dem erfolgten Transport, dem Wareneingang und der kameraüberwachten Sichtung der eingelieferten Edelmetalle erfolgt eine Aufteilung in drei Kategorien. Erstens: Handelbare Münzen oder Barren werden zum tagesaktuellen Preis in die Bewertung aufgenommen. Sollten sich darunter Sammlermünzen befinden, kann die hauseigene Numismatik-Abteilung in die Bewertung miteinbezogen werden. Zweitens: Einlieferungen, bei denen sich die Edelmetallanteile mittels Prüfverfahren sofort und eindeutig analysieren lassen, werden bewertet und sofort abgerechnet. Drittens: Nicht handelbare oder nicht eindeutig bewertbare Waren werden eingeschmolzen, analysiert und gemäß einem Schmelz- und Analysezertifikat dokumentiert und nachfolgend abgerechnet. Dies kann hausintern oder über das Beauftragen einer Scheideanstalt erfolgen. Pro aurum arbeitet hier ausschließlich mit erfahrenen und renommierten Partnern zusammen. 

Ankauf von Altgold ist Vertrauenssache

Die Dichte der Goldankaufstellen ist in Deutschland relativ groß. Die Goldgräberstimmung in diesem Geschäftssegment ist im Zuge der seit vier Jahren andauernden Goldpreisschwäche zwar abgeebbt, die während der Boomzeiten kursierenden Warnungen von Verbraucherzentralen und Finanzzeitschriften sollten allerdings weiterhin beachtet werden. Selbst in Kleinstädten bietet sich dem Besitzer von Altgold ohne eine weite Anfahrt die Möglichkeit, relativ schnell und einfach ihr Gold in Geld zu tauschen. Dies erfordert auf Kundenseite aber ein noch höheres Maß an Vertrauen als beim Kauf von Edelmetallbarren und -münzen. Ganz oben auf der Prioritätenliste des Kunden steht daher die Ermittlung eines fairen Ankaufswerts. Dasselbe Anliegen hat auch pro aurum, schließlich hätte die zu den größten Edelmetallhändlern im deutschsprachigen Raum zählende Firma – im Gegensatz zu einer kleinen Ankaufstube im Bahnhofsviertel – bei Verfehlungen viel an Reputation zu verlieren. 

Bestens ausgestattet im Goldhaus in München

Um echtes von unechtem Gold zu unterscheiden und um den Feingehalt des Edelmetalls möglichst genau zu ermitteln, ist pro aurum mit notwendigen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Probiersäuren für den Abriebtest, Präzisionswaagen, Magnetwaagen, Leitfähigkeitsmessgeräten und Röntgenfluoreszenzgeräten im Münchner „Goldhaus“ bestens ausgestattet. Letzteres erfordert besonders hohe Investitionen. Gute Geräte kosten zwischen 20.000 und 30.000 Euro und sind beim „Goldankäufer um die Ecke“ eher selten zu finden. Außerdem können über eine hauseigene Schmelzanlage Edelmetalle eingeschmolzen und nachfolgend analysiert und bewertet werden.

Verantwortlich für den „Goldankauf“ ist bei pro aurum Goldschmiedemeister Daniel Schröder, der sich seit 2008 auf die speziellen Anforderungen im Edelmetallhandel spezialisiert hat. Er konstatiert dem Geschäft mit Altgold – seit dem Ende 2011 erfolgten Anstieg des Goldpreises auf ein Rekordhoch von über 1.900 Dollar – zwar eine gewisse Beruhigung, schätzt das monatliche Abgabeinteresse der Kunden aber auf immerhin zehn Kilogramm Gold und 75 Kilogramm Silber. Er kennt auch den Grund hierfür und meint: „Ein gewisses Interesse, Altgold abzugeben, ist immer da, schließlich wird in Deutschland Jahr für Jahr nicht nur viel Geld, sondern auch Edelmetall-Schmuck und -Accessoires in den unterschiedlichsten Ausprägungsformen vererbt.“

Für Schröder ist eines klar: Wer sein Altgold einem Dienstleister zur Bewertung überlässt, geht zunächst einmal in Vorleistung und muss auf dessen Expertise und Fairness vertrauen, schließlich verfügt der Goldankäufer in der Regel über einen erheblichen Wissensvorsprung. Eine Firma wie pro aurum, die sich seit 2003 im physischen Edelmetallhandel behauptet und in erster Linie auf Mund-zu-Mund-Propaganda und weniger auf teure Werbung vertraut, dürfte bezüglich Seriosität und Vertrauenswürdigkeit über sämtliche Zweifel erhaben sein. 

Diverse Analysemethoden im Einsatz

In der Regel liefert der bei Schmuck ersichtliche Feingehaltstempel einen Anhaltspunkt, mit welchem Feingewicht man beim jeweiligen Schmuck rechnen darf – mehr aber auch nicht. Besonders stark verbreitet sind hierzulande die Stempel „333“ für 8 Karat (33,3 % Gold), „585“ für 14 Karat (58,5 % Gold) und „750“ für 18 Karat (75 % Gold), wobei der theoretisch höchste Feingehalt bei 24 Karat (99,9 % Gold) liegt und in erster Linie bei Barren anzutreffen ist. Über spezielle Goldprüfsäuren für 21, 18, 14 oder 8 Karat lässt sich zum Beispiel der Feingehalt eines Goldabriebs ermitteln.

Eine aus technologischer Sicht wesentlich anspruchsvollere Methode kommt bei der Analyse von eingeschmolzenen Edelmetallen zum Einsatz: sogenannte Röntgen-Fluoreszenz-Analysegeräte. Mit ihnen lassen sich in einer Probe die genauen Anteile von Gold, Silber, Platin und Palladium feststellen. Neben selbst geschürftem Gold aus Alaska landete bei pro aurum vor Jahren sogar eine goldene Schallplatte. Diese beinhaltete insgesamt 50 Gramm Gold und hatte auf Basis der aktuellen Marktdaten somit einen Materialwert von 1.600 Euro. Um den ideellen Wert der Auszeichnung war es offensichtlich jedoch eher schlecht bestellt.


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